Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Richard Dehmel >

Schöne wilde Welt

Richard Dehmel: Schöne wilde Welt - Kapitel 37
Quellenangabe
typepoem
booktitleSchöne wilde Welt
authorRichard Dehmel
firstpub1913
year1913
publisherS. Fischer Verlag
addressBerlin
titleSchöne wilde Welt
created20040919
sendergerd.bouillon
Schließen

Navigation:

Gütige Bosheiten

I
              Alles frommt im Garten Gottes,
auch der Bienenstich des Spottes;
selbst vom schärfsten Stachelreim
träuft des Ruhmes Honigseim.

II

Wenn des Zechers Hohn dich trifft,
Mundschenk, magst du lächelnd lauschen;
durftest du ihn doch berauschen,
und kein Wein ist ohne Gift.

III

Selbst der rarste Diamant,
dem Verächter ist er Tand.
Ach, wie arm wär jede Spende,
wenn sie keine Gnade fände!
 << Kapitel 36  Kapitel 38 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.