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Gutenberg > Georg Ebers >

Serapis

Georg Ebers: Serapis - Kapitel 7
Quellenangabe
typefiction
booktitleSerapis
authorGeorg Ebers
firstpub1885
year1885
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
addressStuttgart und Leipzig
titleSerapis
pages1-450
created20070305
sendergerd.bouillon
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Siebentes Kapitel.

Während Marcus ruhelos am Ufer der See auf und nieder wandelte und mit Dada's Bilde vor Augen ergreifende Reden aussann, mit denen er ihr Herz rühren und ihre Seele dem Heil eröffnen wollte, war es in der schwimmenden Herberge der Sängerfamilie still geworden. Zarter weißlicher Dunst schwebte wie ein leichter Schleier, den die Nacht aus Mondlicht und feuchtem Gewölk zusammengewoben, über dem mareotischen See.

Auf der Werft war die Arbeit längst der Ruhe gewichen, und die gewaltigen Rippen der halbfertigen Schiffskörper warfen wunderliche, gespenstische Schatten, die wie schwarze, körperlose Taschenkrebse, wie Tausendfüße oder Riesenspinnen auf dem vom Mondlichte versilberten staubigen Boden ruhten.

Von der Stadt her ließ sich kein Laut vernehmen. Sie lag da wie von schwerem Rausche gebändigt. Die römische Kriegsmacht hatte die Straßen gesäubert, die Lichter in den Häusern, auf den Gassen und Plätzen waren erloschen, aber über den Dächern Alexandrias schien der Mond, und wie eine Sonne der Nacht glänzte weithin das strahlende Fanal auf dem Leuchtthurm an der nordöstlichen Spitze der Insel Pharus.

In dem großen Schlafraume im Hintertheile des Schiffes ruhten auf weicher, mit Tüchern bedeckter Wolle die beiden Mädchen. Agne schaute wach und mit offenen Augen in's Dunkel, Dada war längst entschlafen, doch sie athmete beklommen und mit unregelmäßigen Zügen, und ihre rothen Lippen zogen sich bisweilen ängstlich zusammen. Sie träumte von der aufgeregten Menge, die ihr heute die Blumen aus den Haaren gerissen, und sah Marcus für sie eintreten und sie von den Verfolgern befreien, sie glaubte von dem Stege, welcher das Schiff mit dem Lande verband, in den See gefallen zu sein, und die alte Damia stand am Ufer und verhöhnte sie, ohne ihr Hülfe zu bringen. Die Nacht pflegte ihr sonst festen Schlaf oder freundliche Träume zu bringen, aber diesmal folgte ein beängstigendes Gesicht dem andern, und doch hatte ihr der Abend eine große Freude gebracht.

Bald nach ihrer Heimkehr aus der Stadt war der Hausmeister auf das Schiff gekommen und hatte ihr mit Grüßen von seiner greisen Herrin ein köstliches Gewand überbracht, und ihr außerdem eine ägyptische Sklavin zugeführt, welche mit allen Erfordernissen des Frauenputzes wohl Bescheid wußte und ihr dienen sollte, so lange sie in Alexandria weilte.

Solch ein Kleid hatte Dada noch nie besessen! Das Untergewand bestand aus weichem meergrünem Bombyx und war mit breiten Borten besetzt, über denen sich eine Guirlande von aufgeblühten Rosen und Rosenknospen in seiner Nadelmalerei hinzog. Der Peplos war von der gleichen Farbe und mit der gleichen Borte umsäumt. Kostbare Spangen, aus denen sich, von einem ovalen goldenen Rahmen umfaßt, das Bild einer aufgeblühten Rose in musivischer Arbeit zeigte, sollten den Peplos an der Schulter zusammenhalten. In einer besondern Schachtel lag ein goldener Gürtel, ein Armband in Gestalt einer Schlange von dem gleichen Edelmetall, ein goldener Halbmond, in dessen Mitte, wie auf den Schulterspangen, das Bild einer Rose zu sehen war, und ein Metallspiegel mit tadellos glatter Fläche.

Die Sklavin, ein Weib in mittleren Jahren mit einem braunen, listigen Gesichte, war ihr behülflich gewesen, das neue Rosengewand anzulegen. Sie hatte sich's auch nicht nehmen lassen, ihr das Haar frisch aufzustecken, und war dabei nicht müde geworden, Alles, womit die Natur ihre junge Herrin geziert hatte, wie ein Verliebter zu preisen.

Agne hatte ihr lächelnd zugeschaut, hatte der Sklavin gefällig die Nadeln und Bänder, deren sie bedurfte, gereicht und sich an der Lust und Schönheit ihrer Gefährtin geweidet.

In vollem Putz begab sich Dada endlich in den großen Kajütenraum und bekam dort von den Männern, zu denen sich auch der Sänger Medius, dem Karnis auf der Straße begegnet war, gesellt hatte, manch beifälliges Ah! und O! zu vernehmen. Selbst Herse, welche sie bei ihrer Heimkehr aus der Stadt recht grämlich empfangen, konnte sich eines freundlichen Lächelns nicht erwehren, doch drohte sie ihr mit dem Finger und sagte:

»Die Alte legt es drauf an, Dir den Kopf ganz und gar zu verdrehen. Das ist ja Alles recht hübsch, aber es reizt um Ende doch nur die bösen Zungen. Bedenke immer, daß Du meiner leiblichen Schwester Kind bist. Ich will es gewiß nicht vergessen und die Augen offen behalten.«

Orpheus hatte nichts Eiligeres zu thun gehabt, als alle Lichter und Lampen anzuzünden, an denen es in dem reich ausgestatteten Raume nicht fehlte, und als Dada sich nun im vollen Glanze der Kerzen Karnis präsentirte, rief dieser:

»Wie eine Senatorentochter! Es lebe die Schönheit!«

Da lief sie auf ihn zu und gab ihm einen Kuß: doch als Orpheus um sie herumging, die feine Weberei und die kunstreiche Arbeit der Spangen lobte und dabei die Schlange an ihrem runden Oberarme drehte, wies sie ihn unwillig zurück.

Medius, ein Mann im Alter des Karnis, welcher diesem früher nahe gestanden, verwandte kein Auge von dem Mädchen und flüsterte ihrem Oheim zu, daß Dada es mit jeder Schönheit in Alexandria aufnehmen und daß er mit diesem Kleinod in redlichster Weise wiederum zum wohlhabenden Manne werden könne.

Auf seinen Vorschlag mußte sie allerlei schöne Stellungen annehmen: als Hebe, welche den Göttern Nektar reicht, als Nausikaa, die der Erzählung des Odysseus lauscht, und als singende Sappho.

Das Mädchen freute sich an diesem Spiel, und wie Medius, der ihr stets nahe blieb, sie bereden wollte, bei den magischen Vorstellungen des Posidonius sich in ähnlichen Stellungen vor einer auserwählten Zuschauerschaft zu zeigen und damit in wenigen Monaten die Ihren zu reichen Leuten zu machen, schlug sie in die Hände und rief: »Du hast Dich mit mir durch die Stadt geschleppt, Vater, und als Führerlohn möcht' ich Dir schon Dein hübsches Weingut zurückverdienen. Ich soll mich also vor den Leuten hinstellen so – so und so, und mich angaffen lassen? Wenn es mir nur nicht plötzlich einfällt, den Zuschauern eine Nase zu drehen! Kommen sie mir nicht allzu nahe, so könnt' ich im Grunde . . .«

»So könntest Du nichts Besseres thun,« unterbrach sie Medius, »als die Rolle zu spielen, die Posidonius Dir vorschreibt. Seine Anhänger wollen gute Dämonen sehen, freundliche Schutzgeister und dergleichen. Du trittst hinter einem durchsichtigen Stoffe aus Wolken hervor, sie begrüßen Dich begeistert oder strecken Dir gar anbetend die Arme entgegen.«

Das Alles erschien Dada sehr ergötzlich, und sie wollte Medius schon die Hand als Zeichen der Zustimmung reichen, als ihr Blick das ängstlich gespannte Auge der Christin traf, welche ihr, tief erröthend, gerade gegenüberstand. Da war es ihr, als ob sich Agne für sie schäme. Das Blut schoß ihr selbst in die Wangen, und mit einem kurzen: »Es geht aber doch nicht!« wandte sie dem Alten den Rücken und warf sich auf das Polster neben dem Mischkruge nieder.

Nun begann Medius Karnis und Herse mit Vorstellungen zu bestürmen, aber Beide wiesen seine Anerbietungen zurück, denn sie würden in den nächsten Tagen Alexandria verlassen, und so blieb ihm nichts übrig, als sich zu fügen. Indessen gab er das Spiel nicht völlig verloren, und um sich Dada's Gunst zu erwerben, brachte er sie mit komischen Schwänken zum Lachen oder zeigte ihr überraschende Kunststücke, und bald war die schwimmende Herberge voll von Gelächter, Becherklang und frohem Gesange, an dem auch Agne theilnehmen mußte.

Erst gegen Mitternacht brach Medius auf, und nun trieb Herse die Ihren in's Bette.

Nachdem die Zofe ihre junge Herrin entkleidet und sich entfernt hatte, warf sich Dada der Christin, welche eben das Lager besteigen wollte, in die Arme, küßte sie stürmisch und rief: »Du bist doch viel, viel besser als ich! Woher weißt Du nur immer, was recht ist?«

Damit legte sie sich zur Ruhe, aber bevor sie entschlummerte, rief sie Agne noch einmal an und sagte: »Marcus wird uns ganz gewiß finden, und ich möchte doch wissen, was er mit mir vorhat.«

Wenige Minuten später hatte der Schlaf ihre Augen geschlossen, aber die Christin blieb wach, ihre Gedanken fanden keine Ruhe, und der Schlummer, welcher sie in der vergangenen Nacht so fest an's Herz genommen, wollte ihr Lager nicht finden.

Ihr war heute so Vieles begegnet, was ihre Seele mit Unruhe erfüllte. Der ausgelassenen Fröhlichkeit der Sängerfamilie hatte sie sonst schon oft als stille Theilnehmerin beiwohnen müssen, und diese jubelnden Menschen waren ihr dann immer vorgekommen wie Verschwender, welche ihre Habe in wenigen Tagen verpraßten, um dann lange Jahre kläglich und reuevoll zu darben. Beunruhigt um das Heil der armen Verlorenen, aber froh des eigenen Glaubens hatte sie dann bei ihrem Erlöser und Heiland Ruhe gesucht, und sie bald gefunden. Aber heute stand es anders mit ihr, denn im Hause des Porphyrius war eine neue, unerwartete Versuchung an sie herangetreten.

Sie hatte Gorgo wiederum singen hören und die eigene Stimme mit der ihren vermischt. Da waren Klagelaute, Sehnsuchtsklänge, warme Herzensergüsse zum Lobe der schön und mächtig waltenden Gottheit an ihr Ohr gedrungen und hatten ihre Seele mit wonnigen Schauern erfüllt, obgleich sie wußte, daß sie von heidnischen Dichtern ersonnen und zuerst zum Wohllaut des Saitenspieles verlorener Götzendiener erklungen waren.

Und dennoch, dennoch hatten sie ihr das Herz bewegt, ihre Brust mit Wonne, ihre Augen mit Thränen gefüllt!

Auch jetzt noch mußte sie sich sagen, daß sie dem eigenen Weh, dem eigenen Dank, der eigenen Sehnsucht, der eigenen Hoffnung auf ein Leben im ewigen Licht keinen schöneren, reineren, schwungvolleren Ausdruck hätte verleihen können, als diese der Abgötterei ergebene Jungfrau.

Erstaunen, Unruhe, ja, eine leise eifersüchtige Regung hatte sich bei Gorgo's Gesang in ihr Entzücken gemischt.

Wie war es nur möglich, daß diese Heidin das, was sie als christliches Alleingut ansah und was sie selbst immer am lebhaftesten empfand, wenn sie sich ihrem Erlöser am nächsten wußte, so zu empfinden, so wiederzugeben vermochte?

Waren ihre eigenen Gefühle doch nicht die rechten, hatte sie der Umgang mit den Heiden verfälscht?

Dieser Argwohn beunruhigte sie schwer, und er mußte wohl auf mehr beruhen als auf bloßer Selbstquälerei, denn war es ihr auch nur in den Sinn gekommen zu fragen, an wen der zweistimmige Hymnus mit seinem schmerzlichen Sehnsuchtsrufe sich richte, als Karnis ihren Antheil zuerst mit ihr allein durchgegangen und sie ihn dann anfänglich zaghaft, zum zweiten Mal schon freier und endlich makellos und ganz ergriffen von der Schönheit und tiefen Innigkeit der Klage, die er enthielt, mit Gorgo zusammen gesungen hatte?

Jetzt wußte sie es, denn Karnis hatte es ihr selbst gesagt.

Es war die Klage der Isis um ihren verstorbenen Gatten und Bruder – o der heidnischen Schmach! – Und dieser Verstorbene war der Götze Osiris! Die jammernde Wittwe, welche ihn zurückrief »mit dem stummen Mund der Thränen«, war jene Fürstin der heidnischen Dämonen, von deren sündhaften Diensten ihr Vater häufig mit Abscheu geredet.

Aber diese Klage war so echt und wahr und so ganz durchdrungen von heißem, qualvollem Seelenschmerz, daß sie ihr das Herz gerührt hatte. Die schmerzensreiche Mutter Gottes – so, gerade so konnte sie um die Auferstehung ihres Sohnes gefleht haben; so, gerade so mußte sie ihn, den »Gottähnlichen«, wie ihn das arianische Bekenntniß ihres Vaters nannte, beweint, beklagt, zurückgesehnt haben!

Aber das Alles war ja heidnischer Trug, war Spiegelfechterei und Gaukelspiel des Teufels, und dennoch hatte sie es nicht durchschaut und sich ihm hingegeben mit ganzer Seele. Ja, mehr noch! Nachdem sie vernommen, daß Gorgo die Isis, sie aber die Schwester des Götterpaares, die Nephthys, dargestellt habe, war sie dem Ansinnen, bei diesem Zwiegesange im Tempel der Göttin mitzuwirken, nur schüchtern entgegengetreten; und als Gorgo sie an sich gezogen hatte wie eine Schwester und in sie gedrungen war, ihr die Freude nicht zu verderben und ihr den Willen zu thun, da hatte sie die Verführerin nicht mit Strenge zurückgewiesen, sondern sie nur um Bedenkzeit gebeten.

Aber woher hätte sie auch den Muth zu einer Weigerung finden sollen, als die edle Jungfrau, deren Wesen und Gesang ihr so anziehend und bewunderungswürdig erschien, sie Stirn an Stirn und mit dem schönen Arme ob ihrem Nacken weich und innig gebeten hatte: »Thu es, Du Liebe, thu es mir zu Gefallen. Es ist ja nichts Böses, was ich von Dir verlange! Reiner Gesang ist jedem Gotte genehm. Beklage, wenn Du willst, den Deinen, der ja auch an seinem Kreuze Schweres erlitten. Es thut mir so wohl, mit Dir zu singen. Sage Ja! Mir zuliebe weigere Dich nicht!«

Da hätte sie, deren liebreiches Herz kein anderes besaß, das ihm seine Liebe voll zurückgab, so gern, so übergern die Arme um den Hals der heidnischen Jungfrau geschlungen und sie an sich gepreßt und gerufen: »Wie Du willst, was Du auch forderst, es soll geschehen!« Und auch Orpheus war in sie gedrungen, der Gorgo und ihm und den Seinen gefällig zu sein, und es war ihr fast unmöglich erschienen, die erste Bitte abzuschlagen, welche der bescheidene Jüngling, dem sie gern Alles, Alles gewährt hätte, an sie richtete, aber sie hatte dennoch an sich gehalten und in ihrer Verwirrung, ohne zu denken oder zu wägen, nur nach Ausflüchten und Aufschub gesucht.

Sie mochte sich dabei ungeschickt genug benommen haben, aber Gorgo war nicht weiter in sie gedrungen; und als sie, nachdem sie das Haus des Porphyrius verlassen, den Muth gefunden, sich bestimmt zu weigern, den Tempel der Isis zu betreten, hatte Karnis nichts erwidert als: »Sei dankbar, daß diese glückliche Jungfrau, dieser Liebling der Muse, Dich für würdig erachtet, mit ihr zu singen. Das Andere findet sich später.«

In diesen schlaflosen Nachtstunden wurde ihr nun klar, vor welchem Abgrunde sie gestanden. Sie war, wie Judas, im Begriff gewesen, ihren Herrn zu verrathen, nicht um Geld und Gut, aber aus Wohlgefallen an dem flüchtigen Schall einer menschlichen Stimme und der eigenen Kunst, um einer schnell erwachten Neigung Genüge zu thun, vielleicht auch, weil es ihrer kindischen Eitelkeit wohlthat, auf gleichem Boden mit einer vornehmen, edlen Jungfrau und einer Sängerin zu stehen, die Karnis und Orpheus zu feuriger Bewunderung hinriß.

Sie war sich selbst ein Räthsel, und eine Bibelstelle nach der andern drängte sich ihr auf und wies sie strafend zurecht.

Da lag Dada's Rosengewand! Heute schon hatte es die ersten Kniffe und Falten bekommen, in einem Monat war es unscheinbar geworden, und wie bald warf sie es wohl als abgetragen beiseite. Und so, gerade so war jede Erdenlust, jede Freude in diesem kurzen irdischen Dasein. Ach, sie war hienieden gewiß kein glückliches Mädchen im Sinne des Karnis, aber in jener Welt gab es Wonnen von ewiger Dauer, und es galt nur, diesseits kleinen Genüssen zu entsagen, um sich große, unvergängliche im Jenseits zu sichern. Da sollte sie im Überfluß besitzen, was die Seele begehrte, da war es ihr vielleicht vergönnt – wie dem armen Lazarus dem reichen Manne – Gorgo die Lippen zu netzen.

Sie wußte nun, was sie ihr morgen zu antworten habe, und mit dem festen Entschluß, das Ansinnen, im Tempel der Isis zu singen, weit von sich zu weisen, fand sie, als das junge Licht im Osten zu dämmern begann, Ruhe und Schlaf. Sie erwachte spät und folgte dann dem Karnis und Orpheus mit niedergeschlagenen Augen und fest geschlossenen Lippen in das Haus des Porphyrius.

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