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Walter Benjamin: Sonette - Kapitel 19
Quellenangabe
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typepoem
authorWalter Benjamin
titleSonette
publisherSuhrkamp
seriesGesammelte Schriften
volumeSiebter Band. Erster Teil
printrunErste Auflage
editorRolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser
year1991
isbn3-518-28537-8
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120810
projectid29ba0c35
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18

In seine Hände mocht ich meine Stunden
Wie Knospen schütten die um ihn erblühn
Gedachte mit des Schweigens Immergrün
Die Stirn zu schirmen die Gesänge runden

Ihm sollte meines Armes Schwertschlag glühn
Im Kampfe der gebenedeiten Wunden
Wo sich Verrat auf seinen Pfad gewunden
Mein Warnen sollte wie Fanfaren sprühn

Ich wollte Schild sein dem erwählten Ritter
Daß er durch helle Wälder müßig streife
Sein Bote war mein Mund der süßt was bitter

Weht atmend daß ihn Winter nicht bereife
Dies alles tat er mir nicht ich tat's ihm
Zu Füßen liegt er nun gelöst den Riem.

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