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Sagen aus Niedersachsen

: Sagen aus Niedersachsen - Kapitel 48
Quellenangabe
titleSagen aus Niedersachsen
typelegend
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modified20170929
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Die goldene Wiege

Vom Weinberg bei Hitzacker geht ein altes Gerücht, daß darin eine goldne Wiege, so noch von den unterirdischen Zwergen zurückgelassen, sich befinde. Sie ist alle Johannis-Nacht zwischen zwölf und ein Uhr in der Nacht am Berge zu sehen, sobald aber ein Mensch das geringste Wort dabei spricht, versinkt sie alsobald wieder mit dem darin liegenden Schatz, und ein großer schwarzer Hund sitzt darauf mit hellfunkelnden feurigen Augen.

Einstmals hatten sich zwei Kameraden besprochen, die Wiege ganz in der Stille, ohne einen Laut, fortzuholen; sie sind aber durch das Blendwerk des Teufels, da solcher einen Galgen über ihnen aufgerichtet und sie darin zu hängen gedräuet, dran verhindert worden. Denn da sie vor Angst um Hilfe gerufen haben, ist die Wiege sofort wieder versunken.

 


 

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