Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Wilhelm Busch >

Schein und Sein

Wilhelm Busch: Schein und Sein - Kapitel 43
Quellenangabe
typeanthology
booktitleSchein und Sein
authorWilhelm Busch
publisherInsel Verlag
addressLeipzig
noteInsel-Bücherei Nr. 478, vor 1945 erschienen
titleSchein und Sein
pages1-74
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1909
Schließen

Navigation:

Entrüstet

    Zu gräßlich hatt' er mich geneckt.
    Wie weh war mir zu Sinn!
Und tief gekränkt und aufgeschreckt
    Zum Kirchhof lief ich hin.

Ich saß auf einem Leichenstein,
    Die Augen weint ich rot.
Ach, lieber Gott, erbarm dich mein
    Und mach mich endlich tot.

Sieht er mich dann in meinem Sarg,
    So wird er lebenssatt
Und stirbt vor Gram, weil er so arg
    Mein Herz behandelt hat.

Kaum wars gesagt, so legten sich
    Zwei Arme um mich her,
Und auf der Stelle fühlte ich,
    Wer das getan, war er.

Wir kehrten Arm in Arm zurück.
    Ich sah ihn an bei Licht.
Nein, solchen treuen Liebesblick
    Hat doch kein Bösewicht.


 << Kapitel 42  Kapitel 44 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.