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Sagen aus Niedersachsen

: Sagen aus Niedersachsen - Kapitel 41
Quellenangabe
titleSagen aus Niedersachsen
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Der versteinerte Junge

Ein böser Junge aus Hannover hielt sich gern in der Nähe der Rathausreppe auf, und wenn die würdigen Ratsherren kamen, um über das Wohl der Stadt zu beraten, stellte er sich hin, streckte die Zunge aus und riß mit beiden Händen seinen ohnehin schon großen Mund weit auseinander. Alle Ermahnungen nutzten nichts. Da – eines Tages blieb sein Mund so stehen; er konnte die Zunge nicht wieder einziehen und die Hände nicht wieder daraus entfernen. Er wurde kälter und kälter und verwandelte sich schließlich in Stein. Das Gesicht aber nahmen die Maurer und setzten es zur Warnung für böse Buben in die Wand des Rathauses.

 


 

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