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Schwarze Sonne Afrika

Leopold Frobenius: Schwarze Sonne Afrika - Kapitel 29
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authorLeo Frobenius
titleSchwarze Sonne Afrika
publisherWilhelm Heyne Verlag
isbn3453119932
year1996
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Der Alkali entscheidet

Felszeichnung

Ein Bosso hatte im Bossoland drei Söhne gezeugt. Der Bosso war ein Tungutu (Magier). Die Söhne wurden groß. Der Bosso sagte zu seinen Söhnen: »Wenn ich einmal sterbe, dürft ihr meinen Besitz nicht teilen, sondern müßt ihn zusammenhalten. Denn unter denen, die teilen, ist ein Bastard, und wenn ich euch auch nicht sage, wer es ist, so genügt doch die Tatsache für solche Vorsichtsnahme. Ich wiederhole also, daß ihr allein schon aus diesem Grunde nach meinem Tod meinen Besitz nicht teilen, sondern ihn zusammenhalten sollt.«

Der alte Bosso war ein sehr angesehener Mann. Die Leute im Dorf sagten, als er krank wurde: »Wenn der Alte stirbt, haben wir nicht mehr einen so tüchtigen Tungutu. Denn die Söhne sind nicht so gut unterrichtet wie der Vater.«

Nach einiger Zeit starb der Vater. Sobald der Vater gestorben war, sah einer der drei Söhne den anderen von der Seite an und sagte bei sich: »Ob das nicht der Bastard ist? Sicher, das ist der Bastard (Schomo-diong).« Jeder meinte, den anderen gering ansehen zu müssen. Eine Zeitlang gingen sie still (finster) nebeneinander her.

Eines Tages brach der Streit aus. Ein jeder warf dem anderen vor: »Du bist daran schuld, daß nicht jeder aus des Vaters Besitz sein Erbteil nehmen kann. Denn du bist ein Schomo-diong.« Und der andere antwortete: »Du lügst, weil du ein Schomo-diong bist. Alle Bastarde lügen und verderben den Ruf anständiger Menschen. Und weil der Vater deine Betrügerei gefürchtet hat, deshalb dürfen wir unser Besitztum nicht teilen, und deshalb müssen wir anderen beiden mit einem Bastard zusammenleben!« Jeder der drei Brüder sagte dem anderen schlimme Sachen. Von Tag zu Tag wurden die Streitereien schlimmer. Die Leute des Dorfes sagten: »Der alte Bosso war ein ausgezeichneter Tungutu. Aber seine Söhne taugen nichts. Sie streiten den ganzen Tag.«

Endlich sagte eines Tages der älteste: »Wir wollen diesen Zänkereien ein Ende machen und wollen zum Richter gehen. Der Alkali mag entscheiden, was an unserer Sache ist.« Der zweite sagte: »Ich stimme dem zu.« Der dritte sagte: »Ich denke auch, daß das am besten ist.« So machten sich denn die drei Brüder fertig zur Wanderung und traten die Reise an.

Die drei Brüder waren aber so mißgelaunt, daß keiner mit dem anderen gehen mochte. So gingen sie zwar alle drei die gleiche Straße, aber jeder vom anderen ein großes Stück entfernt. Der älteste ging am weitesten vorn, dann kam der zweite, dann der dritte!

Als der älteste ein langes Stück gegangen war, begegnete er einem Alten. Der Alte fragte ihn: »Ich habe mein Kamel verloren. Ist hier nicht ein Kamel entlang gekommen?« Der älteste sagte: »Gewiß ist hier ein Kamel entlang gegangen.« Der Alte fragte: »Hatte es denn ein besonderes Aussehen?« Der älteste sagte: »Ja, es war auf dem linken Auge blind.« Der Alte lief weiter, seinem Kamel nach. Er begegnete dem zweiten Bruder, hielt ihn an und sagte:

»Ich habe mein Kamel verloren. Ist hier nicht ein Kamel entlang gekommen?« Der zweite Bruder sagte: »Gewiß ist hier ein Kamel entlang gekommen.« Der Alte fragte: »Hatte es denn ein besonderes Aussehen?« Der zweite Bruder antwortete: »Ja, es war auf dem Rücken wund.« Der Alte lief also weiter, seinem Kamel nach. Er begegnete dem dritten Bruder, hielt ihn an und sagte: »Ich habe mein Kamel verloren. Ist hier nicht ein Kamel entlang gekommen?« Der dritte Bruder sagte: »Gewiß ist hier ein Kamel entlang gekommen.« Der Alte fragte: »Hatte es ein besonderes Aussehen?« Der dritte Bruder antwortete: »Ja, es war trächtig.«

Darauf sagte der Alte zu dem dritten Bruder: »Das Kamel, das ihr drei mir beschrieben habt, ist mein Kamel. Der erste sagte mir, es sei auf dem linken Auge blind; der zweite, es sei auf dem Rücken wund; du sagst mir, es sei trächtig. Ihr kennt also mein Kamel, und auf dem ganzen Weg ist es weit und breit nicht zu sehen. Also müßt ihr drei mein Kamel gestohlen und beiseitegebracht haben. Wenn ihr mir mein Kamel nicht sogleich wiederverschafft, werde ich zum Alkali gehen und euch verklagen.« Der jüngste Bruder sagte: »Ich habe nichts dagegen einzuwenden. Geh zum Alkali. Es paßt sehr gut, daß wir auch gerade auf dem Wege zum Alkali sind.«

Der Alte kehrte um. Er ging nun mit den drei Brüdern zum Alkali. Der älteste Bruder kam an. Der zweite Bruder kam an. Der jüngste Bruder kam an. Der Alte trug seine Sache dem Alkali vor. Er sagte: »Mein Kamel ist mir gestohlen worden. Ich bin von der anderen Seite gekommen, also konnte niemand auf dieser Seite mein Kamel sehen. Heute morgen war es nicht mehr da. Ich ging nach dieser Seite und traf diese drei Leute, die getrennt voneinander gingen. Ich fragte den ersten, ob er mein Kamel gesehen habe. Er sagte, daß er ein Kamel gesehen habe, das auf dem linken Auge blind war. Ich fragte nachher den zweiten, ob er mein Kamel gesehen habe. Er sagte, daß er ein Kamel gesehen habe, das auf dem Rücken wund war. Ich fragte nachher den dritten, ob er mein Kamel gesehen habe. Er sagte, daß er ein Kamel gesehen habe, das trächtig war. Mein Kamel war aber wirklich auf dem linken Auge blind, auf dem Rücken wund und trächtig. Die drei Männer haben mein Kamel gesehen, aber behaupten, daß sie nicht wissen, wo es ist. Also müssen sie mein Kamel gestohlen haben.«

Der Alkali fragte den ältesten: »Du hast also das Kamel gesehen?« Der älteste sagte: »Nein, ich habe das Kamel nicht gesehen. Ich habe auch zu dem Alten nicht gesagt, daß ich das Kamel gesehen hätte. Ich habe nur gesagt, daß ein Kamel auf meinem Weg entlang gegangen ist.« Der Alkali sagte: »Woran hast du denn erkannt, daß das Kamel, das deinen Weg entlang gegangen ist, auf dem linken Auge blind war?« Der älteste antwortete: »Das habe ich daran erkannt, daß das Gras nur auf der rechten Seite abgenagt war. Daraus schloß ich, daß es auf dem linken Auge blind sein mußte.«

Der Alkali fragte den zweiten Bruder: »Aber du hast wohl das Kamel gesehen?« Der zweite Bruder sagte: »Nein, ich habe das Kamel nicht gesehen. Ich habe auch zu dem Alten nicht gesagt, daß ich das Kamel gesehen hätte. Ich habe nur gesagt, daß ein Kamel auf meinem Weg entlang gegangen ist.« Der Alkali sagte: »Woran hast du dann erkannt, daß das Kamel, das deinen Weg entlang gegangen ist, auf dem Rücken wund war?« Der zweite Bruder antwortete: »Das habe ich daran erkannt, daß am Wege einige abgerissene, mit Blut beschmutzte Blätter lagen. Daraus schloß ich, daß das Kamel auf dem Rücken verwundet sein müsse, denn jedes Kamel hat die Angewohnheit, wenn es verwundet ist, Blätter auf den Rücken zu werfen, um so die Fliegen zu verjagen.«

Der Alkali fragte den jüngsten Bruder: »Hast du denn wenigstens das Kamel gesehen!« Der jüngste Bruder antwortete: »Nein, ich habe das Kamel nicht gesehen. Ich habe auch gar nicht zu dem Alten gesagt, daß ich das Kamel gesehen hätte. Ich habe nur gesagt, daß ein Kamel auf meinem Weg entlang gekommen wäre.« Der Alkali sagte: »Woran hast du denn aber erkannt, daß das Kamel, das deinen Weg entlang gegangen ist, trächtig war?« Der jüngste Bruder antwortete: »Wenn ein Kamel trächtig ist, macht es eine breite Bahn im Grase. Diese breite Bahn habe ich auf dem Wege gesehen, den das Kamel gegangen ist, und daraus schloß ich, daß das Kamel trächtig sein müsse.«

Darauf sagte der Alkali zu dem Alten: »Laß diese drei jungen Leute, ich kann kein Unrecht an ihnen finden. Du bist ihnen aber zu Dank verpflichtet, denn sie haben dir hier gesagt, an welchen Zeichen man den Weg erkennen kann, den es gegangen ist. Folge diesen Zeichen, und du wirst, wenn Allah will, dein Kamel finden.«

Der Alkali sagte zu den drei jungen Leuten: »Bleibt in meinem Hause als meine Gäste. Nehmt Speise und Trank zu euch. Und wenn ihr euch ausgeruht und erfrischt habt, so kommt zu mir, dann will ich eure Sache hören.« Darauf wies er den drei Brüdern in seinem Hause eine Wohnstatt an und gab den Auftrag, für sie Speise und Trank zu bereiten. Er ließ eine Schüssel mit Reis herrichten und sagte zu einem Sklaven: »Bringe diese Schüssel mit Reis den drei jungen Leuten und setze dich dann an die Tür. Höre zu, was die drei sagen. Merke es dir und komme nachher zu mir, um mir alles zu wiederholen. Achte nur genau auf jedes Wort.« Der Sklave nahm die Schüssel mit Reis und trug sie zu den drei Burschen hinüber. Er sagte: »Der Alkali sendet euch diese Schüssel mit Reis!« Der älteste der drei Brüder nahm die Schüssel und sagte: »Wir danken.« Dann setzte sich der Sklave an der Tür auf den Boden.

Der älteste hob den Deckel von der Schüssel, blickte auf den Reis und sagte, ohne erst zu versuchen: »Die Bereitung ist gut, aber der Reis ist beschmutzt.« Der zweite blickte in die Schüssel und sagte, ohne erst zu versuchen: »Der Reis ist gut, aber das Fleisch darin ist Hundefleisch!« Der jüngste blickte in die Schüssel und sagte, ohne erst zu versuchen: »Der Reis ist gut; die Bereitung ist gut; aber der Alkali selbst ist ein Bastard.« Als der jüngste das gesagt hatte, verließ der Sklave seinen Platz und ging fort. Er ging zum Alkali.

Der Alkali sagte: »Hast du alles gehört, was die Burschen sagten?« Der Sklave sagte: »Ja.« Der Alkali fragte: »Hast du alles gemerkt?« Der Sklave sagte: »Ich habe alles gehört und habe alles gemerkt.« Der Alkali sagte: »So wiederhole es mir.« Der Sklave sagte: »Ich fürchte mich, das zu wiederholen.« Der Alkali sagte: »Ich muß es wissen. Sag es!«

Der Sklave sagte: »Ich brachte die Schüssel mit Reis herein. Der älteste nahm den Deckel ab, blickte hinein und sagte, ohne erst versucht zu haben: »Die Bereitung ist gut, aber der Reis ist beschmutzt.« Der zweite blickte in die Schüssel und sagte, ohne erst versucht zu haben: »Der Reis ist gut, aber das Fleisch darin ist Hundefleisch!« Der jungte blickte in die Schüssel und sagte, ohne erst versucht zu haben: »Der Reis ist gut; die Bereitung ist gut; aber der Alkali selbst ist ein Bastard!« Als ich das hörte, bin ich aufgestanden und hinausgegangen.«

Der Alkali sagte zu dem Sklaven: »Rufe mir die Sklavin, die den Reis bereitete.« Der Sklave ging; er rief die Sklavin. Die Sklavin kam. Der Alkali sagte zu ihr: »Ich gab dir den Auftrag, eine Schüssel Reis zu bereiten. Wie kommt es, daß man von dem Reis sagen kann, er sei schmutzig.« Die Sklavin begann zu weinen und sagte: »Es ist wahr, ich habe, ehe ich den Reis bereitete, mich von meinem Freund beschlafen lassen und dann in der Eile vergessen, mich zu waschen.« Der Alkali sagte: »Es ist gut! Geh!« Die Sklavin ging.

Der Alkali sagte zu dem Sklaven: »Rufe mir den Schlächter, der den Hammel geschlachtet hat.« Der Sklave ging; er rief den Schlächter. Der Schlächter kam. Der Alkali sagte zu ihm: »Ich gab dir den Auftrag, ein Schaf zu schlachten, damit den jungen Leuten ein gutes Gericht vorgesetzt werden könne. Wie kommt es, daß man sagen kann, das Fleisch in der Speise sei von einem Hund!« Der Schlächter dachte nach und sagte: »Die Sklavin kam vorhin zu mir und kaufte bei mir ein ganz junges Lamm. Das Lamm war von einem Schaf geworfen, aber ich muß zugeben, daß ich nie sah, daß ein Hammel das Schaf deckte – wohl aber, daß ein männlicher Hund vielfach auf meinem Hof mit dem Schaf spielte. Also könnte sehr leicht nicht ein Hammel, sondern der Hund das Schaf gedeckt haben.« Der Alkali sagte: »Es ist gut! Geh!« Der Schlächter ging.

Darauf begab sich der Alkali zu seiner Mutter und sagte: »Meine Mutter, es sind heute drei junge Männer zu mir gekommen, das sind die Söhne eines sehr weisen Mannes. Die drei jungen Männer wissen in allen Dingen Bescheid. Sie haben mir bewiesen, daß sie so weise sind wie ihr Vater. Ich habe alles, was sie sagen, nachgeprüft und habe gefunden, daß sie sich in nichts täuschen. Diese drei jungen Männer haben nun auch gesagt, ich sei ein Bastard! Sage mir, meine Mutter, was daran wahr ist, denn ich muß gerecht sein!« Als die Mutter des Alkali das hörte, begann die alte Frau zu weinen. Sie sagte nichts. Sie weinte. Der Alkali sagte: »Sage mir meine Mutter, was daran ist. Ich werde nicht zürnen. Ich bin aber Alkali, und als solcher muß ich die Wahrheit wissen.« Die alte Frau weinte. Sie weinte und sprach nicht. Der Alkali sagte: »Sprich! Ich muß es wissen!«

Die alte Frau, die Mutter des Alkali, sagte: »Es ist wahr. Die drei jungen Leute haben die Wahrheit gesagt. Dein Vater war einmal im Krieg. Er blieb sieben lange Jahre fort. Ich blieb immer treu. Eines Tages aber war ich sehr erregt. Dein Vater war schon so lange fort, daß ich nicht mehr an seine Rückkehr glaubte. Ich dachte, er wäre schon längst im Krieg gefallen. Ich war noch jung und meiner Erregung nicht mehr Herr. Es war ein alter Sklave, nur dieser eine alte Sklave im Dorf. Der alte Sklave beschlief mich. Wenige Tage später kam dein Vater aus dem Krieg zurück. – Das ist fünfundsechzig Jahre her. Es weiß das aber außer mir kein lebender Mensch.« Der Alkali ging.

Der Alkali ließ die drei jungen Leute zu sich kommen und sagte: »Ich hoffe, daß ihr nun genügend ausgeruht habt. Nun tragt mir vor, was eure Angelegenheit ist.« Der älteste der drei Brüder sagte: »Unser Vater war ein großer Tungutu. Einige Zeit vor seinem Tode ließ er uns drei Brüder, seine Söhne, zu sich kommen und sagte: ›Wenn ich einmal sterbe, dürft ihr mein Besitztum nicht teilen, sondern ihr müßt es zusammenhalten. Denn unter denen, die teilen, ist ein Bastard, und wenn ich euch auch nicht sage, wer es ist, so genügt doch die Tatsache, um diese Vorsicht zu üben. Ich wiederhole also, daß ihr allein schon aus diesem Grunde nach meinem Tode meinen Besitz nicht teilen, sondern ihn zusammenhalten sollt!‹ Dann aber starb unser Vater, und von dem Augenblick an sind wir in Mißtrauen und in Uneinigkeit. Jetzt sollst du uns sagen, wie wir aus diesem ständigen Streiten und Mißtrauen herauskommen können und was an der Sache mit dem Bastard Wahres ist.« Die anderen beiden Brüder sagten: »Ja, so ist es.«

Der Alkali sagte: »Ihr streitet um den Bastard. Des Bastards wegen könnt ihr beruhigt nach Hause zurückkehren, denn es ist kein Bastard unter euch. Euer Vater hat gesagt, unter denen, die teilen, sei ein Bastard. Euer kluger Vater sah richtig voraus, daß ich diese Angelegenheit zu regeln haben würde, und ich bin in der Tat ein Bastard. Dann hat euer Vater gesagt, daß ihr allein schon aus diesem Grunde nicht teilen, sondern zusammenhalten sollt. Er hat noch einen anderen Grund dafür gehabt. Ihr sollt nämlich mit der Klugheit, die ihr geerbt habt, nicht geteilt und gegeneinander, sondern zusammen und gemeinsam tätig sein! Ich sehe aus allem, was ich von euch gehört und erfahren habe, daß ihr gemeinsam wirken müßt. Bis jetzt habt ihr euch unbeliebt gemacht, weil ihr euch untereinander bekriegt habt. Haltet von nun an zusammen, so wird man euch lieben und ihr werdet zu Macht und Ansehen kommen. Nehmt, um einig zu werden, ein wenig von diesem Medikament, eßt es und streicht euch über das Gesicht. Dann wird alles gut werden.«

Die drei Brüder nahmen das Medikament, aßen es und strichen sich über das Gesicht. Von da an waren sie einig und wurden sehr angesehen.

Das war aber das Medikament der Bastarde, das man auch heute noch kennt und auch heute noch häufig anwendet.

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