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Tuberkulose als Schicksal

Erich Ebstein: Tuberkulose als Schicksal - Kapitel 36
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authorErich Ebstein
titleTuberkulose als Schicksal
publisherFerdinand Enke Verlag
editorGeorg B. Gruber
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Franz Josef Karl

Napoleons I. Sohn, König von Rom, Herzog von Reichsstadt

1811 – 1832

Er wurde in Paris am 20. März 1811 geboren als einziger Sohn Napelons I. aus dessen Ehe mit Marie Louise von Österreich. Er empfing nach der Geburt, die übrigens recht schwierig war und in Steißlage erfolgte, den Titel eines Königs von Rom. Im Jahre 1814 wurde er nach Schönbrunn bei Wien gebracht und in der Hofburg zu Wien erzogen. 1817 wurde er für den Verlust seines Erbrechts auf Parma mit der Herrschaft Reichsstadt in Böhmen entschädigt.

Am 22. Juli 1832 ist er in Schönbrunn der Schwindsucht erlegen. Am folgenden Tage wurde in Anwesenheit von 6 Ärzten die Leichenöffnung vorgenommen. (Vgl. E. Wertheimer, Der Herzog von Reichsstadt. 1902. S. 456 und Graf von Montbel, Der Herzog von Reichsstadt. Leipzig 1833.) Bereits in einem Krankenbericht vom 30. Juli 1830 wurde der Befund einer Brustkrankheit erhoben, die das Sektionsprotokoll bestätigte. Besonders war der rechte Lungenflügel von der Tuberkulose ergriffen. Außerdem fehlte das Brustbein fast gänzlich und »der schwache Bau seiner verengten Brust deckten hinlänglich die unheilbaren Ursachen seines Todes auf.« Nach diesem Wortlaut könnte man neben der Lungenschwindsucht an eine Deformation des Brustkorbs in Form einer sog. Trichterbrust denken.

Trotz seiner Lungenerkrankung war der Herzog ein begeisterter Pfeifenraucher, wovon seine Mutter und seine Erzieher ihn zurückzuhalten suchten. (Corti, Die trockene Trunkenheit. Leipzig 1930. S. 247 und Abb. 61.)

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