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Weitere Fabeln

: Weitere Fabeln - Kapitel 34
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Der Fuchs und der Hase

Der Fuchs ward von einem Hunde so gejagt, daß er seinem Verfolger nicht mehr entlaufen konnte. Er kehrte sich daher um und sprach: »Warum bist du so feindlich hinter mir her? Weder dir noch deinem Herrn ist mein Fleisch nütze. Kein Bauer ist so arm und kein Hund so hungrig, daß ihn nach meinem Balge gelüsten möchte. Hinter jener Hecke aber verbirgt sich ein Hase. Dessen Fleisch wird dir und deinem Herrn trefflich munden.«

Der Hund sprang auf die Hecke zu und der Fuchs lief davon. Der Hase aber rettete sich nur mit Mühe durch die Flucht.

Als der bald danach mit dem Fuchse zusammentraf, sprach er vorwurfsvoll: »Du bist es gewesen, der mich dem Hunde verriet! Nimmer werd' ich dir diese Bosheit vergessen!«

»Ich tat es doch nur«, sagte der Fuchs, »um dich zur Flucht zu veranlassen; denn wo der Hund sich zeigt, da ist auch der Jäger nicht mehr fern. Dafür willst du mir nun eine Strafpredigt halten? – Oh, du undankbare Welt!«

 


 

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