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Volkstümliche Redekunst

Adolf Damaschke: Volkstümliche Redekunst - Kapitel 1
Quellenangabe
typefiction
authorAdolf Damaschke
titleVolkstümliche Redekunst
publisherVerlag von Gustav Fischer
addressJena
printrun58.-65. Tausend
year1924
firstpub1911
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100401
projectidfe2ceea8
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Aus dem Vorwort zum 1. Tausend.

Die »Ratschläge« dieses Büchleins haben etwas voraus vor allen anderen ähnlicher Art. Sie können sich auf so reiche und vielgestaltige Erfahrungen stützen wie in deutscher Sprache bisher wohl noch keine; habe ich in den letzten 25 Jahren doch mehr als 2000mal »volkstümliche Redekunst« in der Praxis anzuwenden gehabt.

In der Redekunst ist der Wille zur Tat das Entscheidende. Ihn nicht ersticken und lähmen, sondern wecken und stärken ist die wichtigste Aufgabe. Alle Vorschriften schematischer und abstrakter Art sind deshalb vom Übel. Ratschläge, die wirklich helfen sollen, müssen den geraden Weg in die lebendige Praxis weisen. Sie werden das um so besser können, je unmittelbarer sie selbst aus der Praxis geschöpft sind.

Ich habe deshalb mit Bewußtsein manche Proben aus meinen Reden genommen mit all der Einseitigkeit, aber auch der Bestimmtheit, die eben nur Teile wirklicher Reden bieten. Auch diejenigen, die auf anderen Gebieten zu reden berufen sind, werden, wie ich hoffe, solchen konkreten Beispielen mehr entnehmen können als allgemeinen theoretischen Ausführungen.

Auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens stehen wir mitten drin im entscheidungsvollen, geistigen Ringen. Da wird es die Pflicht eines jeden, der in solchen Tagen nicht tatenlos hinter dem Ofen sitzen will, sich stark zu machen, seine Überzeugung auch mit den Waffen des Wortes zu vertreten. Und denen von ihnen, die es ehrlich meinen, möchte dieses Büchlein in Arbeit und Kampf eine Hilfe sein.

Berlin, Lessingstraße 11, 5. Mai 1911.

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