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Sagen aus Schlesien

: Sagen aus Schlesien - Die Fragepein
Quellenangabe
typelegend
booktitleDas groe Deutsche Sagenbuch
note0399
editorHeinz Rlleke
isbn3-491-96027-4
publisherAlbatros-Verlag
year2001
created20020117
titleDie Fragepein
senderhille@abc.de
authorberlieferung
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Die Fragepein

Um 12 Uhr geht in der schlesischen Lausitz die Mittagsfrau oder (in Oberschlesien die Pschiponza) die Pschipolniza. In Bloischdorf ist noch ein Stein, worauf die Pschipolniza gesessen hat, der ist grau und mit Moos bewachsen und oben eingesessen. Sie plagt den Menschen mit Fragen und zwar wurde, wenn sie auf dem Felde war, zumeist vom Flachs gesprochen. Sie trug eine Sichel an einer langen Stange über der Schulter. In Oberschlesien hat sie ein rotes, dreifach gefaltetes Tuch auf dem Kopfe, hält eine Schürze in der Linken, hebt mit der Rechten auf und legt hinein. – Da lag bei Diehsa ein Bauernmädchen einst um die Mittagszeit im Grase und schlief. Daneben saß der ihr im Herzen untreue Bräutigam und sann, wie er sich ihrer entledigen könne. Da kam das Mittagsgespenst und legte dem Burschen Fragen vor und soviel er auch Antworten gab, immer brachte es neue, bis es eins schlug und da stand sein Herz still. Das Mittagsgespenst hat ihn zu Tode gefragt.

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