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Schwarzwälder Dorfgeschichten - Fünfter Band.

Berthold Auerbach: Schwarzwälder Dorfgeschichten - Fünfter Band. - Kapitel 10
Quellenangabe
typenarrative
booktitleSchwarzwälder Dorfgeschichten
authorBerthold Auerbach
yearca. 1893
publisherVerlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung Nachfolger
addressStuttgart
titleSchwarzwälder Dorfgeschichten - Fünfter Band.
created20030404
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1843
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Die Brautfahrt.

Alban fuhr indes mit dem Spitzgäbele, einem lustigen alten Männchen mit lauter Falten im Gesicht, ruhig die Pferde lenkend den abschüssigen Weg hinab, dabei hörte er die Lobeserhebungen des Kupplers über den Eichhof.

»Und wie ist denn die Bäuerin?« fragte Alban keck. Es ist schade, daß die Personalbeschreibung, die Spitzgäbele jetzt aushülste, nicht mitzuteilen ist; er schilderte mit einem schmatzenden Behagen, daß ihm das Wasser davon im Munde zusammenlief. Alban lachte darob aus vollem Halse und that überaus lustig, und als er nach der Gemütsart der Bäuerin fragte, gab Spitzgäbele seinen Bescheid wieder mit einem so saftigen Scherze, daß Alban abermals laut auflachte.

Vor einer geschmückten Frauengestalt, die am Wege ging, standen die Pferde plötzlich still, Alban wollte schon mit der Peitsche ausholen, da rief Spitzgäbele: »Halt!« und zu der abgekehrten Frauengestalt gewendet:

»Mädle, wohin?«

»Gen Reichenbach, Gevatter stehen.«

»Willst mitfahren?«

»Dank' schön.«

»Komm nur 'rauf. Halt doch, Alban. Mädle, du kannst auf meinen Schoß sitzen.«

Das Mädchen war niemand anders als Vreni, sie stieg nach wiederholter Ermahnung, wobei Alban beharrlich schwieg, auf und setzte sich auf den Habersack hinter dem Sitz, wobei Spitzgäbele mancherlei zu rühmen hatte.

Alban fuhr wildrasend dahin, er fuhr zur Freiet, und hinter ihm saß Vreni. Er fuhr doppelt rasch, damit Spitzgäbele nicht mit seinen Scherzen fortfahren konnte.

Vor Reichenbach bat Vreni, daß er anhalte, und behend war sie vom Wagen gesprungen. Jetzt erst sprach Alban das erste Wort mit ihr, indem er fragte:

»Bei wem stehst Gevatter?«

»Bei meiner Schwester.«

»Mit wem?«

»Mit meinem Vater. Mein Schwager hat niemand anders finden können, es ist das siebente Kind.«

»Da, bring das als Gevatterschenk von mir,« sagte Alban, langte in die Tasche und holte ein groß Stück Geld. Vreni wollte es nicht annehmen, Alban aber warf es hin, daß es zu Boden fiel, und fuhr rasch davon. Spitzgäbele konnte sich nicht enthalten zu fragen:

»Ich hab' gemeint, du kennst das Mädle gar nicht. Wem gehört's denn?«

»Es ist des Nagelschmieds Tochter, ihr Vater taglöhnert bei uns, und ihr Bruder ist unser Kühbub,« sagte Alban, und es war ihm, als brennten ihm die Lippen, da er diese Worte sprach.

»So?« spottete Spitzgäbele, »vielleicht gar ein heimlicher Schatz von dir? Das hat gar nichts zu sagen. Die Bäuerin hat mir selber gestanden, sie sei gar nicht eifersüchtig, aber natürlich gescheit mußt sein. Das versteht sich.«

Alban fuhr immer mehr seinem Ziele zu, und bei jedem Schritt wäre er gerner umgekehrt. Nur einmal sagte er zu Spitzgäbele:

»Ihr müsset mir vor meinem Vater bezeugen, daß nicht ich die Vreni auf den Wagen genommen hab', aber Ihr.«

»Ich thät noch was andres auf mich nehmen. Ich weiß mehr als das von den Großbauern. Ich könnt' sieben Wochen lang davon erzählen.«

Einstweilen begann Spitzgäbele allerlei lustige Geschichten zum besten zu geben. Alban hörte ihn kaum, er rückte seinem Ziel immer näher und war in Gedanken doch nur in Reichenbach bei Vreni und ihrer Schwester; er dachte darüber nach, ob sie wohl sein Gevatterschenk hergebe, gewiß, sie ist ja gescheit und wird sich mit den Ihrigen davon einen lustigen Tag machen. Tief in die Seele schnitt es ihm, wenn er darüber nachdachte, welch ein schreckliches Los das sei, daß man nicht einmal mehr einen Gevatter für ein Kind finde, und des Nagelschmieds stammten doch auch von reichen Hofbauern. Der genehme Schluß dieser Betrachtung war aber doch: darum muß man dafür sorgen, daß man nie in Armut gerät.

Im Dorf vor dem Eichhofe, wo man mit einbrechender Nacht einkehrte, hörte Alban aus dem dunklen Stall heraus einen Knecht zu einem andern sagen:

»Das ist gewiß wieder ein Freier für die Eichbäuerin, ich bin froh, daß ich ein Knecht bin und mich nicht zu verkaufen brauch'.«

Der Spitzgäbele verstand den Alban gar nicht, als er, jetzt am Ziel angelangt, wieder umkehren und gar nicht auf den Eichhof gehen wollte. Nur die Erwähnung des Vaters brachte Alban dahin, daß er sich endlich bewegen ließ, wenigstens auf den Eichhof zu gehen. Auf dem Wege bedauerte Spitzgäbele, daß es Nacht sei und Alban die schönen fetten Aecker nicht sehen könne; das sei ein Boden, der gar keinen Dünger brauche. Der Weg war grundlos, und eben das wurde als Zeugnis des fetten Bodens gedeutet. Alban schwieg, er fühlte sein Herz klopfen. Man näherte sich dem Hofe, da rief eine Stimme durch die Nacht: Vreni! Vreni!

Gerade dieser Ruf erschütterte jetzt Alban, daß es ihm war, als müßte er in den Boden sinken. Eine Stimme antwortete auf den Ruf: »Ich komm' gleich.« Auch die Stimme war ähnlich.

Als wäre er verzaubert, fast taumelnd trat Alban in den Hof, und als er in die Stube trat. fuhr er sich mit der Hand über die Stirn. Es war ja wieder, als ob Vreni hier wäre, nur war diese hier wohlbeleibter und sah trotziger drein.

Spitzgäbele machte die Vorstellung leicht und sprach, da noch mehr Leute da waren, von einem Roßhandel. Die Frau, die Vreni so ähnlich sah, hatte denselben Namen und war die Bäuerin.

Alban ließ sich nicht lange zum Sitzen nötigen, die Kniee brachen ihm fast. Er schaute sich in der Stube um, alles war stattlich und anheimelnd, und in ihm war es wie ein Ausspruch der Gewißheit, daß er hier sein Lebensziel gefunden habe.

Sehr häufig machen die Menschen gerade die verzwicktesten Gesichter, wenn diese von einem betrachtenden Auge aufgenommen oder gar abgemalt werden sollen. Der Gedanke, daß jetzt diese Formen selbständig und dauernd festgehalten werden, prägt eine Erschlaffung oder eine unnatürliche Spannung in ihnen aus. In ähnlicher Lage war jetzt Alban, er wußte nicht, sollte er unter dem Forscherblick der Bäuerin die Augen niederschlagen oder erheben. Zum großen Glück schmiegte sich ein großer schwarzer Schäferhund, der in der Stube war, an ihn, und Alban hatte nun etwas, womit er sich beschäftigen, wobei er auf- und niederwärts blicken konnte. Die Bäuerin bemerkte nicht ungeschickt, daß Alban ein guter Mensch sein müsse, da der fremde Hund so zutraulich gegen ihn sei. Alban schwieg, und dabei blieb er, selbst als die Dienstleute sich aus der Stube entfernt hatten und zuletzt auch Spitzgäbele wegging und ihn mit der Bäuerin allein ließ. Diese fragte ihn nun, ob er das Kind seines verstorbenen Bruders in Siebenhöfen besuchen werde, und als Alban ohne einen weiteren Zusatz antwortete: »Ich hab's im Sinn,« zeigte sich plötzlich eine seltsame Bewegung in der Bäuerin; sie stand auf, setzte sich aber gleich wieder und fuhr fort, Kartoffeln zu schälen für die morgige Frühsuppe. Sie sprach noch manches mit Alban, besonders über sein elterliches Hans und über seine Hieherreise, und abermals – Alban wußte nicht, warum – kam sie auf seinen Besuch bei seinem Bruderskinde zu sprechen. In allen ihren Reden offenbarte sich ein verständiges und gutes Herz; Alban war damit zufrieden, und heiterer, als er sich's gedacht hatte, kehrte er mit Spitzgäbele wieder in das Wirtshaus zurück. Er durchforschte mit unbefangenem Blick die große Wirtsstube und saß noch lange bei dem Wirt, er sah sich schon im Geiste an manchen Abenden vom Eichhofe hieher wandern, um wieder fremde Menschen zu sprechen und unter ihnen zu sein.

Am Morgen war es Alban wieder etwas bange, er fühlte sich wieder wie in die Fremde verstoßen, er sollte sein Leben in ferner Einsamkeit verbringen; hier kannte er niemand, und daheim hatte jedes ein freundliches Wort für ihn. Spitzgäbele lachte ihn aus, da er offen klagte, er sei so voll Heimweh und banger Besorgnis, daß er weinen möchte wie ein Kind. Spitzgäbele erklärte dies als das natürliche Beben vor einer großen Freude und wußte das Glück Albans wieder so hoch zu preisen, daß dieser selber es nicht mehr verkennen konnte.

Alban hatte auf Trotz gegen seinen Vater und eigentlich um ihn zu täuschen, sich zu dieser Brautfahrt entschlossen, und jetzt sah er sich davon gefesselt. Als er aber im hellen Morgen mit seinem Gefährten den nächtlich beschrittenen Weg dahinging, als die Lerchen so jubelnd sangen über den grünen Feldbreiten, die Spitzgäbele als sein künftiges Eigentum pries, und besonders auf das Winterfeld zeigte, das so gut angeblümt war und hie und da schon buschig zu werden begann, da wurde es Alban fast bräutlich jubelvoll zu Mute. Wenn die Eichbäuerin am Tag so schön war, wie sie am Abend erschien, so konnte sich nicht leicht eine mit ihr vergleichen. Nochmals stellte sich des Nagelschmieds Vreni vor die Erinnerung Albans, aber er sagte sich, daß er sie nicht hätte heiraten können, auch wenn er Bauer auf dem Furchenhofe geworden wäre, der Vater hatte recht; und abermals lebte die Kindesliebe und der Gehorsam in Alban auf, und er fühlte sich im Tiefsten erquickt im Gedanken an die Freude, die sein Vater an der Verlobung haben müsse, und es erschien wohlgethan, daß Vinzenz, der beschädigt genug war, den väterlichen Hof erhielt. Die Lerchen sangen nicht lustiger in der blauen Luft, als die Freude über alle diese Gedanken im Herzen Albans jauchzte.

Heiter glänzenden Antlitzes trat er in den Eichhof, und aus dem Grunde seines Herzens sagte er mit heller Stimme der Bäuerin »Guten Morgen« und streckte ihr die Hand entgegen; sie reichte ihm nur die Linke, sie trug ein wohl kaum zweijähriges Kind auf dem Arm, das sich vor den Männern erschreckt und schreiend umwandte und sein Gesicht am Halse der Mutter verbarg. Diese hieß die beiden Männer sich setzen und suchte das Kind zu beschwichtigen. Alban tief anschauend sagte sie zu dem Kinde: »Peterle, wenn du umguckst und eine Patschhand gibst, schenkt dir der Vetter da ein Gutle, das er dir mitbracht hat.«

Alban schaute verdutzt drein, er hatte es ganz vergessen, und es fiel ihm jetzt schwer aufs Herz, daß er Vater eines fremden Kindes sein sollte; er war jedoch willigen Herzens genug, um dem Kinde jede Liebe zu erweisen. Jetzt wurde ihm auf einmal klar, warum die Bäuerin am Abend so oft von dem Kinde seines verstorbenen Bruders gesprochen hatte. Während er aber schweigend darüber nachsann, sah ihn die Bäuerin nochmals mit großen Augen an, dann verließ sie mit dem Kinde die Stube und ging in die Kammer. Nach einer Weile, in der man hörte, wie sie das Kind abküßte, rief sie Spitzgäbele zu sich und sagte ihm:

»Ich komm' nimmer in die Stub', ich will Euch so Ade sagen.«

»Warum? Was ist?«

»Der junge Furchenbauer soll sich eine andre suchen. Ich hab' g'meint, er wird von seinem Bruderskind her wissen, was ein verlassenes Kind ist. Es ist nicht so. Sitzt er gestern den ganzen Abend da und fragt nicht nach meinem Kind, und heut hat er ihm nicht für ein Kreuzers Wert mitgebracht. Eh ich so einen nehm', bleib' ich lieber allein.«

Spitzgäbele bemühte sich mit allen möglichen Einreden, aber die Bäuerin blieb dabei: »Er kann brav sein, ich hab' nichts gegen ihn, aber wir passen nicht zu einander.«

Zweimal mußte Spitzgäbele seine Worte wiederholen, als er bei Alban eintretend ihm sagte, er möchte mit fort gehen, die Sache sei aus.

Wie taumelnd ging Alban davon, er hörte im Hofe Knechte und Mägde lachen – das konnte nur ihm gelten. Die Lerchen auf dem Wege sangen im gleichen Jubel, aber Alban hörte sie nicht, sein Atem ging rasch, er ballte die Fäuste und erhob kaum den Blick; er schämte sich vor seinem Begleiter, der die Absageworte der Bäuerin wiederholte und dann gegen seine Gewohnheit schweigsam neben ihm ging.

Ohne nochmals in die Wirtsstube einzutreten, spannte Alban an, aber er mußte innerlich fluchend mit dem Leitseil in der Hand lange auf Spitzgäbele warten. Man war nüchtern nach dem Eichhofe gegangen, man wollte bei der Braut sich gütlich thun; Spitzgäbele brachte sein verspätetes Frühstück auf fremde Kosten sattsam ein. Mitten im Zorn und Ingrimm spürte auch Alban einen Hunger, daß er meinte, er fresse ihm das Herz ab, aber in solchen Momenten tritt leicht zu dem vorhandenen Schmerz noch eine Selbstquälerei; Alban freute sich fast an dem körperlichen Ermatten, das er fühlte, seine Wangen glühten, und er träppelte hin und her wie die Fuchsen, die mutig scharrten. Endlich kam Spitzgäbele noch schmatzend, und wie aus dem Rohre geschossen flog der Wagen davon. Alban fuhr nicht, wie er sich anfangs vorgenommen, über Siebenhofen, um nach seinem Bruderskinde zu schauen, ja er war diesem fast böse, denn es war schuld an seiner Schande; er fuhr geradeswegs wieder heimwärts. Im nächsten Dorfe kehrte er ein, und der Wein schien ihm sehr zu munden; ja er wurde ganz lustig, und jetzt offenbarte sich eine eigentümliche Folge seiner Abweisung. Vor allem war er voll Zorn gegen seinen Vater. Er gedachte nicht mehr, wie er ihn hatte täuschen wollen, sondern nur wie er auf dem Morgengange nach dem Eichhofe ihm zulieb sich hatte in die Heirat fügen wollen, und laut auflachend kam ihm plötzlich ein guter Gedanke: er war nicht abgewiesen, er hatte das Nichtzustandekommen beabsichtigt und darum vorsätzlich gethan, als ob gar kein Kind da wäre; der Furchenhof gehöre ihm, er sei der Aelteste, er lasse sich nicht davon vertreiben.

Als er das gegen Spitzgäbele herauspolterte und dieser sein Gesicht in noch mehr Falten zog, wurde Alban plötzlich gewahr, daß er sich verraten und seine besten Handhaben abgebrochen habe; es war ja viel besser, wenn er sich als gehorsamen Sohn, der tief gekränkt war, hinstellte. Er suchte daher einzulenken, aber Spitzgäbele hielt ihn fest, und Alban mußte sich alle Mühe geben, etwas zu zerstören, was im voraus unwahr gewesen und er nur im tollen Uebermut ausgeheckt hatte. Er mußte dem Spitzgäbele, der ihm ein Abscheu war, alle guten Worte geben und jetzt selber wieder daraus drängen und hoch und heilig beteuern, wie sehr er durch die Abweisung beschimpft und verunehrt sei. Zuletzt mußte er sogar noch bekennen, daß ihm recht geschehe, daß die Eichbäuerin eine rechtschaffene Frau und Mutter sei, er aber sich hartherzig und unklug benommen habe, und alle Schuld, die auch Spitzgäbele hatte, weil er ihn nicht daran erinnerte, nahm er gern auf sich. Er schenkte von dem mitgenommenen Gelde ein Namhaftes dem Spitzgäbele, nur um ihn für sich zu gewinnen.

Lautlos dahinfahrend dachte Alban nur immer an seine Beschimpfung, und wenn auch in seinem jetzigen Zustande nur halb, erkannte er doch in gewisser Weise eine Entweihung, die mit ihm vorgegangen war: er hatte sein ganzes jugendliches Leben hingegeben und war damit zurückgewiesen. Er, der Alban, der jedem Menschen frei ins Gesicht sah, mußte fortan vor manchem Worte den Blick zur Erde schlagen. Es half nichts, daß Spitzgäbele oft wiederholte:

»Ein junger Bursch macht sich aus so was nichts, er setzt den Hut auf die linke Seite und freit um eine andre, Schönere.« Alban wurde seine schmerzlichen Gedanken nicht los.

In Reichenbach stieg Spitzgäbele ab und wanderte über die Berge zu Fuß nach der Stadt. Alban kam unerwartet früh nach Hause und begegnete überall fragenden Blicken.

»Wie ist dir's gegangen?« fragte die Mutter noch vor dem Absteigen. und Alban erwiderte trotzig:

»Wie unsrem Fuchsen auf dem Wellendinger Markt.«

»Was hast? Was redest?«

»Deutsch. Man verkauft nicht jedes Stückle Vieh, das man zu Markt bringt.«

Er blieb im Stall bei Dominik, bis die Mutter ihn holte, gegen die er kurz den Schwur aussprach, nie mehr eine solche Fahrt zu machen; er habe als gehorsamer Sohn gehandelt, und jetzt sei's genug.

Der Vater redete gar nichts mit ihm von der Sache. Er fragte nur, wo der Spitzgäbele abgestiegen sei, denn von diesem wollte er sich den ordnungsmäßigen Bescheid holen; eine mit Beteuerungen und allerlei Zubehör untermischte Auskunft war nicht nach seinem Geschmack. Er blieb beim Ordnungsmäßigen.

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