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Gutenberg > Robert Schumann >

Sechs Lieder

Robert Schumann: Sechs Lieder - Kapitel 3
Quellenangabe
titleSechs Lieder
authorRobert Schumann
typepoem
senderanonymus@abc.de
modified20170929
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Liebesbotschaft

        Wolken, die ihr nach Osten eilt,
Wo die eine, die Meine weilt,
All meine Wünsche, mein Hoffen und Singen
Sollen auf eure Flügel sich schwingen,
Sollen euch, Flüchtige, zu ihr lenken,
Daß die Züchtige
Meiner in Treuen mag gedenken.

Singen noch Morgenträume sie ein,
Schwebet leise zum Garten hinein,
Senket als Tau euch in schattige Räume,
Streuet Perlen auf Blumen and Bäume,
Daß der Holdseligen, kommt sie gegangen,
All die fröhlichen Blüten
Sich öffnen mit lichterem Prangen.

Und am Abend in stiller Ruh
Breitet der sinkenden Sonne euch zu,
Mögst mit Purpur und Gold euch malen,
Mögt in dem Meere von Gluten und Strahlen
Leicht sich schwingende Schifflein fahren,
Daß sie singende Engel
Glaubt auf euch zu gewahren.

Ja, wohl möchten es Engel sein,
Wär mein Herz gleich ihrem rein;
All meine Wünsche, mein Hoffen und Singen
Zeiht ja dahin auf euren Schwingen,
Euch, ihr Flüchtigen, hinzulenken
Zu der Züchtigen,
Der ich einzig nur mag gedenken.

 


 

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