Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Max Hofmann >

Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 7
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
Schließen

Navigation:

Der frische Nikl.

        Der Ochsenwirts Nikl,
A Büabei, zwoa Schuah,
Der schimpft dir all Leut scho,
Bläckt d' Zung raus dazua.

Dös g'freut na den Alten,
Da lacht er schö stad,
»No frisch!« sagt er, »Nikl,
No g'höri aufdraht.

A Loamsiader taugt nix,
Hat nirgends an Wert!«
Dös merkt si der Nikl,
Hat's oft gnua ja g' hört.

Wia's Schulgeh' er anfangt,
Zoagt d' Frischen si glei –
Beim Lerna zwar selten,
Beim Raffa allwei.

Mit Kloane und Große
Fangt's Streiten er oo,
A Loch schlagt in Kopf er
Oam glei, wenn er koo.

Beschweren si' d' Leut aa,
Und schimpfen s' net schlecht,
Der Wirt hilft sei'm Nikl;
»Der – sagt er – hat Recht.

Der laßt si nix g'fallen;
Ja, Nikl, no frisch!
I pack Dir glei selm oo,
Bal i oan dawisch.«

Der Nikl und d' Frischen
San g'wachsen – g'wiß wahr;
Er zahlt Alimente,
Und sitzt scho a Jahr.

 << Kapitel 6  Kapitel 8 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.