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Uilenspiegel und Lamme Goedzak

Charles de Coster: Uilenspiegel und Lamme Goedzak - Kapitel 38
Quellenangabe
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typefiction
authorCharles de Coster
titleUilenspiegel und Lamme Goedzak
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
translatorAlbert Wesselski
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
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projectid53c21dfa
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XXXVII

Klaas, Soetkin und Nele plauderten mitsammen im Herdwinkel und unterhielten sich von dem pilgernden Pilger. »Mädchen,« sagte Soetkin, »könntest du ihn nicht durch den Zauber deines Jugendreizes immer bei uns behalten?«

»Ach,« sagte Nele, »ich kann es nicht.«

»Das kommt daher,« sagte Klaas, »weil er einen entgegengesetzten Zauber hat, der ihn zwingt zu laufen, ohne daß er rastete, außer um seinen Schlund zu befriedigen.«

»Der häßliche Schelm,« seufzte Nele.

»Schelm, das gebe ich zu,« sagte Soetkin, »aber häßlich, nein. Wenn mein Sohn Uilenspiegel auch kein griechisches oder römisches Gesicht hat, so schadet ihm das gar nichts; denn von Flandern sind seine rüstigen Füße, vom freien Mann von Brügge sein scharfes braunes Auge, und seine Nase und sein Mund sind gemacht von zwei Füchsen, kundig in den Künsten der List und der Bildnerei.«

Und Klaas fragte: »Und wer hat ihm die Arme eines Faulenzers gemacht und die Beine, allzu bereit, dem Vergnügen nachzulaufen?«

»Sein allzu junges Herz,« antwortete Soetkin.

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