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Uilenspiegel und Lamme Goedzak

Charles de Coster: Uilenspiegel und Lamme Goedzak - Kapitel 115
Quellenangabe
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typefiction
authorCharles de Coster
titleUilenspiegel und Lamme Goedzak
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
translatorAlbert Wesselski
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
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IX

Im September, wo die Mücken nicht mehr stechen, setzte der Schweiger mit sechs Feldstücken und vier großen Kanonen, die für ihn sprechen sollten, und mit vierzehntausend Vlamen, Wallonen und Deutschen bei St. Veit über den Rhein.

Unter den gelben und roten Fahnen des Knotenstocks von Burgund, des Stockes, der unsere Lande lange schlug, des Stockes der beginnenden Schreckensherrschaft Albas, des blutigen Herzogs, marschierten sechsundzwanzigtausendfünfhundert Mann und rollten siebenzehn Feldstücke und neun große Kanonen.

Aber der Schweiger sollte in diesem Kriege keinen Erfolg erringen; denn Alba lehnte jede Schlacht ab. Und des Schweigers Bruder Ludwig, der Bayard Flanderns, verlor, nachdem er manche Stadt gewonnen und manches Rheinschiff gekapert hatte, bei Jemmingen in Friesland gegen den Sohn des Herzogs sechzehn Kanonen, fünfzehnhundert Pferde und zwanzig Fahnen nur durch die Schändlichkeit seiner Söldner, die Geld forderten, als es kämpfen hieß.

Und durch Elend, Blut und Tränen suchte Uilenspiegel vergebens das Heil des Landes der Väter.

Und die Nachrichter henkten, köpften und verbrannten in den Landen die armen unschuldigen Opfer.

Und der König erbte.

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