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Sagen aus Schlesien

: Sagen aus Schlesien - Albkinder
Quellenangabe
typelegend
booktitleDas große Deutsche Sagenbuch
note0411
editorHeinz Rölleke
isbn3-491-96027-4
publisherAlbatros-Verlag
year2001
created20020117
titleAlbkinder
senderhille@abc.de
authorÜberlieferung
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Albkinder

Alb wird eins nicht durch Zeugung von albenden Eltern, sondern durch einen bösen Zauber. Da ist in Hartliebsdorf einmal bei einer Frau was Kleines gekommen. Und da sind auch ein paar, die bieten sich gleich als Paten an; die Eltern sind einverstanden und es wird auch beredet, welchen Tag getauft werden soll. Wie sie nun in die Kirche kommen, müssen sie erst ein bissel warten, der Pastor war noch nicht da. Und wie sie so um den Taufstein stehen, da ist die Sakristeitür ein bissel auf, und der Küster steckt in der Sakristei. Und da hört er, wie eine zur andern sagt: Nu, was woll'n wir's denn werden lassen, a Albla oder a Hexla. Und wie der Küster das hört, läuft er zum Pastor und sagt's dem, was er erhorcht hat dort. Da spricht der Pastor, er solle ausrichten, sie möchten wieder nach Hause gehen, dem Pastor sei plötzlich unwohl geworden, er könne das Kind nicht taufen. Richtig, der Küster schickte die Leute heim und wie sie eine Weile fort sind, da geht der Pastor ins Taufhaus und erzählt die ganze Geschichte den jungen Eltern und sagt ihnen eben, sie möchten sich andere Paten besorgen. Nun gut, die schicken zu Nachbarsleuten und er tauft ihnen das Kind stehenden Fußes in der Stube, ohne daß jene anderen was sehen und hören davon. (Sie müssen nämlich während der Taufe ein Sprüchel sagen, wenn sie so etwas vorhaben.)

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