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Was unrecht ist an der Welt

Gilbert Keith Chesterton: Was unrecht ist an der Welt - Kapitel 6
Quellenangabe
typetractate
authorGilbert Keith Chesterton
titleWas unrecht ist an der Welt
publisherMusarion Verlag
year1924
translatorClarisse Meitner
correctorreuters@abc.de
senderoldtommy@gmx.at
created20150410
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Das vierte Kapitel
Die Furcht vor der Vergangenheit

Die letzten Jahrzehnte waren besonders gekennzeichnet durch das Bestreben, eine Zukunfts-Romantik großzuziehen. Es scheint, als hätten wir uns entschlossen, das Gewesene mißzuverstehen, und gingen nun mit einem gewissen Gefühl der Erleichterung dazu über, das Kommende festzustellen – was (anscheinend) viel leichter ist. Ein moderner Mensch verwahrt nicht mehr die Memoiren seines Urgroßvaters, sondern er beschäftigt sich damit, eine detaillierte und gebieterische Biographie seines Urenkels zu schreiben. Statt vor den Geistern der Toten zu zittern, schaudern wir feig vor dem Schatten des ungeborenen Kindes. Dieser Geist ist überall zu erkennen, sogar in der Schaffung einer Art Zukunfts-Romantik. Sir Walter Scott repräsentierte an der Schwelle des neunzehnten Jahrhunderts den historischen Roman; Herr H. G. Wells repräsentiert an der Schwelle des zwanzigsten Jahrhunderts den Zukunfts-Roman. Die alte Geschichte fing, wie wir wissen, an mit: »Spät an einem Winterabend konnte man zwei Reiter sehen ...« Die neue Geschichte muß anfangen: »Spät an einem Winterabend wird man zwei Aviatiker sehen ...« Diese Bewegung ist gewiß nicht ohne Reiz; es steckt etwas Geistreiches, wenn auch Exzentrisches, im Anblicke so vieler Menschen, die Kämpfe nochmals durchkämpfen, die noch nicht geführt worden sind, die noch in der Erinnerung erglühen an Morgen früh. »Ein Mann ist seiner Zeit voraus«, das ist eine abgegriffene Phrase »Ein Zeitalter ist seiner Zeit voraus« – das ist allerdings schon eher merkwürdig.

Aber da allem, was in dem Ding an harmloser Poesie und höchst menschlicher Perversität steckt, vollauf Genüge geschehen ist, will ich nicht zögern, hier festzustellen, daß dieser Zukunftskult nicht nur eine Schwäche, sondern eine Feigheit unseres Zeitalters ist. Es ist das besondere Übel dieser Epoche, daß sogar ihre Kampflust gründlich verängstigt ist; und der Jingo ist verächtlich, nicht weil er unverschämt, sondern weil er zaghaft ist. Der Grund, weshalb moderne Kriegsrüstungen nicht die Phantasie entflammen, wie die Waffen und Wappen der Kreuzfahrer, ist ganz unabhängig von augenscheinlicher Häßlichkeit oder Schönheit. Manche Kriegsschiffe sind so schön wie das Meer; und viele normannische Nasenschirme waren so häßlich wie normannische Nasen. Die atmosphärische Häßlichkeit, die unseren wissenschaftlichen Krieg umgibt, ist eine Ausstrahlung dieses üblen Schreckens, der seine Seele ist. Der Angriff der Kreuzfahrer war ein Angriff; ein Angreifen, um zu Gott zu gelangen, der wilde Trost der Tapferen. Der Angriff unserer modernen Kriegsmacht ist überhaupt kein Angriff. Es ist ein Weichen, ein Rückzug, eine Flucht vor dem Teufel, der den Letzten fangen wird. Es ist unmöglich, sich einen mittelalterlichen Ritter vorzustellen, der mit ähnlich zitternder Stimme von längeren und immer längeren französischen Lanzen spricht, wie man heute von größeren und immer größeren deutschen Schiffen redet. Sogar das Zwei-Mächte-System ist, wenn es überhaupt eine Notwendigkeit sein sollte, in gewissem Sinne eine entwürdigende Notwendigkeit. Nichts hat viele edle Geister imperialistischen Unternehmungen mehr entfremdet, als der Umstand, daß sie stets dargestellt wurden als geheime oder plötzliche Verteidigungen gegen eine Welt voll kalter Raubgier und Angst. Der Burenkrieg, zum Beispiel, wurde nicht so sehr durch den Glauben beschönigt, daß wir im Rechte wären, als durch den Glauben, daß die Buren und Deutschen wahrscheinlich im Unrecht wären, uns (wie es hieß) gegen die See drängten.

Derselbe ursprüngliche Schrecken nun, den ich in unserem Drang nach patriotischen Kriegsrüstungen erkenne, liegt auch in unserem Hang zu Zukunftsvisionen der Gesellschaft. Das moderne Denken wird durch ein Gefühl der Müdigkeit (nicht frei von Angst, in die Vergangenheit zu blicken) gezwungen, in die Zukunft zu flüchten. Es wird fortgetrieben in die kommende Zeit. Es wird, im wahrsten Sinne des Wortes, mitten in die nächste Woche hineingeschleudert. Und der Antriebsstachel, der es so heftig vorwärts drängt, ist nicht die Liebe zum Kommenden. Das Kommende besteht nicht, weil es erst kommen muß. Es ist eher die Angst vor dem Vergangenen; eine Angst, nicht nur vor dem Schlechten in der Vergangenheit, sondern auch vor dem Guten, das in ihr lag. Der Geist bricht zusammen unter der unerträglichen Tugend der Menschheit. Es gab so viel flammenden Glauben, den wir nicht wahren, so viel strenges Heldentum, das wir nicht nachahmen können; so viel schweres Ringen, Ewiges zu bauen oder Ruhm zu erkämpfen, das uns erhaben und rührend zugleich erscheint. Die Zukunft ist eine Zuflucht vor dem grimmigen Wettbewerb unserer Vorväter. Die ältere Generation, nicht die jüngere ist es, die an unsere Türe pocht. Es ist angenehm, wie Henley sagt, in die Straßen von »Nach und Nach« zu entfliehen, wo der Gasthof »zum Niemals« steht. Es ist erfreulich, mit Kindern zu spielen, insbesondere mit ungeborenen Kindern. Die Zukunft ist eine leere Wand, auf die jeder seinen Namen schreiben kann, so groß er will; die Vergangenheit finde ich schon mit unentzifferbarem Gekritzel bedeckt, wie Plato, Jesaias, Shakespeare, Michelangelo, Napoleon. Die Zukunft kann ich so enge werden lassen, wie mein eigenes Selbst; die Vergangenheit muß so weit und mannigfach bleiben, wie die ganze Menschheit. Und diese ganze moderne Pose ist am Ende nichts anderes, als daß die Menschen neue Ideale erfinden, weil sie sich an die alten nicht heranwagen. Sie sehen mit Begeisterung in die Zukunft, weil sie Angst haben, zurückzusehen.

Nun gibt es in der Geschichte keine Revolution, die nicht zugleich eine Restaurierung ist. Unter den vielen Zweifeln, die ich gegen die moderne Gepflogenheit hege, die Augen auf die Zukunft zu richten, ist der stärkste der, daß alle Männer der Geschichte, die wirklich etwas für die Zukunft getan haben, ihre Augen auf die Vergangenheit gerichtet hatten. Ich brauche wohl die Renaissance nicht zu erwähnen, da spricht das Wort selbst für mich. Die Originalität Michelangelos und Shakespeares begann mit der Ausgrabung alter Vasen und Manuskripte. Wilde Dichterkraft erwuchs allein unter dem milden Hauche der Antike. So war die große mittelalterliche Wiedergeburt (Renaissance) eine Erinnerung an das römische Kaisertum. So sah die Reformation zurück auf die Bibel und biblische Zeiten. So auch sah der moderne Katholizismus zurück auf die Zeit der Hirten. In diesem Sinne aber ist jene moderne Bewegung, die viele als die anarchistischste von allen bezeichnen würden, die allerkonservativste. Niemals ist die Vergangenheit von Menschen mehr verehrt worden als in der französischen Revolution. Sie riefen die kleinen Republiken der Antike mit dem innigsten Vertrauen an, wie einer, der seinen Gott anruft. Die Sansculottes glaubten (wie schon ihr Name sagt) an eine Rückkehr zur Einfachheit. Sie glaubten in aller Frömmigkeit an eine ferne Vergangenheit; man könnte es eine mythische Vergangenheit nennen. So müssen die Menschen stets aus irgendeinem seltsam-fremden Grund ihre Obstbäume auf einen Friedhof pflanzen. Menschen können das Leben nur unter Toten finden. Der Mensch ist ein mißgestaltetes Ungeheuer, mit vorwärts gerichteten Beinen und rückwärts gewandtem Angesicht. Er kann die Zukunft üppig und gigantisch gestalten, so lange er an die Vergangenheit denkt. Wenn er an die Zukunft selbst zu denken versucht, so schrumpft sein Geist zu einem Stecknadelkopf voll Dummheit zusammen – von manchen Nirwana genannt. Das Morgen ist das Medusenhaupt; der Mensch darf es nur im leuchtenden Schilde des Gestern gespiegelt sehen. Erblickt er es unmittelbar, so wird er zu Stein. Dies war das Los aller, die das Schicksal und die Zukunft wirklich klar und unausweichlich geschaut haben. Die Calvinisten, mit ihrem unbedingten Glauben an Vorherbestimmung, wurden zu Stein. Die modernen soziologischen Wissenschaftler (mit ihrer qualvollen Eugenetik) werden zu Stein. Der einzige Unterschied ist, daß die Puritaner würdevolle und die Eugenetiker einigermaßen lächerliche Statuen abgeben.

Aber es gibt in der Vergangenheit eine Gestalt, die mehr als alle übrigen unsere Modernen herausfordert und entmutigt und sie der gestaltlosen Zukunft in die Arme treibt. Ich meine die Erscheinungen der mächtigen, unerfüllten und manchmal preisgegebenen Ideale der Vergangenheit. Der Anblick dieser glänzenden Mißerfolge ist für eine ruhelose und eher kränkliche Generation niederdrückend; und sie wahrt hierüber ein eigentümliches Schweigen – ein, manchmal bis zur Gewissenlosigkeit, anwachsendes Schweigen. Sie erwähnt sie niemals in ihren Zeitungen und beinahe niemals in ihren Geschichtsbüchern: Zum Beispiel werden sie euch oft sagen (in ihren Lobreden über kommende Zeiten), daß wir auf die Vereinigten Staaten von Europa hinsteuern. Aber sie vermeiden es sorgfältig, euch zu sagen, daß wir von solchen Vereinigten Staaten von Europa forttreiben; daß es so ein Ding in römischen und ins besondere in mittelalterlichen Zeiten buchstäblich gegeben hat. Sie geben niemals zu, daß der internationale Hass (den sie »barbarisch« nennen) eigentlich recht jung ist, nichts ist, als der Zusammenbruch des Ideals eines heiligen römischen Reiches. Oder auch: sie werden euch erzählen, daß eine soziale Revolution kommen müsse, ein großer Aufstand der Armen gegen die Reichen; aber sie bringen es niemals mit hinein, daß Frankreich diesen großartigen Versuch gemacht hat und im Stich gelassen worden ist, und daß wir und die ganze Welt zugegeben haben, daß dieser Versuch niedergetreten und vergessen worden ist. Ich will ausdrücklich betonen, daß für unsere moderne Schriftstellerei nichts bezeichnender ist, als die Verwirklichung solcher Ideale für die Zukunft vorauszusagen und ihr Vorhandensein in der Vergangenheit zu ignorieren. Jeder kann das selbst nachprüfen. Man lese nur einmal beliebige dreißig oder vierzig Flugschriften oder Pamphlete, die für Europa den Frieden fordern, und sehe, wie viele davon die alten Päpste oder Kaiser loben, die Europa den Frieden erhielten. Man lese irgend ein paar Essays oder Gedichte zum Lobe sozialer Demokratie und sehe, wie viele davon die alten Jakobiner feiern, die eine Demokratie schufen und für sie starben. Diese ungeheuren Ruinen sind für einen modernen Menschen nur schmerzliche Augenpein. Er blickt zurück in das Tal der Vergangenheit und sieht eine Reihe herrlicher, doch unvollendeter Städte. Sie blieben unvollendet, nicht immer wegen Feindseligkeiten oder Unglücksfällen, sondern oft wegen Unbeständigkeit, geistiger Ermüdung und Hang zu fremder Philosophie. Wir haben nicht nur Dinge unbeendigt gelassen, die wir hätten vollenden sollen, sondern auch solche, die wir vollenden wollten.

Es wird ganz allgemein angenommen, daß der moderne Mensch der Erbe aller Zeiten sei, daß er alles Gute nahm aus dieser Kette menschlichen Suchens. Ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll, es sei denn, den Leser zu bitten, den modernen Menschen so anzusehen, wie ich ihn eben angesehen. habe – im Spiegel. Ist es wirklich wahr, daß ihr und ich sternhelle Türme sind, aufgebaut aus allen erhabensten Traumbildern der Vergangenheit? Haben wir wirklich all die großen historischen Ideale erfüllt, eines nach dem anderen; von unserem nackten Vorfahren an, der tapfer genug war, das Mammut mit einem Steinmesser zu töten, über die Bürger Griechenlands und die Heiligen der Christenheit bis zu unserem eigenen Großvater oder Urgroßvater, der von der Miliz niedergesäbelt oder im 48er Jahr erschossen worden sein mag? Sind wir noch stark genug, Mammute zu erlegen oder schon sanft genug, ihrer zu schonen? Birgt der Kosmos überhaupt Mammute, die wir erlegt oder verschont haben? Wenn wir (im besonderen Maße) dazu neigen, die rote Flagge zu schwingen und hinter Barrikaden zu feuern wie unsere Großväter, neigen wir uns dann auch wirklich ehrfürchtig vor Soziologen oder vor Soldaten? Sind wir wirklich dem Krieger vorausgeeilt und an dem asketischen Heiligen vorbeigekommen? Ich fürchte, wir eilen dem Krieger nur in dem Sinne voraus, als wir wahrscheinlich vor ihm davonliefen. Und wenn wir an dem Heiligen vorbeigekommen sind, geschah es, fürcht' ich, ohne daß wir uns vor ihm verneigt hätten.

Dies ist es, was ich vorerst und vor allem meine mit der Engherzigkeit der neuen Ideen, mit dem beschränkenden Einfluß der Zukunft. Unser moderner prophetischer Idealismus ist engherzig, weil er durch einen ununterbrochenen Ausscheidungsprozeß gegangen ist. Wir müssen neue Dinge verlangen, weil wir die alten nicht fordern dürfen. Der ganze Standpunkt ist auf der Idee aufgebaut, daß wir alles Gute, das aus den alten Ideen zu holen war, auch wirklich geholt haben. Aber wir haben nicht alles Gute aus ihnen herausgeholt; vielleicht, in diesem Augenblick, überhaupt nichts von allem Guten, das darin war. Und woran es hier fehlt, das ist vollkommene Freiheit, sowohl wiederaufbauen, wie niederreißen zu dürfen.

Wir lesen heutzutage oft von der Tapferkeit oder der Kühnheit, mit der irgendein Rebell eine verfaulte Tyrannei oder einen veralteten Aberglauben angreift. Eigentlich gehört überhaupt kein Mut dazu, verfaulte oder veraltete Dinge anzugreifen; nicht mehr, als sich bereit zu erklären, mit seiner Großmutter zu kämpfen. Nur der ist ein wahrhaft mutiger Mann, der es wagt, eine Tyrannei – jung wie der Morgen, einen Aberglauben – frisch wie die ersten Frühlingsblumen, anzugreifen. Der allein ist der wahre Freidenker, dessen Geist ebenso frei ist von der Zukunft wie von der Vergangenheit. Er kümmert sich ebensowenig um das, was kommen wird, wie um das, was gewesen ist; er kümmert sich bloß darum was sein sollte. Und für meinen augenblicklichen Zweck bestehe ich ganz besonders auf dieser abstrakten Unabhängigkeit. Wenn ich die Dinge erörtern soll, die unrecht sind, dann steht an erster Stelle die tief eingewurzelte und stillschweigend angenommene moderne Voraussetzung, daß gewesene Dinge unmöglich geworden sind. Es gibt eine Metapher, die bei modernen Leuten sehr beliebt ist; sie sagen immer: »Man kann die Uhr nicht zurückstellen.« Die einfache und natürliche Antwort darauf ist: »Doch, das kann man.« Da eine Uhr ein Stück Menschenwerk ist, kann ihr von Menschenhänden jede beliebige Gestalt oder Stunde wiedergegeben werden. Ebenso kann die Gesellschaft, da sie ein Stück Menschenwerk ist, nach jedem beliebigen Plan, der jemals bestanden hat, wieder umgestaltet werden.

Es gibt noch ein anderes Sprichwort: »Wie du dich bettest, so liegst du« das einfach eine Lüge ist. Wenn ich mein Bett unbequem bereitet habe, will's Gott, so bett' ich's eben um! Wir könnten die Heptarchie wiederherstellen oder den alten Postkutschenverkehr, wenn wir wollten. Es würde vielleicht einige Zeit in Anspruch nehmen, es durchzuführen, und es wäre vielleicht wenig empfehlenswert, es zu tun; aber sicherlich ist es nicht unmöglich wie etwa, den vergangenen Freitag zurückzubringen. Dies ist, wie gesagt, die erste Freiheit, die ich fordere; die Freiheit: »wiederherzustellen«. Ich fordere das Recht, die alte patriarchalische Verfassung eines Gebirgsbewohner-Stammes als Weg zum Heil vorzuschlagen, wenn dies vielleicht den größten Teil der bestehenden Übel beseitigen könnte. Es würde jedenfalls einige Übel beseitigen; zum Beispiel das unnatürliche Gefühl, kalten und strengen Fremden, bloßen Bürokraten und Polizeimännern gehorchen zu müssen. Ich fordere das Recht, die vollkommene Unabhängigkeit der kleinen griechischen und italienischen Städte vorzuschlagen; eine oberherrliche Stadt, Brixton oder Brompton, wenn das der beste Weg aus allem Elend scheinen sollte. Es wäre ein Weg, uns von manchem Elend zu befreien; wir könnten zum Beispiel in einem kleinen Staate diese ungeheuerlichen Illusionen von Menschen und Masse nicht haben, die von den großen nationalen und internationalen Zeitungen gezüchtet werden. Man könnte einen Stadt-Staat nicht überzeugen, daß Herr Beit ein Engländer oder Herr Dillon ein Waghals gewesen sei; ebensowenig wie man ein Dorf in Hampshire davon überzeugen könnte, daß der Dorf-Trunkenbold ein Abstinenzler oder der Dorf-Kretin ein Staatsmann sei. Nichtsdestoweniger schlage ich tatsächlich nicht vor, daß Schmidts und Schulzes unter eigenen Fahnen gesammelt werden sollen. Ich schlage auch nicht einmal vor, daß Clapham seine Unabhängigkeit erklären sollte. Ich erkläre lediglich meine Unabhängigkeit. Ich fordere lediglich die freie Wahl unter allen Werkzeugen des Universums; und ich werde nicht zugeben, daß irgend eines von ihnen lediglich darum stumpf geworden wäre, weil es gebraucht worden ist.

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