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Walter Benjamin: Sonette - Kapitel 26
Quellenangabe
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typepoem
authorWalter Benjamin
titleSonette
publisherSuhrkamp
seriesGesammelte Schriften
volumeSiebter Band. Erster Teil
printrunErste Auflage
editorRolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser
year1991
isbn3-518-28537-8
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120810
projectid29ba0c35
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25

Dies eingeschnitten rosigem Karneole
Erblickt ich dessen Härte nicht ertrüge
Das laute Sagen eine Flucht nein Flüge
Von Wagenlenkern Rossen welches hole

Den Ölzweig und im Kampf die Brüder schlüge
Die Kehr die strahlig gleich der Aureole
Aufglüht im Steine daß sich wiederhole
Die Palmenbahn trug Sommer im Gefüge

So kenn ich andern Kampf der streng in Zucht hält
Mein Tod und Leben sind die Renner beide
Und dies der Preis aus dem ein tiefer Duft fällt

Daß nie mein Tod ganz sonder Süße leide
Mein schneller Herbst der heimlich auf der Flucht hält
Du bist der Herr und Knabe der die Frucht hält.

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