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Sagen des Preußischen Samlandes

Rudolf Friedrich Reusch: Sagen des Preußischen Samlandes - Kapitel 1
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authorRudolf F. Reusch
titleSagen des Preußischen Samlandes
publisherVerlag der Hartung'schen Buchdruckerei
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firstpub1863
correctorreuters@abc.de
sendergebler.dresden@yahoo.de
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Rudolf F. Reusch

Sagen des Preußischen Samlandes

Zweite völlig umgearbeitete Auflage
Königsberg/Pr., 1863.
Druck und Verlag der Hartung'schen Buchdruckerei.

*

An Samlands Ostseeküste.

Juni 1837.

Sei mir gegrüßt, du Land der frommen Sagen,
Des edler Stein erblinkt im Wogengang!
Im heil'gen Hain mit Flammen stieg Gesang,
Wo Preußen sich für Gott und Recht geschlagen.

Seit Adalbert das Kreuz emporgetragen:
Die Rohheit wich; zur Burg der Ritter drang
Und lichter ward's, manch schönes Werk gelang.
Zeug', Rieseneiche, von der Vorzeit Tagen!

Doch wie? – Mit Sand bedeckt wird das Gefilde?
Vom Sturm zerstiebt des Ufers schön Gebilde?
Verödet bleibt, was Schwedens Ross zertrat?

Erstehe Volk! Durch Wolken bricht die Helle –
Sei frei bis an die Meerumschäumte Schwelle! –
Und fröhlich keimt aus Gräbern junge Saat.

Dr. Friedrich Reusch.

*

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