Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Leopold Frobenius >

Schwarze Sonne Afrika

Leopold Frobenius: Schwarze Sonne Afrika - Kapitel 92
Quellenangabe
pfad/frobeniu/afrika/afrika.xml
typefairy
authorLeo Frobenius
titleSchwarze Sonne Afrika
publisherWilhelm Heyne Verlag
isbn3453119932
year1996
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20091008
modified20140825
projectidb44bb671
Schließen

Navigation:

Das Tier mit den zehn Häuten

Felszeichnung

Tschilembi munene mundele kuta war (einmal) auf der Jagd. Er traf ein Tier. Er tötete das Tier. Das Tier war am Kopf wie eine Antilope, an Leib und Füßen wie ein Hund gestaltet. Tschilembi sagte: »Ein solches Tier habe ich noch nicht gesehen!« Ein Vogel flog ganz dicht über Tschilembi hin. Der Vogel rief: »Pioooo, piooooh! Tschilembi, das Tier hat zehn Häute.« Tschilembi begann das Tier abzudecken. Unter der ersten Haut war eine zweite, unter der zweiten Haut war eine dritte, unter der dritten Haut war eine vierte, unter der vierten Haut war eine fünfte, unter der fünften Haut war eine sechste. Tschilembi wußte, daß das Tier nun noch fünf Häute hatte.

Ein anderer Mensch sagte zu Tschilembi: »Das kommt davon: Du hast vor langer, langer, langer Zeit einem Mann einmal zehn Stoffe mit Unrecht abgenommen. Nun hast du das Unglück und die Arbeit!«

Tschilembi ging hin und bezahlte dem Mann die zehn Stücke Stoff. Da war er mit den zehn Häuten in Ordnung.

 << Kapitel 91  Kapitel 93 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.