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Sturmzeichen

: Sturmzeichen - Kapitel 1
Quellenangabe
pfad/skowronn/sturmzei/sturmzei.xml
typefiction
authorRichard Skowronnek
titleSturmzeichen
publisherUllstein & Co.
year1914
firstpub1914
correctorreuters@abc.de
senderpg-us#24206
created20080819
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In den ersten Maitagen hat die »Berliner Illustrirte Zeitung« den Abdruck meines, im vorigen Jahre geschriebenen Romans begonnen. Als es Hochsommer war, kam die österreichische Note an Serbien, die Mobilmachung Rußlands und an dem denkwürdigen vorletzten Julitag die Erklärung des Kriegszustandes für das deutsche Reichsgebiet. Seitdem hat sich in all seiner großartigen Wucht das gewaltige Drama verwirklicht, der europäische Krieg, dessen Nahen die »Sturmzeichen« ankündigten. Aus der deutsch-russischen Spannung, die die Volkskämpfe am Balkan hervorriefen, ist die Idee meines Romans geboren. Ich wußte, wie es jenseits der russischen Grenzpfähle, in den Kosakenquartieren aussah, ich wollte warnen und zugleich meine ostpreußischen Landsleute schildern in ihrer gelassenen Ruhe und ihrer unbeugsamen Kraft. So ist das Grundgefühl, das meinen Roman durchzieht, die Liebe zur Heimat. Viel Leid hat sie in den letzten Wochen erfahren, aber nur um so herrlicher wird sie aus Verwüstung und Not wiedererstehen.

Richard Skowronnek

Berlin, im September 1914

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