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Tagebuch einer Verlorenen

Margarete Böhme: Tagebuch einer Verlorenen - Kapitel 35
Quellenangabe
typefiction
booktitleTagebuch einer Verlorenen
authorMargarete Böhme
year1905
firstpub1905
publisherF. Fontane & Co.
addressBerlin
titleTagebuch einer Verlorenen
pages307
created20100227
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Gestern abend, als wir nach dem Theater gegessen hatten und nach Haus gingen, wollte Herr Glimm partout mit hinein. Ich hustete ihm aber was. Es gibt solche und so 'ne, sagte Frau Kindermann, so 'ne bin ich nicht. Ich bin eine Dame, und kann verlangen, daß man mich 113 als Dame behandelt. Wenn er glaubt, daß ich so eine bin, die für jedermann da ist, hat er sich eklig geschnitten. Ich habe mir vorgenommen, mich jetzt höchstens aus Liebe jemand hinzugeben. Den Glimm liebe ich nicht, obgleich er ein ganz patentes Kerlchen ist. Ich laß mich nicht überrumpeln, ich tu jeden Tag eiskalt baden, nur damit nicht – na, Schluß.

* * *

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