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Sagen aus Schwaben

: Sagen aus Schwaben - Kapitel 120
Quellenangabe
titleSagen aus Schwaben
typelegend
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modified20170929
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Der rettende Hund

Als einst der Felsenmüller von Ehrenstetten nachts mit einem vollen Geldgurt nach Hause ging, wurde er im Wald bei Kirchhofen von drei raubsüchtigen Spitzbuben angefallen. In demselben Augenblick fing sein Hund in der über eine Stunde entfernten Mühle so auffallend stark an zu rasen, daß die Knechte ihn von der Kette losmachen mußten. Schnur stracks rannte er nun seinem Herrn zur Hilfe, riß zwei der Räuber nieder und jagte den dritten in die Flucht. Wegen dieser wunderbaren Errettung ließ der Müller auf dem Platze eine Tafel errichten, worauf das Auge Gottes abgebildet ist mit der Inschrift: »Gott ist überall zugegen,wie in offenen Landen so in düstern Wäldern!«

Die Tafel ist noch an ihrer Stelle zu sehen, die nach ihr der Tafelplatz genannt wird.

 


 

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