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Tausend und eine Nacht, Erster Band

Gustav Weil: Tausend und eine Nacht, Erster Band - Kapitel 1
Quellenangabe
typefairy
authorGustav Weil
translatorGustav Weil
year1984
titleTausend und eine Nacht, Erster Band
firstpub1838
isbn3-86070-308-0
senderhille@abc.de
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Einleitung

1865

Als vor etwa anderthalb Jahrhunderten Anton Galland einen Teil der Märchen, welche unter dem Namen Tausend und eine Nacht bekannt sind, in französischer Sprache veröffentlichte, wollten nur wenige dieses Werk für eine Übersetzung aus dem Arabischen halten, weil es mit dem, was man damals von der arabischen Literatur kannte und von Sitten, Gebräuchen und geselligem Verkehr der Araber wußte, gar wenig in Einklang stand, weil Galland selbst in seiner Vorrede über den Ursprung des von ihm übersetzten Werkes gar nichts zu sagen wußte, auch über die benutzten Handschriften ungenügende Auskunft gab. Was nun ersteren Punkt betrifft, so ist jeder Zweifel längst geschwunden, indem inzwischen viele Texte der 1001 Nacht nach Europa gebracht worden sind und nunmehr sogar mehrere gedruckt vor uns liegen. Das Befremdende in Bezug auf Sitten und Gebräuche rührte teils von der Übersetzung Gallands her, welcher den Stoff seinen an fremde Kost nicht gewöhnten Franzosen mundgerecht machen wollte, teils von der geringen Bekanntschaft mit dem Leben der späteren Araber, welches von dem der älteren, das man im achtzehnten Jahrhundert allein näher kannte, sehr verschieden ist.

Von längerer Dauer als die Zweifel an Gallands Ehrlichkeit war die Ungewißheit über den Ursprung und die Zeit der Abfassung der 1001 Nacht. H. v. Hammer hat darüber zuerst Aufschluß gegeben. Er hat eine Stelle aus den »Goldenen Wiesen« von Masudi, einem Historiker aus dem zehnten christlichen Jahrhundert, aufgefunden, in welcher von verschiedenen wunderbaren Erzählungen die Rede ist und wo es heißt: »Manche betrachten diese Erzählungen als eine Fiktion, gleich dem Buche »1000 Märchen,« welches gewöhnlich »1000 Nächte« (in einigen Handschriften 1001 N.) genannt wird; es ist die Geschichte des Königs, des Veziers und seiner Tochter und ihrer Amme (oder nach anderen Handschriften, Schwester), welche Schirsad und Dunjasad (oder Dinarsad) hießen.« Später entdeckte derselbe Gelehrte eine Stelle im Buch » Fihrist«, einer arabischen Literaturgeschichte aus derselben Zeit, in welcher der Verfasser zuerst berichtet, daß die alten Perser die ersten Werke verfaßten, welche Märchen und wunderbare Erzählungen enthielten, sodann, daß die Araber solche Werke in ihre Sprache übersetzten, sie später noch weiter ausschmückten und andere ähnliche dichteten. Der Verfasser fährt dann fort: »Das erste Buch dieser Art war das » Hesar Afsan«, d. h. »tausend Märchen.« Folgendes war die Veranlassung zu diesem Werke: Einer dieser Könige pflegte, sooft er ein Mädchen heiratete, es am Morgen nach der Hochzeit töten zu lassen. Er heiratete auch unter anderen eine gebildete und geistreiche Prinzessin, welche Schehersad hieß. Diese erzählte ihm Märchen und richtete es so ein, daß, wenn der Morgen heranbrach, der König begierig war, das Ende der Geschichte zu hören und sie darum noch verschonte. So vergingen tausend Nächte, während derer sie seine Gattin blieb und ihm ein Kind gebar, das sie ihm endlich zeigte. Zugleich gestand sie ihm, daß sie, um ihr Leben zu fristen, ihn durch ihre Erzählungen zu fesseln gesucht habe. Er bewunderte ihre Klugheit, gewann sie lieb und schenkte ihr das Leben. Der König hatte auch eine Schloßverwalterin, Dinarasad genannt, welche die Prinzessin in ihrem Unternehmen unterstützte. Man behauptet, dieses Buch sei der Königin Humai, der Tochter Bahmans gewidmet worden. Es enthält tausend Nächte, aber weniger als zweihundert Erzählungen, denn eine Erzählung füllt häufig mehrere Nächte aus. Ich habe mehrere vollständige Exemplare davon gesehen, es ist in Wahrheit ein schlechtes Buch, voll alberner Geschichten.«

Der gelehrte Silvestre de Sacy hat (in den Memoires de l'Institut) eine vortreffliche Abhandlung über den Ursprung der 1001 Nacht geschrieben und aus dem Inhalt derselben nachgewiesen, daß sie nicht nur aus der islamitischen Zeit herrühren, sondern sogar erst im 15ten Jahrhundert geschrieben wurden. Da ihm nur die zuerst angeführte Stelle aus dem Werke Masudis bekannt war, so behauptete er, entweder die Worte, »welche gewöhnlich 1000 Nächte genannt werden,« seien eine Interpolation, oder das Werk, von welchem Masudi spricht, sei ein ganz anderes als das, welches wir jetzt unter dem Namen 1001 Nacht kennen. Erstere Vermutung hat sich durch das Buch Fihrist als unrichtig erwiesen, letztere aber ist nicht nur nicht widerlegt worden, sondern der gelehrte Engländer Lane, einer der besten Kenner der neueren arabischen Literatur sowohl als des Lebens, der Religion, der Sitten und Gebräuche der Araber, dem nicht nur die Stelle aus dem Fihrist bekannt war, sondern der auch später von einer anderen in Makkaris Geschichte von Spanien Kenntnis erhielt, aus welcher hervorgeht, daß in Ägypten ein Werk unter dem Titel »1001 Nacht« im dreizehnten Jahrhundert bekannt war, pflichtet doch de Sacy darin bei, daß unsere 1001 Nacht ein Erzeugnis des 15ten bis 16ten Jahrhunderts sei. Manche von diesem Gelehrten angeführte Beweisgründe sind zwar nicht stichhaltig,So glaubt er z. B. aus einer Stelle in der Geschichte des Königs der schwarzen Inseln, wo es heißt, die christlichen Bewohner der Stadt seien in blaue und die jüdischen in gelbe Fische verwandelt worden, beweisen zu können, dieses Märchen sei erst im achten Jahrhundert der Hidirah geschrieben worden, in welchem der Sultan Kilawun die Christen nötigte, blaue und die Juden gelbe Turbane zu tragen. Aber solche Vorschriften bestanden schon mehrere Jahrhunderte früher und Kilawun hat sie nur wieder aufs neue eingeschärft. andere aber von ihm sowohl als von de Sacy geltend gemachte, lassen keinen Zweifel übrig, daß von der alten persischen Sammlung nur ganz wenige Märchen und der Rahmen übrig geblieben sind, der bei weitem größere Teil aber echt arabisch und zwar ziemlich neu ist. Daß dies von allen den Märchen gilt, in welchen Harun Arraschid und noch viel spätere Fürsten vorkommen, versteht sich von selbst, aber auch wo dies nicht der Fall ist, tragen manche unverkennbare Zeichen einer späteren islamitischen Zeit an sich. So ist in mehreren von moslimischen Sultanen in Ägypten die Rede, was doch vor dem sechsten Jahrhundert der Flucht nicht vorgekommen ist. In der Geschichte des Buckligen wird Kahirah Mißr genannt, ein Name, der in den ersten Jahrhunderten der Flucht nur für Fostat gebraucht wurde; auch kommt ein Quartier Habbanieh darin vor, das im 14. Jahrhundert noch nicht existierte. In der Erzählung von Djaudar ist von einem Scheich el Islam die Rede, ein Titel, der erst unter Mohammed 11. vorkommt, auch von Münzen, die erst unter den späteren Mamelucken den ihnen beigelegten Wert hatten. In der Erzählung von Abußir und Abukir ist sogar von Tabak die Rede, der bekanntlich erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts im Osten geraucht wurde, doch mochte dieses Märchen, da in keinem anderen von Tabak, auch nur einmal von Kaffee, der früher Eingang fand, die Rede ist, erst später hinzugefügt worden sein. Aber auch die allerersten Märchen, welche die meisten Handschriften gemein haben und von denen man zunächst annehmen sollte, sie bildeten den Grundstock des aus dem Persischen übersetzten Werks, an dem sich dann allmählich neuere Dichtungen anreihten, welche ältere verdrängten, tragen ein entschiedenes moslimisches Gepräge.

Gleich in der Erzählung des Kaufmanns mit dem Geiste werden Koranleser erwähnt. In der des ersten Greises mit der Gazelle ist vom großen Beiramfeste die Rede, an welchem er seine in eine Kuh verzauberte Gattin schlachtet. In der Geschichte des Fischers mit dem Geiste sagt dieser, er sei einer von den Geistern, welche Salomon ihrer Widerspenstigkeit willen in kupferne Flaschen einzusperren pflegte, ganz wie sie die moslimische Tradition nach jüdischen Sagen kennt. Der Arzt Duban, der den König von Persien oder von Griechenland heilen sollte, hat seine Kenntnisse unter anderm aus arabischen und türkischen Büchern geschöpft. Der Geist führt den Fischer an den See, in dem er weiße, blaue, rote und gelbe Fische fängt; die Farben der Juden, Christen, Feueranbeter und Mohammedaner, welche wie in der Folge erzählt wird, die Bewohner der Stadt bildeten, die in Fische verwandelt worden sind. An die Geschichte vom Fischer reiht sich die vom Lastträger in Bagdad und die der drei Kalender, in welcher Harun Arraschid eine Rolle spielt, so daß an ihrem späteren Ursprung ebensowenig ein Zweifel sein kann, als an dem der darauffolgenden Geschichte des Veziers Ali aus Kahirah und Bedreddin Hasans aus Baßrah. In der Geschichte des Buckligen ruft der Jude: o Eleazar! o Moses! o Aron! o Josua, Sohn Nuns! Namen, die wohl einem Moslem, aber schwerlich einem alten Perser oder Indier bekannt waren. Die Wache sagt zum christlichen Schreiber: »Bei Gott, das ist schön: ein Christ bringt einen Muselmann um!« Der Christ beginnt seine Erzählung damit, daß er von seinem früheren Aufenthalte in Kahirah spricht, und der Jüngling mit der abgeschnittenen Hand wohnte daselbst im Chan Masrur, führte Waren aus Bagdad mit sich und stahl den Beutel eines Soldaten am Tore Suweila, Lokalitäten, die einer späteren Zeit angehören. Bald darauf tritt dann eine Sklavin Subeidas, der Gattin Harun Arraschids, auf. In der Geschichte des Jünglings mit dem Barbier liebt jener die Tochter des Kadhi von Bagdad und will sie während des Freitagsgebets besuchen. Der Barbier sagt im Beginn seiner Geschichte, er sei einmal zur Zeit >des Kalifen Mustanßir< (im 13. Jahrhundert) in Bagdad gewesen u. s. w. In der Geschichte von Ali Ibn Bekar tritt wieder Harun Arraschid auf, ebenso in der von Nureddin und der schönen Perserin. Die Geschichte des Kamr essaman, dessen Vater König der Chalidaninseln an der persischen Küste war, ist ebensogut arabischen Ursprungs als die, deren Schauplatz Kahirah oder Bagdad ist. Der alte König hat moslimische Untertanen, die Mutter des jungen Prinzen heißt Fatimeh, Kamr Essaman, dessen Name auch arabisch ist, rezitiert im Gefängnisse den Koran, die Genien, welche hier vorkommen, gehören auch zu denen Salomons, und es wird überhaupt, wie de Sacy richtig bemerkt, in der ganzen Erzählung von den Feueranbetern in einer Weise gesprochen, wie es nur ein Moslim konnte. Es unterliegt daher nicht dem geringsten Zweifel, daß die Erzählungen der uns bekannten 1001 Nacht, mit ganz wenigen Ausnahmen, arabischen Ursprungs und ganz verschieden von denen sind, welche in den ersten Jahrhunderten muhammedanischer Zeitrechnung aus dem Persischen übersetzt worden sind, und wenn auch unser Verfasser häufig seine Helden nach Persien, Indien oder China versetzt, so tut er dies, nur um desto freieren Spielraum für seine Dichtung zu haben und auch das Unglaubliche wahrscheinlich machen zu können. Wir dürfen um so eher annehmen, daß nicht nur das von Masudi und dem Fihrist, sondern auch das von Makari erwähnte Buch der 1001 Nacht ein anderes als das uns hier beschäftigende ist, als selbst unter den neueren Werken, welche diesen Titel führen, wenig Übereinstimmung herrscht, einzelne sogar nicht nur andere Märchen als in den bekannteren Handschriften, sondern auch eine von denselben abweichende Einleitung enthalten. In unserer 1001 Nacht findet man sowohl die Sprache als die Kostüme, Sitten und Lokalitäten Ägyptens, zur Zeit der späteren Mameluckensultane, in den meisten Erzählungen treu gezeichnet, selbst da, wo andere Länder des Ostens als Schauplatz der Handlung gewählt werden. So wenig also auch mehr geleugnet werden kann, daß die alten persischen tausend Märchen der späteren 1001 Nacht als Muster gedient haben, so steht doch auch fest, daß diese, mit wenigen Ausnahmen, als eine arabische Schöpfung selbst in den Märchen angesehen werden können, deren Stoff aus dem Persischen oder Indischen entliehen wurde. Letztere sind größtenteils daran leicht zu erkennen, daß übernatürliche Ereignisse eine Hauptrolle darin spielen, während in den arabischen Dichtungen bald das romantische, bald das komische Element vorherrscht, und durchweg ein frischer Humor dem Gemälde einen unwiderstehlichen Reiz verleiht. Auf eine spätere Komposition oder wenigstens freiere Umgestaltung der 1001 Nacht deutet ganz besonders auch der moderne, an das Vulgärarabische streifende Dialekt, in welchem sie geschrieben sind, und in den sie unmöglich in älterer Zeit übertragen werden konnten. Diesen Dialekt finden wir auch in den Märchen, die wahrscheinlich älteren Ursprungs sind, wie z. B. in dem vom Zauberpferde, und mit Recht bemerkt H. Lane, es sei nicht anzunehmen, der ältere klassischarabische Text sei nach und nach verdorben worden, indem dies ohne Beispiel in der arabischen Literatur wäre, welche nur gut geschriebene oder ursprünglich im Volksdialekt verfaßte Werke ausweist, auch müßte sich doch wenigstens ein Exemplar der älteren Übersetzung erhalten haben, wovon aber bis jetzt nichts bekannt ist. Nimmt man hingegen an, daß die wirklich aus dem Persischen übersetzten Märchen ganz verschieden von denen in unserem Buche waren, so läßt sich ihr Verlust leicht dadurch erklären, daß eben ihr Stoff den Arabern nicht zusagte, wie schon aus der angeführten Stelle des Fihrist ersichtlich, und daß sie deshalb gänzlich vernachlässigt wurden. Wir müssen jedoch bemerken, daß der Stil in den verschiedenen Erzählungen keineswegs so gleichmäßig ist, daß sich daraus schließen ließe, sie rühren sämtlich von einem Verfasser oder Überarbeiter her, außerdem weichen auch hierin die verschiedenen Handschriften von einander ab. Das Wahrscheinlichste dürfte also sein, daß im 15. Jahrhundert ein Ägypter nach altem Vorbilde Erzählungen für 1001 Nächte teils erdichtete, teils nach mündlichen Sagen, oder frühern schriftlichen Aufzeichnungen, bearbeitete, daß er aber entweder sein Werk nicht vollendete, oder daß ein Teil desselben verloren ging, so daß das Fehlende von anderen bis ins 16. Jahrhundert hinein durch neue Erzählungen ergänzt wurde.

Über die verschiedenen Übersetzungen der 1001 Nacht, von Galland bis auf die neueste Zeit, können wir uns kurz fassen, da der Leser, der sich dafür interessiert, sich in jeder Literaturgeschichte oder in jedem Konversationslexikon darüber belehren kann. Wir bemerken nur, daß zwar Galland in seiner Vorrede berichtet, »er habe Sorge dafür getragen, die Eigentümlichkeiten der Araber zu erhalten und nichts von ihren Gedanken und Ausdrücken zu verwischen, und er sei nur dann von dem Urtexte abgewichen, wenn es der Anstand erforderte,« daß er aber in der Tat auch allerlei Zusätze und Änderungen vorgenommen hat, welche häufig den Text entstellen. Ich erinnere nur an die ersten Zeilen der ersten Erzählung: »Der Kaufmann und der Geist.« Da heißt es im Texte: »er nahm einen Quersack mit auf die Reise, den er mit Lebensmitteln gefüllt hatte,« und dann einige Zeilen weiter: »er nahm Datteln aus dem Quersack, aß und warf die Kerne rechts und links.« Bei Galland aber »ritt er mit einem Felleisen (valise) hinter sich« und in der neuesten deutschen Übersetzung liest man vielleicht nach einer älteren Ausgabe Gallands, in der mir vorliegenden (Paris 1786) heißt es richtig » noyaux« und nicht » écorces«, »indem er die Datteln aß, warf er die Schalen rechts und links.« Wer hat aber je einen Araber mit einem Felleisen hinter sich gesehen? und welcher Araber, der trockene Datteln als Vorrat auf die Reise mitnimmt, schält sie oder kann sie schälen? So unbedeutend auch diese Änderungen erscheinen, so sind sie doch nicht nur eine Untreue gegen den Text, sondern auch eine Entstellung der Tatsachen. In der Geschichte des ersten Greises gibt er das Messer dem Pächter, um die Kuh zu schlachten, bei Galland aber dem Schläger (maillet), wer weiß aber nicht, daß Moslime ihre Tiere nur mit einem Messer schlachten dürfen; Überhaupt gibt Gallands Übersetzung dem europäischen Leser kein treues Gemälde von der Denk und Redeweise der Araber, denn er hat mehr danach gestrebt, seine Franzosen zu unterhalten, als zu belehren und darum den Stoff ganz nach damaliger französischer Mode zugestutzt. Seine Nachfolger, die Franzosen Caussin de Perceval und Gautier, der Engländer Scott und die Deutschen Habicht und v. Hammer haben aus anderen Handschriften neue Märchen zu den von Galland übersetzten hinzugefügt, keiner hat sich aber bis zum Jahre 1837 die Mühe gegeben, die von Galland schon übersetzten aufs neue aus dem Urtext zu übertragen, und so wurde denn auch bis zu dieser Zeit die Gallandsche Übersetzung, trotz ihrer großen Mängel, nicht nur immer wieder abgedruckt, sondern auch zu allen weiteren Übertragungen in andere Sprachen benützt, und erst als ein Teil der vorliegenden neuen Verdeutschung erschienen war, ist (im Jahr 1839) auch in London und Kalkutta der arabische Text nach ägyptischen und indischen Handschriften von Lane und Torrens neu ins Englische übersetzt worden.

Der Übersetzer.

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