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Schnurrdiburr oder Die Bienen

Wilhelm Busch: Schnurrdiburr oder Die Bienen - Kapitel 5
Quellenangabe
typecomics
booktitleUnd die Moral von der Geschicht
authorWilhelm Busch
year1982
publisherC. Bertelsmann Verlag
addressMünchen
isbn3-570-03004-0
titleSchnurrdiburr oder Die Bienen
pages56
created20101208
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Viertes Kapitel

Hans Dralle, der noch immer schlief,
Als ihn Eugen so heftig rief,
Erwacht aus seinem sanften Traum –

Da hängt der Schwarm im Apfelbaum! –

Schnell Kappe her und Korb und Leiter
Sonst fliegt er noch am Ende weiter!

Gar wohl vermummt, doch ohne Bangen
Hat er den Schwarm bereits gefangen;

Hoch oben steht er kühn und grade,
Da sticht's ihn in die linke Wade.

Au jau! – Die erste Sprosse bricht,
Denn viel zu groß ist das Gewicht;

Und – kracks! – ist er herabgeschossen
Durch alle sieben Leitersprossen.

Die Bienen aber mit Gebraus
Sausen ums Haus.

Zwei Knaben sitzen an der Pfütze
Und spritzen mit der Wasserspritze. –
Die Bienen kümmern sich nicht drum,
Sie sausen weiter mit Gebrumm.

Den Besen schwingt die alte Grete,
Der Kirmesanton bläst Trompete.

Ernst, Fritz und Wilhelm pfeifen, schrei'n;
Der Schwarm läßt sich darauf nicht ein.

Jetzt ist er oben am Kamin,
Der Schornsteinfeger sieht ihn ziehn.

Jetzt geht er übers Kirchendach;
Krach! – schießt der Förster hinten nach.

Jetzt hinkt Hans Dralle auch daher;
Und jetzo sieht man gar nichts mehr. –

Mi ärgert man – denkt er –, datt dat
Min Nawer Knörrje seihen hat.
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