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Walter Benjamin: Sonette - Kapitel 8
Quellenangabe
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typepoem
authorWalter Benjamin
titleSonette
publisherSuhrkamp
seriesGesammelte Schriften
volumeSiebter Band. Erster Teil
printrunErste Auflage
editorRolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser
year1991
isbn3-518-28537-8
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120810
projectid29ba0c35
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7

Wie soll mich dieses Tages Glänzen freuen
Wenn du nicht mit mir in die Wälder trittst
Wo Sonne in den schwarzen Ästen blitzt
Die konnte einst dein tiefer Blick erneuen

Indes der Lehre Wort dein Finger ritzt
In meines Denkens Tafel die in Treuen
Die Zeichen wahrte – und den Blick den scheuen
Erhebe ich doch wach am Wegrand sitzt

Der Tod statt deiner und ich bin im Walde
Verlassener als Busch und Baum zur Nacht
Ein Wind fährt über die entblößte Halde

Des Mittags Helle die mich jäh umfacht
Scheint vom gewölbten Himmel tiefer blauer
Wie eines rätselvollen Auges Trauer.

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