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Schöne wilde Welt

Richard Dehmel: Schöne wilde Welt - Kapitel 17
Quellenangabe
typepoem
booktitleSchöne wilde Welt
authorRichard Dehmel
firstpub1913
year1913
publisherS. Fischer Verlag
addressBerlin
titleSchöne wilde Welt
created20040919
sendergerd.bouillon
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Lied beim Segeln

Paul Scheerbart zum Angebinde

      Jetzt ist kein Hafen mehr in Sicht,
die Welle stürzt schon breiter,
die Segel brüsten sich im Licht:
jetzt, Jungs, wirds heiter!
    Seht die Sonne schweben,
    seht die Wolken ziehn;
    freier rauscht das Leben,
    alle Ufer fliehn.

Das Steuer prompt in wacher Hand,
bald stramm die Hand, bald lose:
so, Jungens, kreuzt man elegant
durchs Weltgetose!
    Seht den Wimpel schweben,
    seht die Möwen ziehn;
    leicht rauscht alles Leben,
    wenn die Ufer fliehn.

Im Fluge naht die Stunde zwar,
da gehts zurück zum Hafen,
vielleicht zum allerletzten gar:
dann, Jungs, geht schlafen!
    Seht den Himmel schweben,
    seht die Sterne ziehn;
    weiter rauscht das Leben,
    alle Ufer fliehn.

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