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Tagebuch einer Verlorenen

Margarete Böhme: Tagebuch einer Verlorenen - Kapitel 61
Quellenangabe
typefiction
booktitleTagebuch einer Verlorenen
authorMargarete Böhme
year1905
firstpub1905
publisherF. Fontane & Co.
addressBerlin
titleTagebuch einer Verlorenen
pages307
created20100227
sendergerd.bouillon@t-online.de
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17. Januar.

Ich hatte Glück und habe in der neuen Wohnung gleich alle Zimmer vermietet. Viele goldene Kirschen sind zwar nicht dabei zu pflücken, ich muß mich nach einem Nebenerwerb umsehen, und will sehen, daß ich Schüler für Sprachstunden kriege. So leicht ist das nicht, aber ich will mich dranhalten. Es ist mein ernster Wille, mich jetzt anständig durchzubeißen. In der anderen Wohnung wollten die Herren in letzter Zeit mit mir anbändeln, aber ich habe ihnen energisch heimgeleuchtet. Es widersteht mir direkt. Ich habe genug an meinem Doktor, dem mein ganzes Herz gehört. Er ist so gut, viel zu gut für mich. Casimir ist wieder krank. Wenn er krank ist, bleibt er zu Haus, sonst nicht.

* * *

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