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Schwarze Sonne Afrika

Leopold Frobenius: Schwarze Sonne Afrika - Kapitel 7
Quellenangabe
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authorLeo Frobenius
titleSchwarze Sonne Afrika
publisherWilhelm Heyne Verlag
isbn3453119932
year1996
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20091008
modified20140825
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Streit zwischen Sonne und Mond

Felszeichnung

In ganz alten Zeiten waren Sonne und Mond immer zusammen. Am Morgen ist die Sonne rot und der Mond weiß. Die Leute sagten: »Ach, ist die Sonne schön!« Der Mond hörte das. Er sagte zur Sonne: »Weshalb hast du den Leuten gesagt, daß sie mich so schmähen und dich so loben sollen?« Die Sonne hörte dies. Die Sonne ging schnell in das Wasser. Die Sonne (Tangu) nahm von dem schwarzen Schlamm auf dem Grund. Die Sonne warf nach dem Mond. Der Mond ist bis heute mit Flecken versehen. Man kann es gut erkennen. Der Mond sagte: »Das ist jetzt gut, man wird mich nicht mehr bei Tage sehen. Ich komme nur noch nachts.«

Der Mond beschimpfte die Sonne: »Was machst du eigentlich, du bist höchstens dazu gut, Mais wachsen zu lassen. Sieh mich dagegen an. Wenn ich nicht wäre, wüßte keine Frau, wann sie ihre Kinder zur Welt bringen wird.« Die Sonne sagte: »Wenn ich nicht da wäre, woher sollten die Menschen ihre Nahrung nehmen?«

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