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Sagen aus Schwaben

: Sagen aus Schwaben - Kapitel 50
Quellenangabe
titleSagen aus Schwaben
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Der Wilderer

Zu Belzkofen war ein Wilderer, der besaß einen dreieckigen Hut. Wenn er diesen aufsetzte, lief ihm alles Wild nach. Einstmals hatte er sich vor das Breiteloch gestellt mit seinem Hut, da kam ein Kapitalzwölfender heraus. Eben wollte er ihn am Geweih packen und wie gewöhnlich lebendig nach Hause bringen, da begegnete ihm der Müller, der vom Menger Fruchtmarkt heimkehrte und sah, daß der Hirsch an jedem Haar einen Schweißtropfen hängen hatte. Der Müller bekam es mit der Angst zu tun und sagte laut: »Gelobt sei Jesus Christus!« Da tat's einen gewaltigen Krach, und der Hirsch rannte dem Wald zu, wo es auf einmal anfing, gewaltig zu rauschen. Das Zauberhütlein aber war verschwunden.

Dieser selbe Wilderer zauberte einmal beim Wirt Selbherr in Beuren mitten in den Hof eine hohe Mauer, um sich hinter ihr vor dem Amtmann und seinen Schergen, die ihn verfolgten, zu verstecken. jedermann konnte die Mauer sehen und greifen. Als die Gefahr für ihn vorüber war, zauberte der Wilderer die Mauer ebenso schnell wieder weg.

 


 

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