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Schein und Sein

Wilhelm Busch: Schein und Sein - Kapitel 61
Quellenangabe
typeanthology
booktitleSchein und Sein
authorWilhelm Busch
publisherInsel Verlag
addressLeipzig
noteInsel-Bücherei Nr. 478, vor 1945 erschienen
titleSchein und Sein
pages1-74
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1909
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In trauter Verborgenheit

    Ade, ihr Sommertage,
    Wie seid ihr so schnell enteilt,
Gar mancherlei Lust und Plage
    Habt ihr uns zugeteilt.

Wohl war es ein Entzücken,
    Zu wandeln im Sonnenschein,
Nur die verflixten Mücken
    Mischten sich immer darein.

Und wenn wir auf Waldeswegen
    Dem Sange der Vögel gelauscht,
Dann kam natürlich ein Regen
    Auf uns hernieder gerauscht.

Die lustigen Sänger haben
    Nach Süden sich aufgemacht,
Bei Tage krächzen die Raben,
    Die Käuze schreien bei Nacht.

Was ist das für ein Gesause!
    Es stürmt bereits und schneit.
Da bleiben wir zwei zu Hause
    In trauter Verborgenheit.

Kein Wetter kann uns verdrießen.
    Mein Liebchen, ich und du,
Wir halten uns warm und schließen
    Hübsch feste die Türen zu.


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