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Von der Weissagung

Marcus Tullius Cicero: Von der Weissagung - Kapitel 109
Quellenangabe
typetractate
booktitleMarcus Tullius Ciceros Werke, Siebentes Bändchen
authorMarcus Tullius Cicero
year1828
translatorDr. Georg Heinrich Moser
publisherVerlag der J. B. Metzler'schen Buchhandlung
addressStuttgart
titleVon der Weissagung
pages789-979
created20080518
sendergerd.bouillon@t-online.de
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48. Es sind noch zwei Arten der Weissagung zurück, die wir angeblich der Natur verdanken, nicht der Kunst, nämlich die Weissagung der Seher und die aus Träumen. Ueber diese laß uns, Quintus, wenn es dir recht ist, noch sprechen. Mir 949 ist es ganz recht, erwiederte er; denn deiner bisherigen Auseinandersetzung stimme ich vollkommen bei; und, die Wahrheit zu gestehen: wiewohl deine Ausführung mich noch mehr bestärkt hat, habe ich doch auch ohnedieß schon die Ansicht der Stoiker von der Weissagung für allzu abergläubisch gehalten, und ich hielt es bei mir selbst schon mehr mit den Peripatetikern, sowohl mit dem alten Dicäarchus, als dem gegenwärtig blühenden Cratippus, welche behaupten, es sey in den Seelen der Menschen eine Art von Götterstimme, durch die sie Künftiges vorausahnen, wenn entweder durch eine von der Gottheit erregte Begeisterung die Seele in Bewegung gesetzt oder durch den Schlaf entfesselt, sich schrankenlos und frei bewege. Ueber diese Gattungen möchte ich nun wohl deine Ansicht vernehmen, und mit welchen Gründen du sie entkräften willst.

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