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Sieben Legenden

Gottfried Keller: Sieben Legenden - Kapitel 2
Quellenangabe
typelegend
authorGottfried Keller
booktitleErzählungen
titleSieben Legenden
publisherDeutscher Bücherbund
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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created20070115
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Eugenia

Ein Weib soll nicht Mannsgeräthe tragen, und ein Mann soll nicht Weiberkleider anthun; denn wer solches thut, ist dem Herrn, deinem Gott, ein Gräuel.

5. Mos. 22. 5

Wenn die Frauen den Ehrgeiz der Schönheit, Anmut und Weiblichkeit hintansetzen, um sich in andern Dingen hervorzutun, so endet die Sache oftmals damit, daß sie sich in Männerkleider werfen und so dahintrollen.

Die Sucht, den Mann zu spielen, kommt sogar schon in der frommen Legendenwelt der ersten Christenzeit zum Vorschein, und mehr als eine Heilige jener Tage war von dem Verlangen getrieben, sich vom Herkommen des Hauses und der Gesellschaft zu befreien.

Ein solches Beispiel gab auch das feine Römermädchen Eugenia, freilich mit dem nicht ungewöhnlichen Endresultat, daß sie, in große Verlegenheit geraten durch ihre männlichen Liebhabereien, schließlich doch die Hilfsquellen ihres natürlichen Geschlechtes anrufen mußte, um sich zu retten.

Sie war die Tochter eines angesehenen Römers, der mit seiner Familie in Alexandria lebte, wo es von Philosophen und Gelehrten aller Art wimmelte. Demgemäß wurde Eugenia sehr sorgfältig erzogen und unterrichtet, und dies schlug ihr so wohl an, daß sie, sobald sie nur ein wenig in die Höhe schoß, alle Schulen der Philosophen, Scholiasten und Rhetoren besuchte, wie ein Student, wobei sie stets eine Leibwache von zwei niedlichen Knaben ihres Alters bei sich hatte. Dies waren die Söhne von zwei Freigelassenen ihres Vaters, welche zur Gesellschaft mit ihr erzogen waren und an all ihren Studien teilnehmen mußten.

Mittlerweile wurde sie das schönste Mädchen, das zu finden war, und ihre Jugendgenossen, welche seltsamerweise beide Hyazinthus hießen, erwuchsen desgleichen zu zwei zierlichen Jünglingsblumen, und wo die liebliche Rose Eugenia zu sehen war, da sah man allezeit ihr zur Linken und zur Rechten auch die beiden Hyazinthen säuseln oder anmutig hinter ihr hergehen, indessen die Herrin rückwärts mit ihnen disputierte.

Und es gab nie zwei wohlgezogenere Genossen eines Blaustrümpfchens; denn nie waren sie anderer Meinung, als Eugenia, und immer blieben sie in ihrem Wissen um einen Zoll hinter ihr zurück, so daß sie stets recht behielt und nie befürchten mußte, etwas Ungeschickteres zu sagen, als ihre Gespielen.

Alle Bücherwürmer von Alexandrien machten Elegien und Sinngedichte auf die musenhafte Erscheinung, und die guten Hyazinthen mußten diese Verse sorgfältig in goldene Schreibtafeln schreiben und hinter ihr hertragen.

Mit jedem halben Jahre wurde sie nun schöner und gelehrter, und bereits lustwandelte sie in den geheimnisvollen Irrgärten der neuplatonischen Lehren, als der junge Prokonsul Aquilinus sich in Eugenia verliebte und sie von ihrem Vater zum Weibe begehrte. Dieser empfand aber einen solchen Respekt vor seiner Tochter, daß er trotz des römischen Vaterrechtes nicht wagte, ihr den mindesten Vorschlag zu machen, und den Freier an ihren eigenen Willen verwies, obgleich kein Eidam ihm willkommener war, als Aquilinus.

Aber auch Eugenia hatte seit manchen schönen Tagen heimlich das Auge auf ihn geworfen, da er der stattlichste, angesehenste und ritterlichste Mann in Alexandrien war, der überdies für einen Mann von Geist und Herz galt.

Doch empfing sie den verliebten Konsul in voller Ruhe und Würde, umgeben von Pergamentrollen und ihre Hyazinthen hinter dem Sessel. Der eine trug ein azurblaues Gewand, der andere ein rosenfarbiges und sie selbst ein blendend weißes, und ein Fremdling wäre ungewiß gewesen, ob er drei schöne zarte Knaben oder drei frisch blühende Jungfrauen vor sich sehe.

Vor dieses Tribunal trat nun der männliche Aquilinus in einfacher würdiger Toga und hätte am liebsten in traulicher und zärtlicher Weise seiner Leidenschaft Worte gegeben; da er aber sah, daß Eugenia die Jünglinge nicht fortschickte, so ließ er sich ihr gegenüber auf einen Stuhl nieder und tat ihr seine Bewerbung in wenigen festen Worten kund, wobei er sich selbst bezwingen mußte, weil er seine Augen unverwandt auf sie gerichtet hielt und ihren großen Liebreiz sah.

Eugenia lächelte unmerklich und errötete nicht einmal, so sehr hatte ihre Wissenschaft und Geistesbildung alle feinern Regungen des gewöhnlichen Lebens in ihr gebunden. Dafür nahm sie ein ernstes, tiefsinniges Aussehen an und erwiderte ihm: »Dein Wunsch, o Aquilinus, mich zur Gattin zu nehmen, ehrt mich in hohem Grade, kann mich aber nicht zu einer Unweisheit hinreißen; und eine solche wäre es zu nennen, wenn wir, ohne uns zu prüfen, dem ersten rohen Antriebe folgen würden. Die erste Bedingung, welche ich von einem etwaigen Gemahl fordern müßte, ist, daß er mein Geistesleben und Streben versteht und ehrt und an demselben teilnimmt! So bist du mir denn willkommen, wenn du öfter um mich sein und im Wetteifer mit diesen meinen Jugendgenossen dich üben magst, mit mir nach den höchsten Dingen zu forschen. Dabei werden wir dann nicht ermangeln, zu lernen, ob wir füreinander bestimmt sind, oder nicht, und wir werden uns nach einer Zeit gemeinsamer geistiger Tätigkeit so erkennen, wie es gottgeschaffenen Wesen geziemt, die nicht im Dunkel, sondern im Lichte wandeln sollen!«

Auf diese hochtragende Zumutung erwiderte Aquilinus, nicht ohne ein geheimes Aufwallen, doch mit stolzer Ruhe: »Wenn ich dich nicht kennte, Eugenia, so würde ich dich nicht zum Weibe begehren, und mich kennt das große Rom sowohl wie diese Provinz! Wenn daher dein Wissen nicht ausreicht, schon jetzt zu erkennen, was ich bin, so wird es, fürchte ich, nie ausreichen. Auch bin ich nicht gekommen, nochmals in die Schule zu gehen, sondern eine Ehegenossin zu holen; und was diese beiden Kinder betrifft, so wäre es, wenn du mir deine Hand vergönntest, mein erster Wunsch, daß du sie endlich entlassen und ihren Eltern zurückgeben möchtest, damit sie denselben beistehen und nützlich sein könnten. Nun bitte ich dich, mir Bescheid zu geben, nicht als ein Gelehrter, sondern als ein Weib von Fleisch und Blut!«

Jetzt war die schöne Philosophin doch rot geworden, und zwar wie eine Purpurnelke, und sie sagte, während ihr das Herz klopfte: »Mein Bescheid ist bald gegeben, da ich aus deinen Worten entnehme, daß du mich nicht liebst, o Aquilinus! Dieses könnte mir gleichgültig sein, wenn es nicht beleidigend wäre für die Tochter eines edlen Römers, angelogen zu werden!«

»Ich lüge nie!« sagte Aquilinus kalt; »lebe wohl!«

Eugenia wandte sich ab, ohne seinen Abschied zu erwidern, und Aquilinus schritt langsam aus dem Hause nach seiner Wohnung. Jene wollte, als ob nichts geschehen wäre, ihre Bücher vornehmen; allein die Schrift verwirrte sich vor ihren Augen und die Hyazinthen mußten ihr vorlesen, indessen sie voll heißen Ärgers mit ihren Gedanken anderwärts schweifte.

Denn wenn sie bis auf diesen Tag den Konsul als denjenigen betrachtet hatte, den sie allein unter allen Freiern zum Gemahl haben möchte, wenn es ihr allenfalls gefiele, so war er ihr jetzt ein Stein des Anstoßes geworden, über den sie nicht hinwegkommen konnte.

Aquilinus seinerseits verwaltete ruhig seine Geschäfte und seufzte heimlich über seine eigene Torheit, welche ihn die pedantische Schöne nicht vergessen ließ.

Es vergingen beinahe zwei Jahre, während welcher Eugenia womöglich immer merkwürdiger und eine wahrhaft glänzende Person wurde, indessen die Hyazinthen allbereits zwei starke Bengel vorstellten, denen der Bart wuchs. Obgleich man jetzt von allen Seiten anfing, sich über dies seltsame Verhältnis aufzuhalten, und anstatt der bewundernden Epigramme satirische Proben dieser Art aufzutauchen begannen, so konnte sie sich doch nicht entschließen, ihre Leibgarde zu verabschieden; denn noch war ja Aquilinus da, der ihr dieselbe hatte verbieten wollen. Er ging ruhig seinen Weg fort und schien sich um sie nicht weiter zu bekümmern; aber er sah auch kein anderes Weib an, und man hörte von keiner Bewerbung mehr, so daß auch er getadelt wurde, als ein so hoher Beamter unbeweibt fortzuleben.

Um so mehr hütete sich die eigensinnige Eugenia, ihm durch Entfernung der anstößigen Gesellen scheinbar ein Zeichen der Annäherung zu geben. Überdies reizte es sie, der allgemeinen Sitte und der öffentlichen Meinung zum Trotz nur sich allein Rechenschaft zu geben und unter Umständen, welche für alle andern Frauen gefährlich und untunlich gewesen wären, das Bewußtsein eines reinen Lebens zu bewahren.

Solche Wunderlichkeiten lagen dazumal eben in der Luft.

Mittlerweile befand sich Eugenia doch nicht wohl und zufrieden; ihre geschulten Diener mußten Himmel, Erde und Hölle durchphilosophieren, um plötzlich unterbrochen zu werden und stundenweit mit ihr im Feld herumzulaufen, ohne eines Wortes gewürdigt zu sein. Eines Morgens verlangte sie auf ein Landgut hinauszufahren; sie lenkte selbst den Wagen und war lieblicher Laune; denn es war ein klarer Frühlingstag und die Luft mit Balsamdüften erfüllt. Die Hyazinthen freuten sich der Fröhlichkeit, und so fuhren sie durch eine ländliche Vorstadt, wo es den Christen erlaubt war, ihren Gottesdienst zu halten. Sie feierten eben den Sonntag, aus der Kirche eines Mönchsklosters ertönte ein frommer Gesang, Eugenia hielt die Pferde an, um zu hören, und vernahm die Worte des Psalmes: »Wie eine Hindin nach den Wasserquellen, so lechzet meine Seele, o Gott! nach dir! Meine Seele dürstet nach dem lebendigen Gott!«

Bei dem Klange dieser Worte, aus frommen demütigen Kehlen gesungen, vereinfachte sich endlich ihr künstliches Wesen, ihr Herz ward getroffen und schien zu wissen, was es wolle, und langsam, ohne zu sprechen, fuhr sie weiter nach dem Landgute. Dort zog sie insgeheim männliche Kleider an, winkte die Hyazinthen zu sich und verließ das Haus mit ihnen, ohne von dem Gesinde gesehen zu werden. Und sie kehrte nach dem Kloster zurück, klopfte an der Pforte und stellte sich und ihre Begleiter dem Abt als drei junge Männer vor, welche begehrten, in das Kloster aufgenommen zu werden, um von der Welt abzuscheiden und dem Ewigen zu leben. Sie wußte, da sie wohlunterrichtet war, auf die prüfenden Fragen des Abtes so trefflich zu antworten, daß er alle drei, die er für feine und vornehme Leute halten mußte, in das Kloster aufnahm und den geistlichen Habit anziehen ließ.

Eugenia war ein schöner, fast engelgleicher Mönch und hieß der Bruder Eugenius, und die Hyazinthen sahen sich wohl oder übel desgleichen in Mönche verwandelt, da sie gar nicht gefragt worden waren und sich längst daran gewöhnt hatten, nicht anders zu leben, als durch den Willen ihres weiblichen Vorbildes. Doch bekam ihnen das Mönchsleben nicht übel, indem sie ungleich ruhigere Tage genossen, nicht mehr zu studieren brauchten und sich gänzlich einem leidenden Gehorsam hingeben konnten.

Der Bruder Eugenius hingegen rastete nicht, sondern wurde ein berühmter Mönch, weiß wie Marmor im Gesicht, aber mit glühenden Augen und dem Anstand eines Erzengels. Er bekehrte viele Heiden, pflegte die Kranken und Elenden, vertiefte sich in die Schrift, predigte mit goldener Glockenstimme und ward sogar, als der Abt starb, zu dessen Nachfolger erwählt, also daß nun die feine Eugenia ein Abt war über siebenzig gute Mönche, kleine und große.

Während der Zeit, als sie so unerklärlich verschwunden blieb mit ihren Gefährten und nirgends mehr aufzufinden, hatte ihr Vater ein Orakel befragen lassen, was aus seiner Tochter geworden sei, und dieses verkündete, Eugenia sei von den Göttern entrückt und unter die Sterne versetzt worden. Denn die Priester benutzten das Ereignis, um den Christen gegenüber ein Mirakel aufzuweisen, während diese den Hasen längst in der Küche hatten. Man bezeichnete sogar einen Stern am Firmament mit zwei kleineren Nebenschnüppchen als das neue Sternbild, und die Alexandriner standen auf den Straßen und den Zinnen ihrer Häuser und schauten hinauf, und mancher, der sie einst hatte herumgehen sehen und sich ihrer Schönheit erinnerte, verliebte sich nachträglich in sie und guckte mit feuchten Augen in den Stern, der ruhig im dunkeln Blau schwamm.

Auch Aquilinus sah hinauf; aber er schüttelte den Kopf und die Sache wollte ihm nicht einleuchten. Desto fester glaubte der Vater der Verschwundenen daran, fühlte sich nicht wenig erhoben und wußte es mit Hilfe der Priester durchzusetzen, daß Eugenien eine Bildsäule errichtet und göttliche Ehren erwiesen wurden. Aquilinus, der die obrigkeitliche Bewilligung erteilen mußte, tat es unter der Bedingung, daß das Bild der Entrückten ähnlich gemacht würde; das war leicht zu bewerkstelligen, da es eine ganze Menge Büsten und Bildchen von ihr gab, und so wurde ihre Marmorstatue in der Vorhalle des Minerventempels aufgestellt und durfte sich sehen lassen vor den Göttern und Menschen, da es unbeschadet der sprechenden Ähnlichkeit ein Idealwerk war in Kopf, Haltung und Gewändern.

Die siebenzig Mönche des Klosters, als diese Neuigkeit dort verhandelt wurde, ärgerten sich höchlich über den Trumpf, der von heidnischer Seite ausgespielt worden, über die Errichtung eines neuen Götzenbildes und die freche Anbetung eines sterblichen Weibes. Am heftigsten schalten sie über das Weib selber als über eine Landläuferin und betrügerische Gauklerin, und sie machten während des Mittagsmahles einen ganz ungewöhnlichen Lärm. Die Hyazinthen, welche zwei gutmütige Pfäfflein geworden und das Geheimnis des Abtes in der Brust begraben hielten, sahen diesen bedeutungsvoll an; aber er winkte ihnen zu schweigen und ließ das Schelten und Toben über sich ergehen als Strafe für seine frühere heidnische Sündenzeit.

In der Nacht aber, als die Hälfte derselben vorüber, erhob sich Eugenia von ihrem Lager, nahm einen starken Hammer und ging leise aus dem Kloster, um das Bild aufzusuchen und zu zerschlagen. Leicht fand sie den marmorglänzenden Stadtteil, wo die Tempel und öffentlichen Gebäude lagen und sie ihre Jugendzeit zugebracht hatte. Keine Seele rührte sich in der stillen Steinwelt; als der weibliche Mönch die Stufen zum Tempel hinaufging, erhob sich eben der Mond über die Schatten der Stadt und warf sein taghelles Licht zwischen die Säulen der Vorhalle hinein. Da sah Eugenia ihr Bild, weiß wie der gefallene Schnee, in wunderbarer Anmut und Schönheit dastehen, die feinfaltigen Gewänder sittig um die Schultern gezogen, mit begeistertem Blick und leis lächelndem Munde vor sich hin sehend.

Neugierig schritt die Christin darauf zu, den erhobenen Hammer in der Hand, aber ein süßer Schauder durchfuhr ihr Herz, als sie das Bild in seiner Deutlichkeit sah; der Hammer sank nieder und lautlos weidete sie sich am Anblicke ihres eigenen früheren Wesens. Eine bittere Wehmut umfing sie, das Gefühl, als ob sie aus einer schöneren Welt ausgestoßen wäre und jetzt als ein glückloser Schatten in der Öde herumirre; denn wenn das Bild auch zu einem Ideal erhoben war, so stellte es gerade dadurch das ursprüngliche innere Wesen Eugenias dar, das durch ihre Schulfuchserei nur verhüllt wurde, und es war ein edleres Gefühl, als Eitelkeit, durch welches sie ihr besseres Selbst in dem magischen Mondglanz nun erkannte. Das machte ihr eben zumute, wie wenn sie die unrechte Karte ausgespielt hätte, um modern zu reden, da es damals freilich keine Karten gab.

Plötzlich ließ sich ein rascher Männertritt hören; Eugenia verbarg sich unwillkürlich im Schatten einer Säule und sah die hohe Gestalt des Aquilinus heranschreiten. Sie sah, wie er sich vor die Statue stellte, dieselbe lange betrachtete und endlich den Arm um ihren Hals legte, um einen leisen Kuß auf die marmornen Lippen zu drücken. Dann hüllte er sich in seinen Mantel und ging langsam hinweg, sich mehr als einmal nach dem glänzenden Bilde umschauend. Eugenia zitterte so stark, daß sie es selbst bemerkte; zornig und gewaltsam nahm sie sich zusammen und trat wieder vor die Bildsäule mit dem erhobenen Hammer, um dem sündhaften Spuk ein Ende zu machen; aber statt das schöne Haupt zu zerschlagen, drückte sie, in Tränen ausbrechend, ebenfalls einen Kuß auf seine Lippen und eilte von dannen, da sich die Schritte der Nachtwache hören ließen. Mit wogendem Busen schlich sie in ihre Zelle und schlief selbige Nacht nicht, bis die Sonne aufging, und während sie das Frühgebet versäumte, träumte sie in rasch folgendem Wechsel von Dingen, die dasselbe nichts angingen. Die Mönche ehrten den Schlaf des Abtes als eine Folge geistlicher Nachtwachen. Allein zuletzt sahen sie sich genötigt, Eugenias Schlummer zu unterbrechen, da es für sie etwas Besonderes zu tun gab. Eine vornehme Witwe, welche krank und christlicher Hilfe bedürftig darniederzuliegen vorgab, hatte nach ihr gesandt, den geistlichen Zuspruch und den Rat des Abtes Eugenius verlangend, dessen Wirken und Person sie seit geraumer Zeit verehrte. Die Mönche wollten daher diese Eroberung nicht fahrenlassen, welche ihrer Kirche zu Ansehen verhalf, und sie weckten Eugenia. Halb verwirrt und mit hold geröteten Wangen, wie man sie lange nicht gesehen, machte sie sich auf den Weg, mit ihren Gedanken mehr in den Träumen des Morgenschlummers und unter den nächtlichen Tempelsäulen verweilend, als bei dem, was vor ihr lag. Sie betrat das Haus der Heidin und wurde in deren Gemach geführt und mit ihr allein gelassen. Ein schönes Weib von noch nicht dreißig Jahren lag auf einem Ruhebett ausgestreckt, allein nicht wie eine Kranke und Zerknirschte, sondern glühend von Stolz und Lebenslust. Kaum vermochte sie sich leidlich ruhig und bescheiden anzustellen, bis der vermeintliche Mönch auf ihre Anordnung dicht an ihrer Seite Platz genommen; dann ergriff sie seine beiden weißen Hände, drückte ihre Stirn darauf und bedeckte sie mit Küssen. Eugenia, welche von ihren anderweitigen Gedanken eingenommen nicht auf das unheilige Aussehen des Weibes geachtet hatte und ihr Gebaren für Demut und geistliche Hingebung hielt, ließ sie gewähren, und dadurch aufgemuntert schlang die Heidin ihre Arme um Eugenias Hals, den schönsten jungen Mönch zu umarmen wähnend. Kurz, ehe der sich's versah, fand er sich von der leidenschafterfüllten Person umklammert und fühlte seinen Mund von einem Regen der heftigsten Küsse getroffen. Ganz betäubt erwachte endlich Eugenia aus ihrer Zerstreuung; doch dauerte es Minuten, bis sie sich aus der wilden Umhalsung losmachen und aufrichten konnte.

Sogleich aber begann die Zunge des heidnischen Satans sich zu rühren; in einem Sturm von Worten tat die Teufelin dem entsetzten Abt ihre Liebe und Sehnsucht kund und suchte ihm auf jegliche Art zu beweisen, daß es die Pflicht seiner Schönheit und Jugend sei, diese Sehnsucht zu stillen, und daß er zu nichts anderm da sei. Dabei ließ sie es an neuen Angriffen und zärtlichen Verlockungen nicht fehlen, so daß Eugenia sich kaum zu erwehren wußte, endlich aber sich entrüstet zusammenraffte und mit blitzenden Augen der Unholdin so derb den Text las und mit so kräftigen Verwünschungen, wie sie nur einem Mönch zu Gebote stehen, antwortete, daß jene das Mißlingen ihres übeln Vorhabens erkannte, mit einem Schlag sich verwandelte und den Ausweg einschlug, den schon das Weib des Potiphar eingeschlagen und der seither hundert- und tausendmal begangen wurde. Sie sprang wie ein Tiger auf Eugenia zu, umschlang sie nochmals wie mit eisernen Armen, riß sie zu sich auf das Bett nieder und erhob gleichzeitig ein solches Zetergeschrei, daß ihre Mägde von allen Seiten in das Gemach stürzten.

»Helft mir! Helft mir!« schrie sie, »dieser Mann will mir Gewalt antun!« und zugleich ließ sie Eugenien los, die sich atemlos, verwirrt und erschrocken auf die Füße stellte.

Die herbeigelaufenen Weiber schrien alsobald noch ärger als ihre Herrin, liefen dahin und dorthin und riefen auch männliche Geister herbei; Eugenia wußte vor Schrecken kein Wort hervorzubringen, sondern flüchtete sich voll Scham und Abscheu aus dem Hause, vom Lärm und den Verwünschungen des tollen Haufens verfolgt.

Nun säumte die teuflische Witwe nicht, schnurstracks und mit einem guten Gefolge zum Konsul Aquilinus zu laufen und bei ihm den Mönch der ärgsten Schandtat anzuklagen, wie er heuchlerischerweise in ihr Haus gekommen sei, um sich erst mit Bekehrungsversuchen aufzudrängen und, nachdem diese fehlgeschlagen, sie gewalttätig ihrer Ehre zu berauben. Da ihr ganzes Gefolge die Wahrheit ihrer Aussage bezeugte, ließ der entrüstete Aquilinus sofort das Kloster mit Kriegsvolk besetzen und den Abt samt den Mönchen vor sich bringen, um sie zu richten.

»Ist das euer Beginnen, ihr niederträchtigen Heuchler?« redete er sie mit strengem Tone an, »sticht euch schon dermaßen der Hafer, daß ihr, kaum geduldet, die Ehre unserer Frauen beleidigt und herumschleicht, wie die reißenden Wölfe? Hat euer Meister, den ich mehr achte, als ihr Lügner! euch dergleichen gelehrt oder geboten? Mitnichten! Ihr seid ein Haufen und eine Bande Elender, die sich öffentlich einen Namen geben, um im stillen dem Verderben zu frönen! Verteidigt euch, wenn ihr könnt, gegen die Anklage!«

Die schändliche Witwe wiederholte jetzt, von heuchlerischen Seufzern und Tränen unterbrochen, ihre lügenhafte Erzählung. Als sie geendigt und sich sittsam wieder in ihre Schleier hüllte, sahen die Mönche voll Furcht einander an und auf ihren Abt, an dessen Tugend sie nicht zweifelten, und sie erhoben gemeinsam ihre Stimmen, um die falsche Anklage abzuwehren. Allein nicht nur das zahlreiche Gesinde der Lügnerin, sondern auch mehrere Nachbarn und Vorübergehende, welche den Abt voll Scham und Verwirrung aus jenem Hause hatten entfliehen sehen und ihn schlechtweg für schuldig hielten, bezeugten jetzt nacheinander und zumal mit lauter Stimme die begangene Untat, so daß die armen Mönche zehnmal überschrien wurden.

Sie sahen jetzt voll Zweifel wieder auf ihren Abt, und seine Jugendlichkeit kam den Graubärten unter ihnen nun auf einmal auch verdächtig vor. Sie riefen, wenn er schuldig sei, so würde Gottes Strafgericht nicht ausbleiben, wie sie ihn auch dem weltlichen Richter jetzt schon preisgäben!

Aller Blicke waren nun auf Eugenia gerichtet, welche inmitten der Versammlung verlassen dastand. Sie hatte weinend in ihrer Zelle gelegen, als sie mit den Mönchen ergriffen worden, und stand die ganze Zeit über mit gesenkten Augen und die Mönchskappe tief über das Haupt gezogen da und befand sich in dem allerschlimmsten Zustand; denn wenn sie das Geheimnis ihrer Herkunft und ihres Geschlechtes bewahrte, so unterlag sie dem falschen Zeugnis, und offenbarte sie dasselbe, so erhob sich der Sturm gegen das Kloster heftiger als vorher, und sie weihte dasselbe dem Untergange, weil ein Kloster, das ein schönes junges Weib zum Abte hat, des unseligsten Verdachtes und Gespöttes der böswilligen Heidenwelt gewärtig sein mußte. Diese Furcht und Ungewißheit hätte sie nicht empfunden, wenn sie, nach Mönchsbegriffen, noch reinen Herzens gewesen wäre; allein allbereits seit der letzten Nacht war der Zwiespalt in ihr Gemüt eingebrochen, und selbst die unglückliche Begegnung mit dem schlimmen Weib hatte sie noch mehr verwirrt, so daß sie nunmehr den Mut nicht fand, entschlossen aufzutreten und ein Wunder herbeizuführen.

Doch als Aquilinus sie aufforderte, zu reden, erinnerte sie sich seiner Neigung zu ihr, und indem sie Vertrauen zu ihm faßte, verfiel sie auf eine Ausflucht. Mit leisem und bescheidenem Tone sagte sie, sie sei nicht schuldig und wolle es dem Konsul beweisen, wenn sie allein mit ihm sprechen dürfe. Der Klang ihrer Stimme rührte den Aquilinus, ohne daß er wußte warum, und er gab zu, daß sie unter vier Augen mit ihm reden möge. Er ließ sie deshalb in das Innere seines Hauses führen und begab sich dort allein mit ihr in ein Zimmer. Nun schlug Eugenia ihre Augen zu ihm auf, warf die Kapuze zurück und sagte: »Ich bin Eugenia, die du einst zur Frau begehrt hast!«

Sogleich erkannte er sie und war überzeugt, daß sie es sei; aber zugleich stieg ein großer Ärger und eine brennende Eifersucht in ihm auf, weil die so plötzlich Wiedergefundene als ein Weib zum Vorschein kam, das die ganze Zeit über heimlich unter siebenzig Mönchen gelebt hatte. Er hielt daher gewaltsam an sich und stellte sich, während seine Blicke sie prüfend überflogen, als ob er ihren Worten nicht im mindesten glaubte, und sagte: »Du siehst in der Tat jener törichten Jungfrau ziemlich ähnlich. Doch das kümmert mich nicht; vielmehr bin ich begierig zu wissen, was du mit der Witwe gemacht hast!«

Eugenia erzählte eingeschüchtert und ängstlich den Vorgang, und Aquilinus erkannte aus der ganzen Art der Erzählung die Falschheit und Schlechtigkeit der Anklage, erwiderte jedoch mit scheinbarer Kaltblütigkeit: »Und auf welche Weise willst du denn, wenn du Eugenia bist, ein Mönch geworden sein, in welcher Absicht und wie war das möglich?«

Auf diese seine Worte errötete sie und blickte verlegen auf die Erde; doch dünkte es sie nicht unbehaglich, hier zu sein und endlich wieder einmal zu einem guten alten Bekannten von sich und ihrem Leben zu sprechen; sie säumte auch nicht und berichtete mit natürlichen Worten alles, was sich seit ihrem Verschwinden mit ihr zugetragen, nur daß sie seltsamerweise der beiden Hyazinthen mit keiner Silbe erwähnte. Die Erzählung gefiel ihm nicht übel, überhaupt wurde es ihm jede Minute schwerer, sein Wohlgefallen an der schönen Wiedergefundenen zu verbergen. Aber dennoch bezwang er sich und beschloß, durch ihr ferneres Benehmen bis zum Schlusse zu erfahren, ob er an Zucht und reiner Sitte die frühere Eugenia vor sich habe.

Er sagte darum: »Alles dies ist eine gut vorgetragene Geschichte; dennoch halte ich das Mädchen, das du jetzt zu sein vorgibst, trotz seiner Sonderlichkeit nicht für dergleichen gar zu befremdliche Abenteuer fähig; wenigstens hätte die wahre Eugenia es gewiß vorgezogen, eine Nonne zu werden. Denn was soll um aller Welt willen eine Mönchskutte und das Leben unter siebenzig Mönchen für ein Verdienst und Heil sein auch für die gelehrteste und frömmste Frau? Deshalb halte ich dich nach wie vor für einen glatten unbärtigen Kauz von Betrüger, dem ich gar nicht traue! Überdies ist jene Eugenia für göttlich und in den Sternen wohnend erklärt worden, ihr Bild steht im Tempel geweiht, und es wird dir schlimm genug ergehen, wenn du auf deiner lästerlichen Aussage beharrst!«

»Dies Bild hat ein gewisser Mann die vergangene Nacht geküßt!« erwiderte Eugenia mit leiser Stimme und sah mit seltsamen Blicken zu dem betroffenen Aquilinus hinüber, der sie anstarrte, wie eine mit höherm Wissen Begabte. »Wie kann der gleiche Mann das Urbild peinigen?«

Aber er bekämpfte seine Verwirrung, schien diese Worte zu überhören und fuhr fort, kalt und streng: »Kurz gesagt, zu Ehren der armen Christenmönche, die mir unschuldig scheinen, kann und will ich nie glauben, daß du ein Weib seiest! Mache dich bereit, gerichtet zu werden, denn deine Mitteilungen haben mich nicht befriedigt!«

Da rief Eugenia: » So helfe mir Gott!« und riß ihr Mönchsgewand entzwei, bleich wie eine weiße Rose und in Scham und Verzweiflung zusammenbrechend. Aber Aquilinus fing sie in seinen Armen auf, drückte sie an sein Herz und umhüllte sie mit seinem Mantel, und seine Tränen fielen auf ihr schönes Haupt; denn er sah wohl, daß sie eine ehrbare Frau war. Er trug sie in das nächste Zimmer, wo ein reich gerüstetes Gastbett stand, legte sie sanft in dasselbe hinein und deckte sie mit Pupurdecken zu bis ans Kinn. Dann küßte er sie auf den Mund, vielleicht drei- oder viermal, ging hinaus und verschloß die Türe wohl. Dann nahm er den noch warmen Mönchshabit, der auf dem Boden lag, und begab sich wieder zu der harrenden Menge hinaus, die er also anredete: »Das sind merkwürdige Dinge! Ihr Mönche seid unschuldig und könnt nach euerem Kloster gehen! Euer Abt war ein Dämon, der euch verderben oder verführen wollte. Hier nehmt seine Kutte mit euch und hängt sie zum Andenken irgendwo auf; denn nachdem er vor meinen Augen seine Gestalt ganz absonderlich verändert hat, ist er vor eben diesen Augen in ein Nichts zerflossen und spurlos verschwunden! Dies Weib aber, welches sich des Dämons bediente, euch zu verderben, ist der Zauberei verdächtig und soll ins Gefängnis geworfen werden. Und hiemit begebt euch allerseits nach Hause und seid guter Dinge!«

Alles erstaunte über diese Rede und schaute furchtsam auf das Gewand des Dämons. Die Witib erblaßte und verhüllte ihr Gesicht, wodurch sie genugsam ihr böses Gewissen zu erkennen gab. Die guten Mönche erfreuten sich ihres Sieges und zogen mit der leeren Kutte dankbarlichst von dannen, nicht ahnend, welch süßer Kern darin gesteckt habe. Die Witwe wurde ins Gefängnis abgeführt, und Aquilinus rief seinen vertrautesten Diener, mit welchem er die Stadt durchstreifte, Kaufleute aufsuchte und eine Last der köstlichsten Frauengewänder einkaufte. Diese mußte der Sklave so geheim und rasch als möglich ins Haus bringen.

Sachte trat der Konsul in das Gemach, wo Eugenia war, setzte sich auf den Rand ihres Bettes und sah, daß sie ganz vergnüglich schlief, wie jemand, der sich von ausgestandenen Beschwerden erholt. Er mußte lachen über ihren schwarzsamtenen geschornen Mönchskopf und fuhr mit leiser Hand über das dichte kurze Haar. Da erwachte sie und sperrte die Augen auf.

»Willst du nun endlich mein Weib sein?« fragte er sanft, worauf sie weder ja noch nein sagte, wohl aber leise unter ihren Purpurdecken schauderte, in denen sie eingewickelt lag.

Da brachte Aquilinus an Kleidern und Schmuck alles herein, was eine zierliche Frau damals bedurfte, um sich vom Kopf bis zu den Füßen zu kleiden, und verließ sie sodann.

Nach Sonnenuntergang desselben Tages fuhr er mit ihr, einzig von dem Vertrauten begleitet, nach einem seiner Landhäuser hinaus, welches einsam und reizend im Schatten dichter Bäume gelegen war.

Auf dem Landhause vermählte sich nun das Paar in der größten Einsamkeit, und so lange es gedauert hatte, bis sie endlich zusammengekommen, so schien ihnen darum doch keine Zeit verloren zu sein, vielmehr empfanden sie die herzlichste Dankbarkeit für das Glück, das sie sich gegenseitig gewährten. Aquilinus widmete die Tage seinem Amte und fuhr des Abends mit den schnellsten Pferden zu seiner Gattin. Nur etwa an unfreundlichen stürmischen Regentagen liebte er es, unversehens schon früher nach dem Landhause zu eilen, um Eugenien aufzuheitern.

Diese gab sich jetzt, ohne viel Worte zu machen, mit eben der gründlichen Ausdauer, welche sie sonst der Philosophie und der christlichen Askese gewidmet, dem Studium ehelicher Liebe und Treue hin. Als aber ihr Haupthaar wieder die gehörige Länge erreicht hatte, führte Aquilinus seine Gemahlin mit Erfindung einer geschickten Fabel endlich nach Alexandrien zurück, brachte sie zu ihren erstaunten Eltern und feierte eine glänzende Hochzeit.

Der Vater war zwar überrascht, anstatt einer unsterblichen Göttin und eines himmlischen Sternbildes in seiner Tochter eine verliebte irdische Ehefrau wiederzufinden, und sah mit Wehmut die geweihte Bildsäule aus dem Tempel wegtragen; doch überwog löblicherweise das Vergnügen an seiner leibhaften Tochter, welche jetzt erst so schön und liebenswert erschien, wie noch nie. Die Marmorstatue stellte Aquilinus in den schönsten Raum seines Hauses; doch hütete er sich, dieselbe nochmals zu küssen, da er nun das lebenswarme Urbild zur Hand hatte.

Nachdem nun Eugenia das Wesen der Ehe genugsam erkundet hatte, wandte sie ihre Erkenntnis dazu an, ihren Gemahl zum Christentume zu bekehren, dem sie nach wie vor anhing, und sie ruhte nicht eher, als bis Aquilinus sich öffentlich zu ihrem Glauben bekannte. Die Legende erzählt nun weiter, wie die ganze Familie nach Rom zurückkehrte um die Zeit, da der christenfeindliche Valerianus zur Regierung gelangte, und wie während der ausbrechenden Verfolgungen Eugenia noch eine berühmte Glaubensheldin und Märtyrin wurde, die erst jetzt ihre große Geistesstärke recht bewies.

Ihre Gewalt über Aquilinus war so groß geworden, daß sie auch die geistlichen Hyazinthen aus Alexandrien mit nach Rom nehmen konnte, allwo dieselben ebenfalls die Märtyrerkrone gewannen. Ihre Fürsprache soll namentlich für träge Schülerinnen gut sein, die in ihren Studien zurückgeblieben sind.

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