Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > >

Sagen aus Mecklenburg-Vorpommern

: Sagen aus Mecklenburg-Vorpommern - Kapitel 117
Quellenangabe
titleSagen aus Mecklenburg-Vorpommern
typelegend
created20020117
senderhille@abc.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Der Blutregen im Jahre 1914

So kurz um den Johannisabend 1914 sahen die Leute in der Nacht überm Lindenberger Hof eine ganz hellweiße, große Sonne. Die drehte sich wie ein Wagenrad ganz langsam weiter. Aber die Sonne war es nicht, die war schon untergegangen, und es war schon lang um Mitternacht.

Der Mond war auch groß zu sehen. Auf einmal blieb die blanke Sonnchen stehen und platzte auf, daß die Funken nach allen Seiten stoben. Und ein Weilchen drauf fiel aus dem Himmel Blut und Feuer, immer so ganz sachten auf Lindenberg runter, wie Regentropfen und große Klunkern; und das dauerte nicht lange, da war alles wieder verschwunden, als wenn nichts gewesen wäre. Die Leute erschreckten sich alle, die das sahen, aber keiner wußte damals, was das sollte zu bedeuten haben.

 


 

 << Kapitel 116  Kapitel 118 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.