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Tuberkulose als Schicksal

Erich Ebstein: Tuberkulose als Schicksal - Kapitel 38
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authorErich Ebstein
titleTuberkulose als Schicksal
publisherFerdinand Enke Verlag
editorGeorg B. Gruber
year1931
correctorreuters@abc.de
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Maurus Jókai

1825 – 1904

Jókai, der ungarische Romanschriftsteller, wurde am 19. Februar 1825 als fünfter unter fünf Geschwistern in Komorn geboren. In seinem langen Leben hat er etwa 29 Romane und andere Dichtungen (zusammen über 200 Bände) geschrieben. Die Biographien von Zsigmond (1924) und J. Gál (1925) sind mir nicht zugänglich gewesen. – Jedenfalls bekam Jókai in seinem 33. Jahre eine Lungenblutung. »Ein unheilbares Zeichen bei einem jungen Manne!« sagten die Leute. Der Hausarzt sprach zu ihm: »Du bedarfst keinerlei Arznei, sondern gehe auf Reisen und enthalte dich des Weibes!« – Jókai durchritt dann Siebenbürgen. Vierzehn Tage lang war er täglich fünf oder sechs Stunden im Sattel; stellenweise gings durch unwegsame Wälder, über steile Berghänge hinauf und hinab. Oft genug tanzte er abends auf einem Balle in denselben Stiefeln, die er unterwegs anhatte. Später meinte er: Das nenne ich eine Radikalkur gegen die Lungenblutung. Mir wenigstens hat sie geholfen. – Er sah nach einem stürmischen Leben in Gesundheit und Kraft seinen neunundsiebzigsten Geburtstag. (Nach G. Sticker, Über Naturheilkraft. Gießen 1909. S. 117 f.)

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