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Walter Benjamin: Sonette - Kapitel 28
Quellenangabe
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typepoem
authorWalter Benjamin
titleSonette
publisherSuhrkamp
seriesGesammelte Schriften
volumeSiebter Band. Erster Teil
printrunErste Auflage
editorRolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser
year1991
isbn3-518-28537-8
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120810
projectid29ba0c35
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27

Wie große Winde segelschwellend warm
Ziehn durch die Lande hin die Feiertage
Die Kinder spielen durch die hellen Hage
Und Mahd hält Todes unermüdter Arm

Du arme Sehnsucht wo erklingt die Sage
Von den Gefeierten der Glockenschwarm
Wen fugt er frühe und der Kinder Harm
Wer stillt ihn und die gelle Totenklage

Da die Gefeierten und die Geliebten
Die Sehenden und die Erbarmenden
Geschieden sind im abendlich getrübten

Licht glitten hin die sich Umarmenden
Zum Hades wo der Seele Ort bereitet
Vor ihrem Blick der glüht und der geleitet.

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