Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > >

Sagen aus Schwaben

: Sagen aus Schwaben - Kapitel 117
Quellenangabe
titleSagen aus Schwaben
typelegend
created20020117
senderhille@abc.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Schützen-Klaus

Der Schützen-Klaus war Jäger im Bezirk von St. Peter. Aus übertriebener Sorgsamkeit für den Wald verbot er den Leuten, Geißen zu halten. Um zu kontrollieren, ob sie sein Verbot befolgten, ging er nachts an die Häuser und meckerte wie eine Ziege. Wenn nun Geißen im Stalle waren, so erwiderten sie sein Gemecker, und er nahm die Leute dann in Strafe. Das nahm so überhand, daß die Leute ihm wünschten, er möge nach seinem Tode bis zum jüngsten Tage meckernd umgehen.

Seit seinem Tode spukt er nun im Jagdanzug, in dem er mit zwei Hunden umgeht und meckern muß. Nach der Abendglocke hat er manchen schon irregeführt oder mit Steinen beworfen. Andere wieder, die ihn verspotteten, indem sie sein Meckern nachahmten, packte er und warf sie den Berghang hinab.

 


 

 << Kapitel 116  Kapitel 118 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.