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Walter Benjamin: Sonette - Kapitel 52
Quellenangabe
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typepoem
authorWalter Benjamin
titleSonette
publisherSuhrkamp
seriesGesammelte Schriften
volumeSiebter Band. Erster Teil
printrunErste Auflage
editorRolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser
year1991
isbn3-518-28537-8
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120810
projectid29ba0c35
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51

Wie karg die Maße der gehäuften Klagen
Wie unerbittlich das Sonett mich bindet
Auf welchem Weg die Seele zu ihm findet
Von alledem will ich ein Gleichnis sagen

Die beiden Strophen die mich abwärts tragen
Sind jener Gang der im Gestein sich windet
In welchem Orpheus' Suchen fast erblindet
Es ist die Lichtung hier des Hades Tagen

Wie dringend er Eurydike erbat
Wie warnend Plutos sie ihm gab anheim
Wird nicht bedeutet von dem kürzern Pfad

Sind Zeugnis die Terzinen doch geheim
Bleibt wie sie unsichtbar ihm Folge tat
Bis sie sein Blick verscheucht der letzte Reim.

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