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Schwarze Sonne Afrika

Leopold Frobenius: Schwarze Sonne Afrika - Kapitel 107
Quellenangabe
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authorLeo Frobenius
titleSchwarze Sonne Afrika
publisherWilhelm Heyne Verlag
isbn3453119932
year1996
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20091008
modified20140825
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Der Ngunguvogel

Felszeichnung

Der Mann Kischilla machte im Busch Kapeto (Rattenfallen). Er fing zwei große Ratten. Er gab sie seiner Frau, die steckte sie in den Sack und trug sie hinter ihm her. Sie kamen in das Dorf. Er ging voran. Sie trafen einen großen, großen Vogel, den Ngungu; der trug vorn und hinten ein Fell. Der Ngungu sagte: »Gib die Ratten dem Hund, den Hund friß selber, und dann fresse ich dich.« Kischilla sagte: »Es ist gut. Ich will noch meinen Freund Milonga Tuambile holen; der macht das mit mir, dann hast du zwei.« Ngungu sagte: »Es ist gut.« Kischilla holte seinen Freund. Milonga Tuambile sagte: »Die Sache ist recht: der Hund frißt die Ratten, Kischilla ißt den Hund, du ißt Kischilla, und ich werde dich dann essen.«

Da floh Ngungu von dannen.

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