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Sagen aus Schwaben

: Sagen aus Schwaben - Kapitel 16
Quellenangabe
titleSagen aus Schwaben
typelegend
created20020117
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modified20170929
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Der Schatz in Handschuhsheim

In Handschuhsheim wohnte ein armer Mann in einem kleinen Boden-Häuslein. Der hatte zwei Kinder. Einmal hörte er nachts ein furchtbares Krachen in der Stubenkammer. Er ging dem Lärm nach, da war der Kammerboden durchgebrochen, und seine beiden Kinder lagen unten in einem Gewölbe und schrien. Der Mann stieg auf einer Leiter hinab, um die Kinder wieder heraufzuholen. Als er unten war, sah er sich um und bemerkte in einer Ecke einen großen irdenen Hafen, in einer anderen Ecke einen ebenso großen. Der Mann deckte das erste Gefäß auf, da war es mit lauter blanken Dukaten bis zum Rande gefüllt. Er deckte den anderen Hafen auch auf, da stieg ein dünner Rauch heraus; es war ein Geist darinnen. Der trieb von nun an sein Unwesen im Hause und war nicht mehr zu vertreiben.

 


 

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