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Sagen aus Mecklenburg-Vorpommern

: Sagen aus Mecklenburg-Vorpommern - Kapitel 68
Quellenangabe
titleSagen aus Mecklenburg-Vorpommern
typelegend
created20020117
senderhille@abc.de
modified20170929
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Klabatersmänneken oder Pukse

Die Klabatersmänneken oder Pukse halten sich in Häusern, in Mühlen und auf Schiffen auf, wo sie von ihnen hingesetzter Milch leben und dafür allerhand Dienste verrichten; namentlich melken sie die Kühe, striegeln die Pferde, arbeiten in der Küche oder sie waschen das Schiff, helfen die Anker aufziehen und anderes mehr, und man hat nichts mehr zu fürchten, als wenn das Klabatermänneken das Schiff verläßt. Darum muß man sich ganz besonders hüten, ihnen einen Rock oder ein Paar Schuhe hinzulegen, denn dann verlassen sie augenblicklich ihren Aufenthalt. Sie gehen nämlich in kurzen roten Jäckchen einher, die nicht im besten Stande sind und oft Blößen zeigen, so daß es einem wohl das Herz bewegen möchte, wenn man sie sieht. In den Häusern halten sie sich besonders gern im Gebälk auf, weshalb man auch beim Umbau eines Hauses die Balken nicht fortwerfen darf, sondern soviel als möglich zum neuen Hause verwenden muß.

 


 

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