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Vergils Äneide

Vergil: Vergils Äneide - Kapitel 1
Quellenangabe
typeepos
titleÄneis
authorPublius Vergilius Maro
translatorJohann Heinrich Voß
year1875
publisherPhilipp Reclam jun.
addressLeipzig
pages1
created20020906
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1799
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Vergil

Äneis

Vergils Äneide von Johann Heinrich Voß

(1875)


Inhalt

Erster Gesang    Äneas, im siebenten Jahre nach Trojas Zerstörung umherirrend, wird auf der Fahrt von Sicilien nach Italien durch einen Sturm, den Juno durch Äolus erregte, mit sieben Schiffen aus der zerstreuten Flotte nach Libyen verschlagen, Juppiter tröstet die Venus durch des Sohns Schicksale und sendet den Mercurius, ihm die neu angesiedelten Carthager zu gewinnen. Dem spähenden Äneas begegnet die Mutter als Jägerin und führt ihn, in eine Wolke gehüllt, nach Carthago, wo er Gesandte von den verlorenen Schiffen und freundliche Aufnahme bei der Königin Dido findet. Statt des gerufenen Ascanius kommt Cupido, durch welchen Dido beim Gastmahl für Äneas entbrennt und die Geschichte seiner Irrfahrten verlangt.
Zweiter Gesang Aneas erzählt Trojas Untergang. Die zum Schein abziehendem Griechen lassen im Lager ein hölzernes Roß, welches die Troer, durch Sinons Betrug und Laokoons Tod bewogen, in die Stadt aufnehmen. Während des nächtlichen Überfalls ermahnt Hector im Traum den Äneas, mit den Götterbildern zu entfliehen. Aneas stürzt dennoch in den Kampf, aber umsonst. Tod des Priamus. Auf der Venus Geheiß kehrt Äneas zum Vater zurück, rettet die Götter und die Seinigen und verliert im Getümmel seine Gattin.
Dritter Gesang Weitere Erzählung. Aneas, mit zwanzig Schiffen fliehend, wird vom Anbau in Thracien durch ein Wunder geschreckt. Mißdeutung des delischen Orakelspruchs führt ihn nach Creta, wo er seine Bestimmung Italia deutlich erfährt. Weissagung der Harpyien auf den Strophaden. Spiele bei Actium. In Epirus Andromache und der prophetische Helenus, der ihm den Weg vorzeichnet. Fahrt auf Italien zu, die Meerenge vorbei, zu den Cyklopen am Ätna, dann um Sizilien nach Drepanum auf der Westseite, wo Anchises stirbt. Vom Wege nach Italien treibt ihn der Sturm nach Afrika.
Vierter Gesang Dido vertraut ihrer Schwester Anna ihre Liebe zu Äneas, und denkt an Vermählung, worüber Juno, um den Äneas von Italien zu entfernen, mit Venus unterhandelt. Äneas und Dido auf der Jagd werden durch einen Sturm der Juno in eine Höhle geschreckt. Fama meldet die neue Verbindung dem Gätulerkönig Iarbas, der voll Eifersucht den Vater Juppiter Ammon anruft. Juppiter, zugleich der Schicksalssprüche eingedenk, sendet durch Mercurius dem Äneas Befehl, nach Italien abzugehn. Die heimlichen Zurüstungen merkend, sucht Dido den Äneas durch Vorwürfe und Bitten zu halten, und beschließt, da nichts ihn bewegt, den Selbstmord. Mercurs neue Erscheinung beschleunigt die Abfahrt, worauf die verzweifelnde Dido den gleichsam zu magischem Gebrauch errichteten Scheiterhaufen besteigt und sich des Äneas Schwert in die Brust stößt.
Fünfter Gesang Äneas, durch Sturm nach Sicilien zum trojanischen Gastfreund Acestes verschlagen, feiert den Todestag des bei Drepanum bestatteten Anchises durch Spiele: Wettrennen zu Schiffe, Wettlauf, Faustkampf, Bogenkampf, Schlachtspiel der Knaben zu Roß. Die Weiber, der Seefahrten müde, und von Juno aufgereizt, werfen Feuer in die Schiffe, die, außer vier verbrannten, Juppiters Regen löscht. Äneas, die Weiber und Schwachen des Volks dort zu lassen geneigt, wird im Traum von Anchises bestärkt, und in Italien mit Hilfe der Sibylla zur Unterwelt zu steigen ermahnt. Nach Erbauung der Stadt Acesta schifft Äneas, von Neptunus begünstigt, nach Italien; auf dieser Fahrt verunglückt der Steuerer Palinurus im Schlaf.
Sechster Gesang Äneas besucht bei Cumä die Sibylla Deiphobe, die ihm große Kriege weissagt, und zum Gange in die Unterwelt einen goldenen Zweig und Entsündigung wegen des toten Misenus fordert. Als Äneas die Bäume zur Bestattung fällt, zeigen ihm Tauben den Zweig, womit er samt der Sibylla am Avernus hinabsteigt. Vorn mancherlei Grauengestalten. Dann Seelen um Charons Boot, darunter umgekommene Freunde und Palinurus. Nach der Überfahrt: Cerberus; Kinderseelen; unschuldig Verurteilte; Selbstmörder, unglücklich Liebende, mit Dido; edle Krieger, samt Deiphobus. Links den Schlund des Tartarus mit gepeinigten Verbrechern lassend, gehen sie rechts zu Plutos Palast, wo Äneas den Zweig anheftet; dann zu den Frommen in Elysium. Anchises zeigt dem Sohne die Seelen seiner Nachkommen in Alba und Rom bis zu Augustus und Marcellus, und giebt ihm Rat über die bevorstehenden Kriege. Rückkehr durch die elfenbeinerne Pforte. Äneas fährt nach Cajeta.
Siebenter Gesang Nach Bestattung seiner Amme Cajeta fährt Äneas das Land der Circe vorbei und läuft in den Tiberis, an dessen östlichem Ufer, im Lande des laurentischen Königs Latinus, er aussteigt. Des Latinus Tochter Lavinia war vom Schicksal einem Fremdlinge bestimmt, aber von der Mutter Amata dem Tutulerkönige Turnus verheißen worden. Die Weissagung der Harpyien wird erfüllt. Äneas bittet, während er sich verschanzt, durch Gesandte den Latinus um Aufnahme in sein Reich; der König bewilligt das Gesuch, und beut ihm die Tochter zur Gemahlin. Allecto, von Juno gereizt, entflammt die Amata und den Turnus zur Wut, und erregt einen Kampf der Troer und der laurentischen Hirten. Umsonst widersetzt sich Latinus der Kriegserklärung; Juno selbst entriegelt die Januspforten, und mit Turnus vereinigen sich die benachbarten Völker. Verzeichnis derselben.
Achter Gesang Turnus ordnet den Krieg in Laurentum. Gesandtschaft an Diomedes um Beistand. Äneas schifft auf des Stromgottes Tiberinus Geheiß zum ausgewanderten Arkadierkönig Euander in Pallanteum, wo künftig Rom gebaut werden sollte, und trifft ihn am Jahrfeste des Herkules, der den Cacus erlegt hatte. Euander giebt ihm vierhundert Reiter mit dem Sohne Pallas zu Hilfe; und Äneas, einen Teil der Seinigen auf dem Strome zurücksendend, geht mit dem anderen, auf Euanders Rat, zu den Etruskern, die, nach Verjagung des Tyrannen Mezentius, einen auswärtigen Führer suchten. Unterdes hatte ihm auf Bitte der Venus Vulkanus Waffen geschmiedet, welche nahe vor dem etruskischen Lager ihm Venus bringt. Beschreibung des Schildes.
Neunter Gesang Turnus zieht in Äneas Abwesenheit gegen das trojanische Lager; als er die Schiffe verbrennen will, werden sie in Meernymphen verwandelt. In der Nacht übernehmen es Nisus und Euryalus, dem Äneas die Gefahr zu melden, und kommen um. Am Morgen stürmt Turnus das Lager. Erste Kriegsthat des Ascanius. Pandarus und Bitias öffnen das Thor und morden die eindringenden Rutuler. Der heraneilende Turnus erlegt den Bitias, und, von Pandarus im Lager eingeschlossen, auch ihn; doch endlich, da die Menge ihn überwältigt, weicht er nach der Seite des Stroms und schwimmt zu den Seinigen.
Zehnter Gesang Juppiter schwört, nachdem er Venus und Juno umsonst zur Friedfertigkeit ermahnt hat, daß er ohne Teilnahme den Krieg dem Schicksal überlasse. Fortdauernde Bestürmung des trojanischen Lagers. Unterdes kehrt Äneas aus Etrurien mit Hilfsvölkern in dreißig Schiffen zurück. Die aus Schiffen gewordenen Nymphen melden ihm den Zustand der Seinigen. Kaum gelandet, wird er von den Rutulern angegriffen. Pallas fällt durch Turnus. Indem der rächende Äneas die Feinde schlägt, bricht Ascanius aus dem Lager hervor. Den Turnus der Gefahr zu entziehn, stellt ihm Juno ein Luftbild des Äneas dar; und da er das fliehende in ein Schiff verfolgt, reißt sie das Seil ab und führt ihn ans Ufer von Ardea. Mezentius und sein Sohn Lausus von Äneas erlegt.
Elfter Gesang Denkmal des erschlagnen Mezentius. Der Leichnam des Pallas wird dem Vater gesandt. Waffenstillstand und Bestattung der Toten. Venulus meldet der Ratsversammlung die Weigerung des Diomedes, und Latinus ist zu Friedensvorschlägen geneigt. Turnus, von Drances gereizt, erbietet sich zum Zweikampf mit Äneas. Auf die Nachricht, daß Äneas anrücke, eilt alles zur Verteidigung. Als Turnus hört, daß die feindliche Reiterei durch die Ebene, und das Fußvolk mit Äneas über die Bergseite vordringe, schickt er jenen die Camilla und den Messapus entgegen, und erwartet selbst den Äneas im Hinterhalt. Diana, welche den Tod ihrer Camilla vorhersieht, sendet als Rächerin die Nymphe Opis. Reiterschlacht. Arruns, der Camilla Mörder, wird von Opis erlegt. Die durch den Verlust der Camilla erschrockenen Rutuler fliehn zur Stadt. Turnus, um zu retten, verläßt den Hinterhalt; Äneas folgt. Weil die Nacht einbricht, verschanzen sich beide vor der Stadt.
Zwölfter Gesang Turnus, durch die Mutlosigkeit der Latiner bewogen, dringt auf den Zweikampf, wie sehr auch Latinus und Amata ihn zurückhalten. Äneas willigt ein, der Kampfraum wird geordnet, und der Vertrag von Äneas und Latinus beschworen. Juturna, des Turnus Schwester, erregt die Rutuler zu Feindseligkeit; Äneas wird, da er besänftigen will, verwundet und weggeführt; Turnus nimmt teil am Gefecht. Äneas, durch Venus geheilt, kehrt in die Schlacht zurück und sucht den Turnus, welchen Juturna in Gestalt des Wagenlenkers ihm entzieht. Müde des Aufsuchens, bestürmt Äneas die Stadt. Amata erhenkt sich. Dies erfahrend, stellt sich Turnus zum Zweikampf. Der Sieger Äneas, schon zum Mitleid bewegt, erblickt das dem Pallas entrissene Gehenk und tötet ihn.

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