Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Walter Benjamin: Sonette - Kapitel 31
Quellenangabe
pfad/benjamin/sonette/sonette.xml
typepoem
authorWalter Benjamin
titleSonette
publisherSuhrkamp
seriesGesammelte Schriften
volumeSiebter Band. Erster Teil
printrunErste Auflage
editorRolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser
year1991
isbn3-518-28537-8
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120810
projectid29ba0c35
Schließen

Navigation:

30

Entstiege deine Hand zum letztenmale
Dem Grab und neigte sich zu meinem Worte
Sieh dann erblühte wohl der schon verdorrte
Mein Sang und Tränen sprengten ihre Schale

In deiner Hände freudenvolle Orte
Drängten des Liedes farbige Fanale
Wie Falter aus dem abgeblühten Tale
Der Seele steigen die des Südens Horte

Sehnsüchtig suchen immer wieder wagen
Sie ihren Flug der sie ins Irre führt
Aus Hoffnung zu den späten Sommertagen

Wo dunkler Blumen Saft im Kelche schürt
Vielleicht ersteht noch rot empor gewendet
Ein Asternkelch der keinen Duft mehr spendet.

 << Kapitel 30  Kapitel 32 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.