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Sagen aus Mecklenburg-Vorpommern

: Sagen aus Mecklenburg-Vorpommern - Kapitel 97
Quellenangabe
titleSagen aus Mecklenburg-Vorpommern
typelegend
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modified20170929
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Der Teufel spielte Karten

Bei Steinort am Kurischen Haff liegt ein großer Stein, auf dem der Teufel Karten gespielt haben soll. Man sieht deutlich eine Hand und die Finger dran, und der Arm ist bis zum Ellenbogen reingeschlagen. Kinder klettern oft auf den Stein; sie müssen dann immer einer auf den andern steigen, denn der Stein ist recht hoch. Da oben wächst nichts. Auf andern Steinen wächst doch ein bißchen Grünes, hier aber nicht. Wenn der Bruder beim Kartenspiel so recht boßig auf den Tisch schlug, sagte der Väterchen: Na na, schlag man nicht so wie der Teufel, daß hier gleich die Finger im Holz abgedrückt sind.

In Gr.-Kuhren, unweit Rothenen, liegt ein großer, hellblauer Stein mit Knebel-Abdrücken; da hat der Teufel auch Karten gespielt. Und in Wermten, Krs. Heiligenbeil, soll im Walde Malberg ein Stein liegen, auf dem »irgendein Fuß abgedrückt« ist. Zwei Kinder haben dort Karten gespielt, eine Hand aber ist dazwischen gefahren, und nachher ist eine Fußspur zu sehen gewesen. Mit der Zeit hat sich die verwischt, so daß nun nicht mehr zu erkennen ist, was für ein Fuß es gewesen sein wird.

 


 

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