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Till Eulenspiegel

Hermann Bote: Till Eulenspiegel - Kapitel 83
Quellenangabe
typenarrative
booktitleTill Eulenspiegel
authorHermann Bote
year1981
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-32036-9
titleTill Eulenspiegel
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1510
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Die 82. Historie sagt, wie Eulenspiegel derselben Wirtin einredete, Eulenspiegel liege auf dem Rad.

Hört, was Eulenspiegel weiter in dem Dorf bei Staßfurt getrieben hat! Er zog andere Kleider an und ging wieder in seine vorige Herberge. In dem Haus sah er ein Rad stehen. Da legte er sich oben auf das Rad, bot der Wirtin einen guten Tag und fragte sie, ob sie nicht etwas von Eulenspiegel gehört habe. Sie antwortete, was sie wohl von dem Schalk hören solle, am liebsten möchte sie ihn gar nicht nennen hören.

Eulenspiegel sprach: »Frau, was hat er Euch getan, daß Ihr ihm so gram seid? Wo er hinkam, da schied er freilich nicht ohne Schalkheit.« Die Frau sagte: »Das habe ich wohl gemerkt. Er kam auch hierher, schund mir meinen Hund und gab mir das Fell für das Bier, das er getrunken hatte.« Eulenspiegel sprach: »Frau, das war nicht wohl getan.« Die Wirtin sagte: »Es wird ihm auch schändlich ergehen.« Er sprach: »Frau, das ist schon geschehn, er liegt auf dem Rad.« Die Wirtin sagte: »Dafür sei Gott gelobt!« Eulenspiegel sprach: »Ich bin es. Ade, ich fahre dahin.«

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