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Sagen aus Schwaben

: Sagen aus Schwaben - Kapitel 128
Quellenangabe
titleSagen aus Schwaben
typelegend
created20020117
senderhille@abc.de
modified20170929
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Brennende Männer

Auf den Matten und Äckern des Wiesentales erscheinen in manchen Nächten brennende Männer, die zu ihren Lebzeiten Marksteine von Grundstücken betrügerisch versetzt hatten. Blitzschnell huschen sie von einer Stelle zur anderen. Den Leuten, die vorüberkommen, springen sie auf den Rücken und lassen sich fortschleppen. Einem Bauer aus Freiatzenbach, der mit einem Sack Mehl aus der Zeller Mühle heimging, setzte sich ein solches Gespenst auf den Sack. Der Bauer mußte es bis an seine Haustüre tragen. Zuletzt war es immer schwerer geworden. Als die Frau auf das Klopfen des Bauern die Türe öffnete, rief sie aus: »Was des Teufels hast du denn auf dem Sack?« Da verließ das Gespenst den Bauer, der wohl wußte, daß er einen brennenden Mann auf dem Rücken hatte.

 


 

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