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Schwarze Sonne Afrika

Leopold Frobenius: Schwarze Sonne Afrika - Kapitel 69
Quellenangabe
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authorLeo Frobenius
titleSchwarze Sonne Afrika
publisherWilhelm Heyne Verlag
isbn3453119932
year1996
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20091008
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Njiteko

Felszeichnung

Ein Häuptling heiratete hintereinander zehn Frauen. Die erste Frau gebar dem Häuptling ein Kind. Es war ein Junge, der hieß Njiteko. Dann gebar eine der Frauen nach der andern ein Kind. Dann gebar die erste Frau wieder ein Kind. Alle Kinder wuchsen heran. Nur Njiteko blieb klein und wuchs nicht weiter. Njiteko wurde nie größer. Der Häuptling hatte alle seine Frauen sehr gerne; aber die Mutter Njitekos konnte er nicht leiden. Der Häuptling zog überall alle anderen Frauen der Mutter Njitekos vor. Einmal ließ der Häuptling alle andern Frauen zusammenkommen. Er rief die Mutter Njitekos nicht. Aber die Mutter Njitekos kam doch. Sie sagte vor allen andern Frauen zu dem Häuptling: »Was soll ich machen? Du ziehst alle andern Frauen mir vor. Du liebst mich nicht und meine zwei Kinder ebensowenig. Was soll ich machen?« Der Häuptling sagte: »Ich mag dich nicht, weil du eine schlechte Frau, eine Asuboa bist.« (Eine Asuboa ist eine schmutzige Frau, die nichts auf reine Kleidung hält, eine Frau, die schlecht kocht. Es ist ein böses Schimpfwort für eine Frau. Soweit die ausdrückliche Erklärung. Es scheint aber noch ein anderer Vorwurf darin enthalten zu sein, nämlich der einer gewissen Hexenhaftigkeit.)

Einmal rief der Häuptling alle zehn Frauen zusammen und sagte zu ihnen: »Morgen früh sollen alle meine Frauen mit mir in die Felder kommen. Ich will Yams und Sorghum (Guineakorn, Hirse) herausgeben.« – Am anderen Morgen fanden sich alle Frauen des Häuptlings mit seinen Kindern auf den Farmen bei den Speichern ein. Der Häuptling ging zu dem Yams und fragte: »Wie heißt der Yams?« (Der Sinn dieser Frage ist mir nicht ganz klar geworden. Daß jede Frau und jedes Kind bei den Bassari weiß, wie der Yams wirklich heißt, versteht sich von selbst. Es muß sich bei den nachfolgend angegebenen Namen um irgendeine besondere Art oder einen besonderen Sinn handeln.) Keine der Frauen vermochte eine Antwort zu geben. Endlich kam Njiteko. Er sagte: »Wie der Yams hier heißt? Er heißt Katafai ni'nquem.« Der Häuptling sagte (spöttisch): »Njiteko weiß so gut mit dem Yams Bescheid, daß seine Mutter bei dem Yams bleiben kann und kein Sorghum braucht.« So bekam die Mutter Njitekos Yams. Allen anderen Frauen aber gab der Häuptling Sorghum und sagte dann zu allen zehn Frauen: »Nun mache jede aus dem, was ich ihr gegeben habe, Bier! Ich werde sehen, wer das beste Bier zu machen versteht!« – Die Mutter Njitekos hatte aber nur Yams und kein Korn bekommen.

Alle Frauen gingen mit dem, was sie bekommen hatten, nach Hause. Die Mutter Njitekos legte ihren Yams daheim hin und begann zu weinen. Nach einiger Zeit kam Njiteko dazu. Er sah seine Mutter weinen und sagte: »Weshalb weinst du?« Die Mutter Njitekos sagte: »Wir sollen alle zehn Bier machen. Der Häuptling will sehen, wer von uns das beste Bier zu machen versteht. Alle Frauen haben Korn bekommen. Mir hat er aber kein Korn, sondern nur Yams gegeben. Wie soll ich nun aus Yams Bier machen?« Njiteko sagte: »Deshalb weine nicht. Bis wann soll denn das Bier bereitet sein?« Die Frau sagte: »Bis übermorgen!« Njiteko sagte: »Das ist noch genug Zeit. Bis dahin wollen wir ein schönes Bier machen. Schäle nur erst einmal den Yams!« Njitekos Mutter sagte: »Ich kann doch aber aus Yams kein Bier machen! Das kann doch kein Mensch.« Njiteko sagte: »Das laß nur meine Sorge sein! Schäle den Yams.« Die Mutter Njitekos schälte den Yams. Als der Yams geschält war, sagte Njiteko: »Nun stampfe den Yams!« Die Mutter Njitekos stampfte den Yams. Inzwischen ging Njiteko in den Busch und holte aus den Bienenwaben Honig. Den Bienenhonig brachte er heimlich heim.

Abends ging Njiteko zum Häuptling. Er fragte den Häuptling: »Nicht wahr, du hast gesagt, daß morgen alle deine Frauen Bier fertig haben sollen?« Der Häuptling sagte: »Ja, so habe ich gesagt.« Njiteko sagte: »Nun, dann werden ja alle deine Frauen Bier fertig haben?« Der Häuptling sagte: »Ja, die guten Frauen werden alle ihr Bier haben. Ich werde es probieren lassen.« Njiteko ging. Njiteko machte nachts ein Loch. Dann kam er zu seiner Mutter und sagte: »Nun wirf allen Yams in dieses Loch!« Die Mutter sagte: »Ich werde es machen, wie du angibst.« Sie warf allen Yams in das Loch. Njiteko aber hatte aus dem Honig ein Getränk hergestellt, das brachte er seiner Mutter.

Am andern Tage sandte der Häuptling seine Sobabe (Diener) aus. Er sagte ihnen: »Geht bei den Frauen herum und versucht, welche Frau das beste Bier gebraut hat.« Die Sobabe gingen herum von einer Frau zur andern und versuchten das Bier. Sie gingen von einer der neun Frauen zur andern. Einer von ihnen kam auch zu Njitekos Mutter und sagte (spöttisch): »Hast du auch Bier bereitet?« Njitekos Mutter sagte: »Hier, versuche, ob das Bier ist!« Der Sobabe schöpfte und versuchte von dem Getränk Njitekos. Er sagte: »Das Bier ist gut; es ist süß. Gib mir noch mehr!« Njitekos Mutter fuhr den Sobabe aber an und sagte: »Mach, daß du fortkommst! Ihr meint ja, die Asuboa könne kein Bier machen!« Njiteko aber beruhigte seine Mutter und sagte: »Laß ihn doch nur trinken, Mutter! So sehen sie doch, was wir können!« Der Sobabe schöpfte nochmals und trank nochmals.

Dann sandte der Sobabe eine Botschaft an den Häuptling und ließ ihm sagen: »Wir haben das Bier von allen Frauen versucht. Das Bier der Asuboa ist aber weitaus das beste.« Der Bursche mit der Botschaft kam zum Häuptling und richtete aus, was er zu sagen hatte. Als der Häuptling das hörte, sagte er: »Ihr lügt ja! Sorghumbier ist gut. Aber Yamsbier ist schlecht.« Der Bote sagte: »Ich habe trotzdem die Wahrheit gesagt. Das Bier der Asuboa ist das beste. Willst du es selber versuchen?« Der Häuptling sagte: »Es ist gut, ich will es also versuchen!« Der Häuptling machte sich auf.

Der Häuptling kam zu der Mutter Njitekos. Er trat ein. Er ergriff den Schöpflöffel, schöpfte und trank. Der Häuptling sagte: »Das Bier hier ist ausgezeichnet. Bring mir sogleich meine Sachen hierher; ich will hier bleiben.« Die Mutter Njitekos wurde böse und sagte: »Früher hast du mich nicht geliebt; früher hast du mich Asuboa genannt. Nun haben wir hier ein Bier gemacht, das dir schmeckt. Da willst du zu mir kommen und bei mir bleiben, weil mein Bier gut ist. Nein, jetzt will ich dich nicht haben.« Njiteko aber sagte (beiseite) zu seiner Mutter: »Laß ihn nur. Er will ja nur dein Bier hier trinken und nur deswegen zu dir ziehen. So laß ihn doch nur. Sei zufrieden und still!« Der Häuptling sandte Leute fort, die seine Sachen holen sollten. Die Leute brachten seine Sitzleder, seinen Sessel, seine Decken und legten alles in das Haus der Mutter Njitekos nieder. Der Häuptling machte es sich bequem. Er trank und trank. Als der Häuptling aber alles Bier im Hause der Mutter Njitekos getrunken hatte, sagte die Mutter Njitekos: »Früher hast du mich nicht gemocht, mich beschimpft und mir nur Yams zum Biermachen gegeben (soll heißen »mich verspottet«). Jetzt, wo dir mein Bier schmeckt, willst du bei mir bleiben. Geh doch zu den andern Weibern, die Sorghumbier gemacht haben!« Die Mutter Njitekos warf des Häuptlings Sitzleder und alle seine Sachen zur Türe hinaus.

Der Häuptling ging. Er ging zu den andern neun Frauen, zu einer nach der andern und versuchte deren Bier. Er schalt sie. Er sagte: »Ihr seid liederliche Frauenzimmer. Ich habe euch Korn für das Bier gegeben und der Asuboa nur Yams. Aber das Yamsbier der Asuboa ist viel besser als euer Kornbier. Früher hat die Asuboa aus Korn das schlechteste, jetzt hat sie aus Yams das beste Bier gemacht. Schämt euch!« – Der Häuptling ging nach Hause. Er sandte einen Boten an die Mutter Njitekos und ließ sagen: »Mach sogleich wieder von diesem ausgezeichneten Bier!«

 

Der Häuptling ließ in seinem Hause eine tiefe Grube ausheben. Njiteko kam aber eines Tages unbemerkt hin und sah die Grube. Njiteko ging unbemerkt wieder nach Hause zurück und machte im Hause seiner Mutter ebenfalls eine Grube. Als die Grube tief genug war, begann er einen Seitengraben auszuheben, den führte er auf die Grube zu, die der Häuptling in seinem Gehöft angelegt hatte. Als die Verbindung hergestellt war, legte er in den Kanal, da, wo er in seines Vaters Grube mündete, Eier. Dann kehrte er nach Hause zurück. Im Hause seiner Mutter setzte er sich hin und spielte die Kebeju (Kalebassensaiteninstrument).

Eines Tages sandte der Häuptling eine Botschaft in das Haus der Mutter Njitekos und ließ sagen: »Njiteko soll kommen.« Als Njiteko die Botschaft vernahm, antwortete er: »Ich komme nicht.« Seine Mutter aber sagte zu ihm: »Geh hin zu ihm. Weshalb willst du nicht hingehen?« Njiteko sagte: »Ich will nicht hingehen.« Seine Mutter sagte: »Weshalb willst du nicht hingehen?« Njiteko sagte: »Früher hat mein Vater dich nicht geliebt, sondern beschimpft.« Die Mutter sagte: »Es ist dein Vater, der dich geboren (gezeugt) hat. Du mußt seinem Gebot folgen!« Njiteko sagte: »Gut, ich will hingehen.« Die Boten gingen zurück zum Häuptling und sagten: »Njiteko wird kommen.«

Der Häuptling sagte: »Legt ein Sitzleder über die Grube!« Die Leute taten es. Der Häuptling sagte: »Bringt das Bier, das die andern neun Frauen gebraut haben.« Die Leute sagten: »Es ist noch heiß!« Der Häuptling sagte: »Das ist gerade gut.« Die Leute brachten die großen Töpfe mit dem Bier. Der Häuptling ließ sie in das Haus setzen, in dem er die Grube gegraben hatte, die mit dem Sitzleder bedeckt war. Njiteko kam.

Der Häuptling ließ Njiteko in das Haus rufen, in dem die Grube war und die Biertöpfe standen. Der Häuptling sagte zu Njiteko: »Setz dich auf das Sitzleder hier!« Njiteko sagte: »Nicht doch! Das ist der Platz, der dem Häuptling zukommt!« Der Häuptling sagte: »Setz dich nur auf das Sitzleder; ich will dich ehren!« Njiteko setzte sich darauf. Das Leder gab nach. Njiteko stürzte hinab in die Grube. Sobald er unten angekommen war, sprang er blitzschnell in den Seitengraben, den er von der Grube im Hause seiner Mutter herübergeleitet hatte. Als Njiteko hinunterstürzte, ließ der Häuptling sogleich das heiße Bier der neun Frauen hinuntergießen. Das heiße Bier kam unten auf die Eier. Die Eier platzten mit lautem Knallen. Als der Häuptling das Knallen hörte, sagte er: »Ich habe den Burschen getötet! Habt ihr es gehört?« Die Burschen sagten: »Ja, wir haben es gehört.«

Njiteko war aber durch den Kanal in die Grube gelaufen, die im Hause seiner Mutter war. Er war hinaufgestiegen und saß im Hause seiner Mutter. Er spielte die Kebeju. Ein Sobabe ging vorbei. Er hörte Njiteko auf der Kebeju spielen. Er ging zum Häuptling und sagte: »Njiteko ist nicht tot. Wir haben uns geirrt. Njiteko ist daheim und spielt die Kebeju und singt.« Der Häuptling sagte: »Ihr lügt. Ich habe ihn selbst unten im Loch sterben hören.« Die Sobabe sagten: »Alle Leute sagen, daß er nicht tot ist.« Alle Leute kamen zum Häuptling und sagten: »Njiteko ist nicht tot. Njiteko lebt. Wir haben Njiteko spielen gehört. Er spielt auf seiner Kebeju und singt.« Alle Leute sagten es dem Häuptling. Der Häuptling sagte nichts mehr. Endlich sagte der Häuptling zu den Sobabe und zu den andern Leuten: »Mein Sohn ist klüger geworden als ich, sein Vater, es bin. Ich will meinem Sohn Njiteko nun nichts mehr tun.«

Drei Tage nachher gingen alle andern zehn Söhne des Häuptlings hinaus zur Farmarbeit. Aber Njiteko war nicht mit hinausgegangen. Er saß daheim und spielte die Gitarre (Kebeju) und sang dazu.

Die zehn Brüder waren auf dem Felde und arbeiteten. Da kam Jquite-bo (nähere Beschreibung dieses Wesens gab der Erzähler nicht). Jquite-bo kam aus dem wilden Busch in die Farm, auf der die Brüder arbeiteten. Jquite-bo hatte ganz lange Haare. Die Brüder aßen gerade Yams. Sie erschraken, als Jquite-bo kam. Sie sagten: »Willst du mit uns Yams essen?« Sie gaben Jquite-bo von ihrem Yams ab. Jquite-bo aß mit den zehn Brüdern Yams. Dann gaben die Brüder dem Jquite-bo Wasser zu trinken.

Als sie zusammen gegessen und getrunken hatten, sagte Jquite-bo zu den Brüdern: »Ich habe lange Haare. Schneidet mir die Haare ab!« Die Brüder fürchteten sich. Sie sagten: »Wir haben nichts zum Schneiden.« Jquite-bo sagte: »Was, ihr habt kein Schneidemesser hier?« Die Brüder sagten: »Nein, wir haben nichts zum Schneiden hier.« Darauf zog sich Jquite-bo einen Nagel aus dem Finger und sagte zu den Brüdern: »Schneidet mir die Haare mit diesem Fingernagel ab!« Darauf begannen die Brüder die Arbeit. Sie schnitten die Haare Jquite-bos mit dem Fingernagel ab. Es war ein großer, großer Haufen von Haaren.

Als die Brüder damit fertig waren, sagte Jquite-bo: »Ihr habt mir meine Haare abgeschnitten: Ich verlange, daß ihr sie mir nun auch wieder ansetzt.« Die zehn Brüder erschraken. Sie sagten: »Das können wir nicht.« Jquite-bo sagte: »Ihr habt mir meine Haare abgeschnitten. Ich verlange, daß ihr sie mir nun auch wieder ansetzt. Wenn ihr es nicht tut, werde ich euch alle fressen.« Die Brüder wußten nicht, was sie machen sollten. Da sandten sie eine Botschaft an Njiteko und ließen ihm sagen: »Komm schnell und hilf uns. Jquite-bo ist hier und will uns fressen.«

Als Njiteko die Nachricht erhielt, machte er sich mit seiner Kebeju auf den Weg. Er kam auf die Farm als die Sonne da (1 Uhr) stand, dahin, wo die Brüder mit Jquite-bo waren Er setzte sich hin und begann die Kebeju zu spielen. Dann fragte er: »Nun, Jquite-bo, was wollen die Leute dir denn machen?« Jquite-bo sagte: »Diese Burschen haben mir die Haare abgeschnitten. Nun verlange ich, daß sie sie mir wieder ansetzen.« Njiteko sagte: »Was? Das ist alles? Das ist leichter als manches andere.« Jquite-bo sagte: »Was, du kleiner Kerl willst etwas tun, was nicht einmal die großen Leute hier können?!«

Njiteko spielte die Gitarre. Dann sagte er: »Ja, es ist leichter als manches andere.« Jquite-bo sagte: »So sage mir etwas, was schwerer ist.« Njiteko sagte: »Von wo bist du gekommen?« Jquite-bo sagte: »Ich komme von so weit her, wie Paratau entfernt liegt.« Njiteko sagte: »Nun gut, so wisch alle Spuren aus, daß man nicht sieht, woher du gekommen bist.« Jquite-bo sagte: »Weshalb das?« Njiteko sagte: »Weil das für dich schwerer ist als für mich deine Haare wieder anzusetzen.« Jquite-bo sagte: »Es ist mir recht. Wir wollen sehen, ob du die Wahrheit sagst.« Jquite-bo begann die Fußspuren auszuwischen, die er hinterlassen hatte, als er gekommen war. Als er am andern Ende angekommen war, machte er kehrt und kam laufend wieder zurück. Als er zurückkam, sagte er: »Ich habe nun die Spuren ausgewischt, die ich auf den Weg gemacht habe, auf dem ich gekommen bin. Nun setz du mir meine Haare wieder an.« Njiteko sagte: »So, du hast alle deine Fußspuren auf dem Wege hierher ausgewischt?« Jquite-bo sagte: »Ja, das habe ich getan!« Njiteko sagte: »Dann sieh nur hinter dich! Da sind ja deine Spuren!« Jquite-bo sah zurück und sah die Spuren, die er gemacht hatte, als er wieder zurückgelaufen war. Er begann sogleich die Spuren wieder auszulöschen. Als er sich umsah, sah er wieder Spuren. Er begann wieder. Aber jedesmal, wenn er wieder zurücksah, sah er wieder Spuren. Da bekam Jquite-bo große Angst. Jquite-bo lief fort. Aber Njiteko rief seinen Brüdern zu: »Lauft ihm nach! Fangt ihn!« Die zehn Brüder stürzten hinter ihm her. Sie vermochten aber Jquite-bo nicht mehr einzuholen.

So hat Njiteko die Leute verjagt, die im Busch die Menschen fingen.

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