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Uilenspiegel und Lamme Goedzak

Charles de Coster: Uilenspiegel und Lamme Goedzak - Kapitel 108
Quellenangabe
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typefiction
authorCharles de Coster
titleUilenspiegel und Lamme Goedzak
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
translatorAlbert Wesselski
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
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II

Um diese Zeit wurden auf dem Pferdemarkt in Brüssel die Herren von Andelot, die Brüder von Battemburg und andere erlauchte und wackere Herren enthauptet, weil sie sich Amsterdams hatten durch einen Handstreich bemächtigen wollen.

Während sie, achtzehn an der Zahl, Psalmen singend zur Richtstatt gingen, schlugen vor und hinter ihnen Trommeln den ganzen Weg entlang. Die spanischen Soldaten, die sie geleiteten und flammende Fackeln trugen, brannten sie allerorten am Leibe. Und wenn sie des Schmerzes halber eine Bewegung machten, sagten sie zu ihnen: »Wie, ihr Lutheraner, das tut euch also weh, so bald gebrannt zu werden?«

Und der, der sie verraten hatte, hieß Dierik Slosse; er hatte sie verleitet, daß sie nach Enkhuizen, das noch katholisch war, kamen, um sie so den Häschern des Herzogs zu überliefern.

Und sie starben tapfer.

Und der König erbte.

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