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Siebenkäs

Jean Paul Richter: Siebenkäs - Kapitel 20
Quellenangabe
typefiction
authorJean Paul
year1987
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-32680-4
titleSiebenkäs
sendergerd.bouillon@t-online.de
secondcorrectorHerbert Niephaus
firstpub1796
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Viertes Kapitel

Eheliche partie à la guerre – Brief an den haar-lustigen Venner – Selbertäuschungen – Adams Hochzeitrede – das Abschatten und Verschatten

Ich beobachte nichts schärfer und protokolliere nichts weitläufiger als zwei Tag- und Nachtgleichen, die eheliche, wenn nach den Flitterwochen die Sonne in die Waage tritt, und die meteorologische draußen, weil ich imstande bin, aus der Witterung in beiden das Wetter wunderbar auf lange Zeit vorauszusagen. Am wichtigsten ist mir das erste Gewitter im Frühjahr und im Ehestand; die andern alle ziehen aus seiner Gegend her. – Als der Schulrat zum Hause hinaus war: umfaßte der Armenadvokat seine zürnende Huldin und überschüttete sie mit allen Beweismitteln, mit Beweisen zum ewigen Gedächtnis, mit halben Beweisen, mit Beweisen durch Augenschein, mit Haupteiden und Schlußfiguren, womit nur eigne Zärtlichkeit zu erhärten oder fremde zu bekehren ist. – – Der Beweistermin strich ohne Nutzen vorbei: er hätte ebensogut den harten kalten Taufengel in der Hauptkirche umhalsen können, so kalt und stumm verblieb der seinige. Der Pelzstiefel war der blutstillende Tourniket um Lenettens offne strömende Pulsader gewesen: durch sein Fortgehen hatt' er den Lerchenschwamm seiner Zunge von ihren Augen gezogen – und nun gossen sie ohne Maß darnieder.

Siebenkäs ging oft ans Fenster und in die Kammer, um ihr zu verbergen, daß er sie nachahme und daß ihn ihr Schmerz, der so wenig vernünftig war, gleichwohl zu einem sympathetischen hinreiße. Man erträgt und verzeiht einen übertriebnen Kummer leichter, den man selber machte, als den andere verursachen. Den andern Tag drückte eine unausstehliche Stille das Zimmer. Da es bloß das erste Beet in der ehelichen Samenschule war, in das die Kerne zu Zankäpfeln gelegt wurden: so hörte man noch kein Rauschen der Saat dabei. Eine Frau vermags im ersten Zwiste noch nicht, sondern erst im 4ten, 10ten, 10000ten ist sie imstande, zugleich mit der Zunge zu verstummen und mit dem Torso zu lärmen und jeden Sessel, den sie wegschiebt, jeden Querl, den sie hinstreckt, zu ihrer Sprachmaschine und Sprachwelle zu verbrauchen und desto mehr Instrumentalmusik zu machen, je länger ihre Vokalmusik pausiert. Lenette Wendeline verrichtete und fragte alles so leise, als hätte ihr Ehe-Lehnpropst das Podagra und krümmte seine wunden Füße am zitternden Bettbrette.

Den dritten Tag fiel es dem Propste verdrüßlich, und mit Recht. Ich bekenn' es, ich will mich gern und stark mit meiner Frau, wenn ich sie hätte, veruneinigen und ich bin bereit, mit ihr in einen Wortwechsel zu geraten statt in einen Briefwechsel; aber etwas würde mir ans Leben greifen, das lange trübe weinende Nachzürnen derselben, das wie der Schirokkowind einem Manne zuletzt alle Lichter, Gedanken und Freuden ausbläst und am Ende das Lebenslicht selber. So ist uns allen ein heftiges Gewitter im Sommer nicht unangenehm, eher erfrischend; aber man muß es verwünschen, bloß des elenden trüben nassen Wetters wegen, das darauf einfällt und einige Tage Bestand hat. Siebenkäs war desto verdrüßlicher, da er nichts in der Welt seltener war als eben verdrüßlich. Wie andere Juristen sich selber unter die torturfreien Menschen zählen, so hatte er sich längst selber durch den Epiktet so gegen die Folter der Seele, den Kummer, verteidigen lassen, wie er die Kindmörderin gegen eine andere verteidigt hatte. Die Juden glauben: nach der Ankunft des Messias werde die Hölle ans Paradies gestoßen, damit man einen größern Tanzsaal habe, und Gott tanze vor. – Siebenkäs tat das ganze Jahr lang nichts als alle seine Marterkammern und Kreuzschulen an die Lustzimmer seiner Bagatelle anbauen und einfugen, um darin größere Ballette zu tanzen. Er sagte oft, man sollte eine kleine Medaille für den Staatsbürger aussetzen, der dreihundert und fünf und sechzig Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 45 Sekunden lang nicht knurrte und nicht brummte.

Anno 1785 hätt' er die Medaille nicht gewonnen; er war am dritten Tage, am Sonnabend, so toll über seine schweigende Frau, daß er noch toller wurde über den Störenfried Everard. Überhaupt konnte dieser Minnesinger und Minnesöldner nächstens wieder ins Haus kommen und die Göttin Zwietracht, die in Voltairens Henriade als Direktrice und Ambassadrice die besten poetischen Dienste verrichtet, in das häusliche Volklied eines Advokaten einführen als Maschinengöttin, um den Knoten des ehelichen Bandes zu lösen und einen neuen zu knüpfen mit dem Venner. Siebenkäs schrieb ihm also folgende akademische Streitschrift:

»Ew. Hochwohlgeb. Gnaden erkühn' ich mich in diesem kleinen Memoriale die Bitte vorzutragen:

Dieselben möchten zu Hause bleiben und mir Ihre Besuche entziehen. Sollten Sie einiger Haartouren von meiner Frau benötigt sein: so erbietet sich Endesunterschriebener zu den Lieferungen und will sie abschneiden. Wollen Dieselben ein jus compascui oder eine Koppeljagd bei mir exerzieren und selber kommen: so werd' ich diese Gelegenheit mit Vergnügen ergreifen, mir aus Ihnen eigenhändig so viel Haare, als zu einem Andenken nötig sind, mit den Wurzeln wie Monatrettige auszuziehen. Ich bin oft in Nürnberg (der hohe Rath wollt' es nicht haben) mit einem adligen betagten PrügelknechtSo hieß man sonst (s. Klübers Anmerkungen zu de la Curne de Sainte-Palaye vom Ritterwesen) die Aufseher bei den Turnierübungen, deren schwache Nachbilder noch einige adlige Hauslehrer geben. Damals nannte man die ritterschaftlichen Hofmeister »Bubenzuchtmeister«, und man will wünschen, daß unsere in und außer Gymnasien diesen Namen in einer Zeit, die alle guten Reste des Ritterwesens wieder hervorsucht, wenn nicht führen, doch verdienen. auf die benachbarten Dörfer schmausen gegangen, d. h. mit einem Informator, der sich aus den Seitenhaaren drei kleiner Patrizier in den Lehrstunden eine schöne mausfarbne Beutelperücke zusammengezauset und exzerpiert hatte, die der Mann noch aufhaben wird. Er lag diesem Seidenbau ob, oder vielmehr er blattete die kleinen Köpfe darum außen ab, damit er besser mit seinen Strahlen die Früchte innen zeitigen konnte, wie man im August aus denselben Gründen die Weinstöcke entlaubt. Der ich ansonsten verharre etc.«

Es ärgert mich, wenn ichs dem Leser nicht beibringen kann, daß der Advokat diesen bittern Brief ohne die geringste Bitterkeit der Seele hinschrieb: dieses holzersparende Mitglied hatte sich so sehr in die fortglänzenden Satiren der drei lustigen Weisen aus London – Butler, Swift, Sterne –, dieser drei Leiber des satirischen Riesen Geryon oder dieser drei Parzen gegen den Toren, hineingelesen, daß das Mitglied nicht mehr wußte, ob es bitter sei oder nicht – über das satirische Kunstwerk vergaß er die Auslegung, ja er vergab sogar einer Stachelrede auf sich selber für ihren Wuchs und Bau gern die längsten Stacheln. Ich berufe mich auf seine »Auswahl aus den Papieren des Teufels«, deren satirische Giftblasen und Giftstacheln nur in seinem Dintenfasse und in seiner Schreibfeder, d. h. in seinem Kopfe, aber nicht in seinem Herzen waren.

Ich bitte die Leser hier, den Geist der Sanftmut jedem Laute – weil unsere Worte mehr als unsere Taten die Menschen erzürnen –, aber noch mehr jedem Blatte einzublasen; denn wahrlich wenn Ihnen Ihre Korrespondenten ein schriftliches Pereat längst verziehen haben, so schwillet doch, wenn das Sauerampfer-Blättchen wieder in die Hände fällt, der alte Sauerteig des Hasses wieder auf. – Dafür können Sie im andern Falle auf eine gleiche Ewigkeit einer erschriebenen Wärme vertrauen; wahrhaftig, hätte ein langer schneidender Dezemberwind mein Herz zu allen Bewegungen für ein anderes, das sonst wahre Johannes-Briefe, weiche Hirten- und Hirtinnen-Briefe an mich erlassen, steif und unbiegsam gemacht: so verschlage dies wenig, sobald ich nur diese Schäfer-Briefe aus meinem Briefgewölbe voll Brieftaschen oder Brief-Ranzen wieder heraus zöge. Der Anblick der geliebten Hand, des willkommnen Siegels und der lieblichen Worte und der papierne Spielraum so mancher Entzückung würfe auf das starre Herz wieder den Sonnenschein der veralteten Liebe; es würde sich wie ein beschienener Blumenkelch wieder der kleinen Vorzeit auftun, und alle Gedanken würden, und wäre ich erst vorgestern beleidigt, sagen: »Ach, ich habe dem Verfasser (der Verfasserin) bisher wohl zu viel getan.« – So trieben viele Heilige des 1ten Säkuls Teufel aus Besessenen aus, bloß durch – Briefe.

Eben diesen Sonnabend kam wie ein jüdischer Sabbat der Pelzstiefel gleichsam gerufen. Ich hab' es oft gesehen, daß ein Gast das Heftpulver und Bindewerk zwischen zwei keifenden Ehehälften geworden, weil sie aus Scham und Not gezwungen waren, wenigstens so lange miteinander freundlich zu tun und zu sprechen, als der Gast zuhorchte. Jeder Eheherr sollte einen oder ein paar Gäste in Vorrat haben, welche kämen, wenn er litte unter der Eheherrin, die den stummachenden Teufel zu lange im Leibe hätte; sie müßte doch wenigstens, solange die Herren blieben, reden und den eisernen Diebapfel des Schweigens – der mit dem Zankapfel auf einem Aste wächset – aus dem Munde nehmen. – Der Schulrat stellte sich ganz dicht vor Lenette Wendeline, wie vor seine Schülerin, und fragte sie, ob sie das erste Kreuz ihrer Ehe so geduldig getragen habe wie eine Kreuzschwester Hiobs. Sie schlug tief die großen Augen nieder und wickelte einen fingerlangen Faden an einen Zwirn-Schneeball und atmete voller. Ihr Mann vertrat sie und sagte: »Ich war ihr Kreuzbruder und trug das Querholz der Last – ich ohne Murren, sie ohne Murren. – Im 12ten Jahrhundert zeigte man noch den nachgelassenen Misthaufen, worauf Hiob geduldet hatte. Unsere zwei Sessel sind die Misthaufen und sind annoch zu sehen.« – »Gutes Weib!« sagte Stiefel mit dem sanftesten Pianissimo aus dem Grobgedackt und Schnarrwerk der männlichen Brust und legte seine große blütenweiße Hand auf ihr vorquillendes Stirn-Rabenhaar. Siebenkäs hörte ein vielfaches sympathetisches Echo dieser Worte in seiner Seele und legte seinen Arm um die Schultern Lenettens, die über die ehrende Freundlichkeit des andern Mannes im Amte selig errötete; er drückte sanft ihre linke Seite an seine rechte und sagte: »Wahrlich das ist sie – sie ist sanft und still und geduldig – und nur gar zu emsig – wäre nicht der ganze Heerbann der Hölle in der Gestalt des Venners gegen unser kleines Gartenhaus des Glücks angerückt, um es abzudecken: Herr Rat, wir hätten lange froh darin gehauset bis weit in den Winter unserer Jahre. Denn meine Lenette ist gut, und zu gut für mich und für viele andere.« – Hier umgürtete der gerührte Stiefel ihre mit dem Knaul gefüllte Hand am Sitz des Pulses mit seinen fünf Fingern – denn die leere hatte der Mann –; und das Wundwasser für unsere Schmerzen, dessen große Tropfen, durch die gebundnen Hände nicht verwischt, aus ihren gesenkten Augen zitternd auf die Wangen zogen, machte die männlichen Herzen unendlich weich; ohnehin konnte ihr Mann niemand lange loben, ohne daß ihm die Augen überflossen. Er fuhr schneller fort: »Sie sollt' es auch recht gut bei mir haben, aber mein Mütterliches wurde mir so grausam vorenthalten. Und auch da noch hätte ich sie ohne Erbschaft glücklich gemacht wie sie mich, wir hatten keinen Zwist, keinen einzigen trüben Augenblick – nicht wahr, Lenette, nichts als Ruh' und Liebe hatten wir – bis der Venner kam! – Der nahm uns viel.« – Der Schulrat hob erboset die geballte Faust in die Lüfte und sagte, mit ihr in diese hauend: »Du Höllenkind! Du Räuberhauptmann und Flibustier! Du seidner Katilina und Schadenfroh! – Gedenkst du das und deine andern Streiche einmal zu verantworten? – – Hr. Armenadvokat, das erwart' ich wenigstens von Ihnen, daß Sie, wenn er wieder um Haare ansucht, ihn bei seinen Haaren hinausgeleiten oder dieser Pelz-Made, wie Sie selber sagen, mit einem Stiefelknecht auf die Achsel klopfen und mit einer Beißzange die Hand drücken – mit einem Worte, ich leid' ihn nicht mehr hier.«

Und hier schob Siebenkäs, um fremde und eigne Rührung auszukühlen, die Nachricht ein, er habe alles schon getan und dem Venner die nötigen Inhibitoriales übermacht. Der Pelzstiefel schnalzte freudig mit der Zunge und nickte billigend mit dem Kopfe; denn eine hohe Obrigkeit war ihm zwar Christi Unterkönig, und ein Graf ein Halbgott, und ein Kaiser ein ganzer; aber eine einzige Todsünde, die einer von ihnen beging, kostete diesem seine ganze gebückte Freundschaft, und gegen einen lateinischen Donatschnitzer, der sogar aus einem kronengold-haltigen Kopfe gekommen wäre, hätt' er sich ohne Bedenken in einem ganzen lateinischen Osterprogramma aufgemacht. Der Weltmann behauptet den aufrechten Anstand und die gekrümmte Seele; der Schulmann hat oft beide nicht. Lenettens letzte Wolken verzogen sich alle, da sie hörte, daß dem Venner ein papierner Verwahrstock und spanischer Reiter unter ihre Stubentüre gesetzt worden. »Nun fleucht er also von mir! Dem Erlöser sei Dank! Er leugt und treugt ja auch überall«, sagte Lenette. – »So spricht man eigentlich nicht, ausgenommen schnitzerhaft, Frau Armenadvokatin, denn die unregelmäßigen Zeitwörter kriechen, lügen, gießen, riechen, ziehen, die als verba anomala im Imperfecto kroch, trog, log und so weiter haben, werden von guten deutschen Grammatikern im Praesens durchaus regelmäßig gebeugt, nämlich flektieret – nur die Dichter machen ihre Ausnahmen wie leider überall – und jeder sagt daher vernünftig: man lügt, kriecht, trügt, nämlich in der gegenwärtigen Zeit.«

– »Lassen Sie doch«, sagte Siebenkäs, »meiner guten Augsburgerin ihre lutherischen Beugungen; sie tut mir ordentlich damit sanft, mit solchen unregelmäßigen Zeitwörtern; sie sind ja schmalkaldische Artikel aus der augsburgischen Konfession.« – Hier zog sie das Ohr ihres Mannes freundlich an ihren Mund herab und sagte: »Was koch' ich abends? – Du könntest es aber dem Herrn wohl sagen, daß ichs mit meinen Reden ja gut gemeint. – Und frage doch, mein lieber Firmian, wenn ich draußen bin, den geistlichen Herrn, ob unsere Ehe in der Hl. Schrift recht erlaubt ist.« Er fragte sogleich jetzo; der Pelzstiefel antwortete langsam: »Wenn man auch nichts erwägt als das Beispiel der Lea, die anonym unter dem Pseudo-Namen Rahel noch in der Hochzeitnacht dem Jakob zugeschoben worden und deren Ehe die Bibel gutgeheißen: so wär' uns das schon genug; wechseln denn aber die Namen oder die Leiber Ringe? und kann denn der Zweck der Ehe von einem Namen erreicht werden?« – Ein gegen ihn aufgehobenes, in Milde zergangenes Angesicht und ein demütiges Auge voll Heiterkeit waren Lenettens Antwort auf seine Frage und ihr Dank für seinen Konsistorialbescheid.

Sie ging in die Küche, kam aber unaufhörlich wieder, um immer an den Tisch, woran beide Männer saßen, zu treten und das Licht zu schneuzen – was wohl niemand in der ganzen Stube ihr als eine besondere Sehnsucht und Dankbarkeit für Stiefel auslegen wird als höchstens ich und der Advokat –; der Schulrat inzwischen entriß ihr beständig die Lichtschere und beteuerte: es sei seine Schuldigkeit. Siebenkäs sah wohl, daß Stiefels beide Nebenplaneten von Augäpfeln sich immer um seinen Uranus (Lenetten) drehten; aber er vergönnte gern dem lateinischen Ritter dieses von einer Dulzinee versüßte Ritteralter und vergab, wie meistens die Männer, einem Nebenbuhler eher als einer Ungetreuen – wie die Weiber hingegen mehr die Nebenbuhlerin hassen als den Ungetreuen –; er wußte noch dazu, daß Stiefel selber nicht wisse, was oder wen er wolle und liebe, und daß er alle Schulleute und Autoren leichter rezensiere als sich; denn so hielt der Rat z. B. seinen Zorn für Amteifer, seinen Stolz für Amtwürde, sein Leben für ein tägliches Sterben, seine Leidenschaften für Schwachheitsünden und diesesmal seine Liebe für Menschenliebe. Lenettens Treue war vom Schlußstein der Religion fest gewölbt, und durch des Venners Erschütterung hatte sich das hl. Kirchengewölbe nicht im geringsten gesenkt.

Jetzo watete der Postbote herauf mit einem neuen Sternbilde, das er in den friedlichen Familien-Himmel setzte, mit diesem Briefe von Leibgeber:

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